Allgemeine Termine und Informationen

 

 

BBK-NEWSLETTER FEBRUAR 2017

7. März 2017
Ausstellungsvergütung: Überfällig!
Veranstaltung der Initiative Ausstellungsvergütung zur Forderung einer Verankerung des Anspruchs auf Ausstellungsvergütung im Urhebergesetz

Dokumentation erschienen:
Symposion „Von der Kunst zu leben“, November 2016 in Berlin
Bestellung: info@bbk-bundesverband.de

Berlin, 03.02.2017
Freiheits- und Einheitsdenkmal: Gespräch mit Initiatoren

Lüneburg, 04.02.2017
Sparkassenstiftung Lüneburg: „Kulturelles Erbe in Gefahr?“ Diskussionsrunde rund um Künstlernachlässe

Bonn 11.02.2017
Kultur macht stark:
Besuch bei einem Projekt für geflüchtete junge Erwachsene in Bonn

und viele weitere Themen im pdf BBK-Newsletter Februar 2017

KUNSTWERKRAUM UND OPEN THURSDAY IN DER PINAKOTHEK DER MODERNE!

Der KUNSTWERKRAUM findet nun jeden Freitag statt
OPEN THURSDAY an jedem Donnerstag!

Für beide Veranstaltungen werden laufend Teilnehmer gesucht!

Beide Angebote heißen Einheimische, Geflüchtete und MigrantInnen willkommen. Ein kurzer Film ermöglicht Einblicke in das Projekt: YES, WE’RE OPEN-Video auf https://vimeo.com/pinakotheken

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Ausgehend von Kunst und dem gemeinsamen Werk schafft dieses Projekt den Raum für interkulturellen Austausch.
Unterhaltsame und kreative Workshops laden zur Begegnung mit Menschen unterschiedlicher Kulturen und zur kreativen Auseinandersetzung mit Kunstwerken der Pinakothek der Moderne ein.
Die vier Themen des KunstWerkRaums finden im Wechsel statt.
Für Familien mit Kindern ab 7 Jahren, Jugendliche und Erwachsene
Freitags | 15.00-17.30
Pinakothek der Moderne, Barer Straße 40, München
Kostenfrei | Anmeldung: kunstwerkraum@mpz.bayern.de | Tel. 089 / 12 13 23 42
Ansprechpartner: Andrea Feuchtmayr, Geraldine Majid, Verena Spierer
Alle Informationen: www.mpz.bayern.de/mpz-aktuell
Freie Plätze gibt es für die folgenden Termine:

Portrait und Monotypie 17.02.2017 17.03.2017
Paul Klee und Stempelwerkstatt 24.02.2017 24.03.2017
Surrealismus und Frottage 03.03.2017 31.03.2017
Blauer Reiter und Collage 10.03.2017 07.04.2017

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In kreativen Workshops stehen BEWEGUNG (move), MUSIK (sound) und künstlerisches GESTALTEN (hands) im Mittelpunkt.
Basierend auf den Kunstwerken der Pinakothek der Moderne wird eine unkomplizierte Begegnung zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen und Sprachen ermöglicht.
Für Jugendliche (ab 14 Jahren) und Erwachsene
Donnerstags | 17.00-20.00
Pinakothek der Moderne, Barer Straße 40, München
Kostenfrei | Anmeldung: programm@pinakothek.de | T 089 23805 198
Keine Vorkenntnisse nötig | Alle Informationen unter pinakothek.de/programm
Freie Plätze gibt es für die folgenden Termine:

02.03.2017 Open Move 06.04.2017 Open Move
16.02.2017 Open Hands 09.03.2017 Open Hands
13.04.2017 Open Hands
16.03.2017 Open Sound 20.04.2017 Open Move
23.03.2017 Open Sound 27.04.2017 Open Sound
30.03.2017 Open Move

BBK-NEWSLETTER JANUAR 2017

BBK Newsletter Januar 2017

kompletter Newsletter im pdf:

BBK-Newsletter Januar 2017 – pdf

Ausstellungsvergütung: Überfällig!
Veranstaltung der Initiative Ausstellungsvergütung am 7. März 2017 um 19:30 Uhr
im Gebäude des ver.di-Bundesvorstands, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
Begrüßung: Frank Werneke, stellvertretender Vorsitzender von ver.di
Impulsreferate: Frank Michael Zeidler (Deutscher Künstlerbund, Ehrenvorsitzender), Susanne Weiß (ehem. Direktorin des Heidelberger Kunstvereins), Dr. Ingrid Wagner (stellv. Referatsleiterin in der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa), Dr. Urban Pappi (Geschäftsführender Vorstand VG Bild-Kunst)
Diskussionsrunde mit Kulturpolitiker*innen des Deutschen Bundestags: Siegmund Ehrmann (SPD), Sigrid Hupach (Die Linke), Dr. Philipp Lengsfeld (CDU), Tabea Rößner (Bündnis90/Die Grünen) und Vertreter*innen der Initiative Ausstellungsvergütung:
Werner Schaub (BBK-Bundesverband), Prof. Ulrike Rosenbach (GEDOK), Lorenz Müller-Morenius (ver.di-Fachgruppe Bildende Kunst)
Moderation: Birgit Kolkmann, freie Journalistin, u. a. für Deutschlandradio
www.initiativeausstellungsvergütung.de
info@initiativeausstellungsverguetung.de
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Neu erschienen:
Dokumentation zum Symposion „Von der Kunst zu leben“
Zu beziehen über info@bbk-bundesverband.de, Versandkostenbeitrag 5 €; kostenlos bei Bestellung der Expertise „Die wirtschaftliche und soziale Situation Bildender Künstlerinnen und Künstler“ (2016)
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Neue Online-Publikation zur Zusammenarbeit von Kultur, Sozialraum und Bildung in der Kulturellen Bildung veröffentlicht
Die bkj (Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V.) hat eine neue Online-Publikation im Rahmen ihres Programms „Künste öffnen Welten“ innerhalb von „Kultur macht stark“ veröffentlicht.
Das Themenheft mit dem Titel „Potenzial: Kooperation – Bündnisarbeit zwischen Kultur, Sozialraum und Bildung“ finden Sie hier: http://kuenste-oeffnen-welten.de/kooperation.
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Geschlechtergerechtigkeit
Der Deutsche Kulturrat führt eine Workshop-Reihe zur Geschlechtergerechtigkeit in der Kultur- und Kreativwirtschaft durch. Sie konzentriert sich bewusst auf Unternehmen der Kulturwirtschaft, da hier im Unterschied zum öffentlichen Kulturbetrieb weniger Informationen vorliegen. Die Ergebnisse werden u. a. auch in die Arbeit des Runden Tisches einfließen, den Kulturstaatsministerin Monika Grütters zum Thema „Frauen in Kultur und Medien“ einberufen hat.
Im ersten Workshop informierten die Vertreter*innen von Verbänden der Kultur- und Kreativwirtschaft über den Stand der Diskussion in ihren Gremien und sammelten Vorschläge zur Verbesserung der Lage.
Für den BBK nahm Andrea Gysi an dem Workshop teil.

Leipzig, 18.01.2017
Antrag zur Aufnahme handwerklich-künstlerischer Drucktechniken (Hochdruck, Tiefdruck, Flachdruck, Durchdruck) in das Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes
Dem Sächsischen Kultursenat folgend hat im April 2016 die sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, die handwerklich-künstlerischen Drucktechniken für das Register guter Praxisbeispiele der Erhaltung immateriellen Kulturerbes an die Kultusministerkonferenz zur Weitergabe an die Deutsche UNESCO-Kommission empfohlen.
Die gemeinsame Bewerbung des BBK mit dem Museum für Druckkunst Leipzig wurde im Dezember 2016 von dem unabhängigen Expertenkomitee der Deutschen UNESCO-Kommission zur Überarbeitung zurückgestellt.
Das Expertenkomitee würdigte jedoch die handwerkliche Fertigkeit, das Wissen mit langer Tradition sowie die breite und engagierte Trägerschaft und ihre gute internationale Vernetzung.
Um eine überarbeitete Version der Bewerbung zur Aufnahme in das Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes vorzubereiten, fand am 18.01.2017 ein Treffen mit der Direktorin des Museums für Druckkunst, Dr. Susanne Richter, im Museum in Leipzig statt.
Für den BBK nahm Priska Streit an dem Treffen teil.

Berlin, 27.–28.01.2017
BBK-Bundesvorstandssitzung und Vorstandssitzung des Kulturwerks des BBK
Die erste Sitzung in diesem Jahr widmete sich vor allem der Haushaltsaufstellung für das Jahr 2017 und den für dieses Jahr geplanten Projekten. So wird für den Herbst in Berlin in der Akademie der Künste ein großes Symposion unter dem Titel „Vom Wert der Kunst“ vorbereitet, das die Bedeutung der Kunst für die gesellschaftliche Entwicklung unter verschiedenen Gesichtspunkten aufgreifen wird. An das Symposion wird sich dann die Bundesdelegiertenversammlung, das höchste Gremium des BBK, anschließen, deren Tagesordnung u. a. die Neuwahl des Bundesvorstands zum Gegenstand hat. Zum Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ wurde der Beschluss, sich auch für die zweite Förderphase ab 2018 zu bewerben, bekräftigt. Über die erste Förderphase, die Ende 2017 ausläuft, wird eine Abschluss-Dokumentation mit zahlreichen Projektbeispielen erarbeitet. Die weiteren Projekte und Aktivitäten des BBK und des Kulturwerks des BBK – für ein Haus der Kulturverbände, in der Initiative Ausstellungsvergütung, in der Initiative Urheberrecht, zum Gabriele Münter Preis, zur Künstlerweiterbildung, zur Herausgabe der Zeitschrift kultur politik, zur Kunst am Bau, im Deutschen Kulturrat und im Deutschen Kunstrat sowie in der IGBK und der IAA Europe – wurden ausführlich beraten.
An der Bundesvorstandssitzung sowie an der Sitzung des Vorstands des Kulturwerks des BBK nahmen Werner Schaub, Annemarie Helmer-Heichele, Erhard Kalina, André Kestel, Benjamin Schubert, Priska Streit und Ulla Windheuser-Schwarz teil.

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KOSTENLOSES E-BOOK ZUM THEMA „SELBSTÄNDIG MACHEN“

http://www.gruendercheck.com/thema/freiberufliche-taetigkeit

 

Autorin: Katharina Lange

UMFRAGE ZUM KUNSTMARKT (BACHELORARBEIT) – BITTE AN KÄUFER WEITERLEITEN!

Die Bachelor-Absolventin Chiara Ullstein an der LMU hat eine interessante Umfrage zum Kunstmarkt entworfen, die sich vornehmlich an Käufer richtet.
Unter den Umfrageteilnehmern werden Gutscheine verlost.
Der BBK begrüßt jede wissenschaftliche Befassung mit den komplexen Mechanismen des Kunstmarkts und hofft, dass die Umfrage eine hohe Teilnehmerzahl erreicht.
Bitte senden Sie den link zur Umfrage zeitnah an Ihre Kunstiniteressierten Bekannten.

Als Sprachen sind deutsch und englisch wählbar. Dauer: ca. 5 Minuten

Hier gehts zur Umfrage!

Kontakt für Rückfragen: chiara.ullstein@campus.lmu.de

PRESSEMITTEILUNG MITGLIEDERVERSAMMLUNG 2016

Mitgliederversammlung 2016

pdf Pressemitteilung Mitgliederversammlung 2016

In der Jahreshauptversammlung am 13. Dezember 2016 in den Räumen der GALERIE DER KÜNSTLER, gab der Vorsitzende, Klaus von Gaffron, einen umfassenden Einblick in die Vorstandsarbeit des vergangenen Geschäftsjahres.
Geprägt durch die Kontaktpflege zu den Repräsentanten maßgeblicher kultureller Institutionen, zu Vertretern aus Politik und Wirtschaftsvereinigungen, behielten die wichtigsten Anliegen des BBKs ihre Aktualität in allen Bereichen. Vorrangig galt es wiederum, die Tätigkeiten und die Existenzproblematik der Künstlerschaft und deren Leistungsfähigkeit aufzuzeigen und auf das defizitäre Kunstverständnis in der Gesellschaft aufmerksam zu machen, dabei gemeinsame Wege zu finden, um die bildende Kunst einer breiteren Öffentlichkeit zuführen zu können.
Corbinian Böhm, Vorstandmitglied, hat sich des Themas „Raum für die Künstlerinnen und Künstler“ angenommen und über die aktuellen Aktivitäten in diesem Zusammenhang berichtet. Trotz zahlreicher Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung und der Politik konnten noch keine substantiellen Ergebnisse erzielt werden. Die intensiven Bemühungen zur Raumfindung werden im kommenden Jahr fortgesetzt.
Darüber hinaus wurde über die immer aktuellen Themen der fehlenden Ausstellungsmöglichkeiten, Fördermodalitäten in den Bereichen Kunst im Öffentlichen Raum und Kunst und Bauen, Initiativen zur Erhaltung des vorhandenen Bestandes gesprochen.
Über die Aktivitäten im Bereich der Kulturellen Bildung berichtete Katharina Weishäupl, die diese Projekte organisatorisch und inhaltlich betreut. Der BBK will diese Aktivitäten weiter ausbauen und auch Projekte an Mittel-, Realschulen und in Übergangsklassen anbieten. Außerdem wurden die Mitglieder dazu aufgerufen die Projekte, in denen sie selbst aktiv sind, der Geschäftsstelle zu melden. Mit dem verstärkten Engagement in diesem Bereich werden für professionelle Künstlerinnen und Künstler weitere Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen. Darüber engagiert sich der BBK zunehmend auch mit bildungspolitischen Veranstaltungen wie den Ganztagskongress im Landtag gemeinsam mit dem Sport- und Musikverband oder der Teilnahme am Münchner Ganztagskongress.
Weiterhin zeigte Klaus von Gaffron an, wie wichtig Instrumente der Kommunikation und der Vernetzung zur Umsetzung der Existenzsicherung, der Wertevermittlung und der Förderung der Kreativität sind und ging auf die Präsenz und konstruktive Mitarbeit der Interessenvertretung in zahlreichen Präsidien und Arbeitsgruppen ein.
Er ergänzte seine Ausführungen über das Jahr 2015 hinaus mit aktuellen Bezügen. Beim Thema Ausstellungshonorare konnte mit der Veröffentlichung der „Leitlinie für Ausstellungsvergütungen“ ein Durchbruch erzielt werden. Künstler haben viel zu lange zum Nulltarif gearbeitet. Klaus von Gaffron rief dazu auf, auch „Nein“ zu sagen, damit ein Bewusstseinswandel möglich wird. Der BBK München ist durch eine Erhöhung der Mittel der LH München in der Lage, selbst die Leitlinie umzusetzen und hofft auf eine Signalwirkung nach außen. Alle Mitglieder werden aufgefordert, sich die Leitlinie zur Ausstellungsvergütung mitzunehmen und als zukünftige Verhandlungsgrundlage zu nutzen. Kein Künstler sollte ohne Gegenleistung (z. B. auch Versicherung, Transport) tätig werden.
Es folgte ein Aufruf zum Thema Onlinegalerien: Künstlerinnen und Künstler können in einem Umfragebogen des BBK über ihre Erfahrungen in diesem Bereich berichten. Auf Initiative des Künstlers Florian Froese-Peeck hat sich nach der letzten Mitgliederversammlung eine Arbeitsgruppe formiert, die die Umfrage-Ergebnisse im Rahmen einer Informationsveranstaltung am 9. Februar um 19 Uhr in der Galerie der Künstler vorstellen wird.
Zum Abschluss führte der Vorsitzende aus, dass eine effiziente Arbeit des Verbandes auf regionaler Ebene und auch bayernweit über den Landesverband nicht zuletzt durch die Kontakte und die
konstruktive Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat und dem Bayerischen Staatsministerium erreicht werden konnte.
Nach den Berichten der Schatzmeisterin Katharina Weishäupl und der Revisorin Monika Humm wurde sowohl dem Vorstand als auch der Geschäftsführung einstimmig die Entlastung erteilt.
Es folgte ein Bericht der Aufnahmekommission durch Martina Bieräugel, die in diesem Zusammenhang auch die Bewertungskriterien für die Aufnahme in den BBK erläuterte. Insgesamt kann sich der Regionalverband München und Oberbayern e. V. über ein leichtes Wachstum der Mitgliederzahlen freuen.
Zum Abschluss stellte Wolfgang Schikora das Ausstellungsprogramm der Galerie vor, das in den letzten beiden Jahren durch zusätzliche Veranstaltungen wie Performances, Konzerte und Lesungen aufgelockert werden konnte.
Im Namen des Vorstandes dankte Klaus von Gaffron der Geschäftsführung, Sabine Ruchlinski und ihrem Team für die im vergangenen und laufenden Geschäftsjahr geleistete Arbeit.
An die Mitglieder wird der Aufruf gerichtet, sich aktiv in die Verbandsarbeit einzubringen und auch Wunschthemen für die sehr gut angenommene Veranstaltungsreihe „Antworten“ einzureichen.

München, 22. Dezember 2016
Sabine Ruchlinski

BBK-NEWSLETTER DEZEMBER 2016

Der BBK-Bundesvorstand und das Team der BBK-Bundesgeschäftsstelle und des Büros Bonn wünschen den Mitgliedern des BBK und allen anderen Newsletter-Empfänger*innen schöne Weihnachtsfeiertage und alles Gute für das Jahr 2017!
Vom 27.-30. Dezember 2016 sind die Geschäftsstellen geschlossen. Ab 2. Januar 2017 stehen wir wieder zur Verfügung.

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save the date +++ 7. März 2017 +++ save the date
Ausstellungsvergütung: Überfällig!
Veranstaltung der Initiative Ausstellungsvergütung zur Forderung einer gesetzlichen Verankerung des Anspruchs auf Ausstellungsvergütung im Urheberrecht
19:30 Uhr, im Gebäude des ver.di-Bundesvorstands, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin

pdf BBK Newsletter Dezember 2016

BBK NEWSLETTER NOVEMBER 2016

pdf BBK Newsleter November 2016

1. HINWEISE UND INFORMATIONEN

ACHTUNG: Mitgliederversammlung VG Bild-Kunst am 17. Dezember 2016
Aufruf zur Übertragung der Stimmen auf den BBK

Am 17.12.2016 findet eine außerordentliche Mitgliederversammlung der VG Bild-Kunst statt.
Um die Interessen der bildenden Künstlerinnen und Künstler wirksam vertreten zu können,
ruft der BBK-Bundesvorstand die Mitglieder des BBK, die selbst nicht an der Versammlung teilnehmen können, dazu auf, ihre Stimme auf den BBK zu übertragen. Dies ist durch Rücksendung des entsprechenden Formulars, das mit der Einladung versandt wurde, möglich. Vielen Dank!
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save the date +++ 7. März 2017 +++ save the date
Ausstellungsvergütung: Überfällig!
Veranstaltung der Initiative Ausstellungsvergütung zur Forderung einer gesetzlichen Verankerung des Anspruchs auf Ausstellungsvergütung im Urheberrecht
19:30 Uhr, ver.di-Gebäude, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
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DRUCKFRISCH:

Die wirtschaftliche und soziale Situation Bildender Künstlerinnen und Künstler 2016
Expertise zu den Ergebnissen der BBK-Umfrage, Broschur, 72 Seiten, ISBN 978-3-00-054596-2 Kostenbeitrag 12,00 €
BBK-Mitglieder 8,00 €
zu bestellen über:
info@bbk-bundesverband.de

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Steuertipps für Künstlerinnen und Künstler – 5. Auflage Mai 2016
Das Steuerrecht fördert die Kunst auf vielfältige Weise. Bei der Einkommensteuer und bei der Umsatzsteuer gibt es eine Reihe von spezifischen Regelungen für Künstlerinnen und Künstler: sei es beim Lohnsteuerabzug, bei bestimmten Steuerbefreiungen oder Steuerermäßigungen. Diese Informationsschrift soll Künstlerinnen und Künstlern selbst sowie ihren Mitarbeitern, Arbeitgebern und Beratern einen Überblick über die besonderen steuerlichen Fragen geben.

zu bestellen bei: Bayrische Staatsregierung
www.bestellen.bayern.de
Herausgeber: Bayrisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat

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2. BERICHTE DES BUNDESVORSTANDES

Potsdam, 03./04. November 2016
Konvent der Bundesstiftung Baukultur
Der in Potsdam durchgeführte Konvent der Bundesstiftung Baukultur bildet die Plattform zur Auswertung und Vorbereitung von Debatten zu baukulturell relevanten Themen und findet alle zwei Jahre statt.
Als Auftakt des Konvents 2016 wurde in offenen Foren über Baukultur im Spannungsfeld gesellschaftlicher Herausforderungen diskutiert. Im Anschluss fand die Eröffnung einer Ausstellung preisgekrönter Architekturfotografien aus Wettbewerben des Europäischen Architekturfotografie-Preises statt, hier wurden ländliche und kleinstädtische Siedlungsphänomene thematisiert. Am Abend feierte man dann im festlichen Rahmen das 10-jährige Jubiläum zur gesetzlichen Errichtung der Stiftung. Der mit Spannung erwartete Baukulturbericht 2016/17, der nach baukulturellen Leitbildern für Räume abseits der Großstädte sucht, wurde am nachfolgenden Tag erstmals öffentlich vorgestellt Außerdem erfolgte durch die Konventberufenen die alle vier Jahre stattfindende Neuwahl der Stiftungsrats- und Beiratsvertreter. Zum Abschluss des Konvents wurden urbane und ländliche Räume mit einem Kulturabend mit Videoinstallationen, Lesungen und Musik künstlerisch aufgegriffen.
An der Veranstaltung nahm Ulla Windheuser-Schwarz in Vertretung von Werner Schaub als Konventberufene teil.

Berlin, 04. November 2016
IGBK-Workshop zum Thema Sozialversicherung und Künstlermobilität in Europa
Welchen Hürden stehen mobile Künstler/innen, die in Europa länderübergreifend arbeiten, mit Blick auf Sozialversicherungsfragen nach wie vor gegenüber? Und inwieweit haben sich die Informationsangebote für freiberuflich tätige Künstler/innen europaweit in den letzten Jahren verbessert?
Diese Fragen standen im Zentrum des ersten Teils des IGBK-Workshops im Berliner Haus der Kulturverbände mit über 60 Teilnehmer/innen aus 24 europäischen Ländern. Vertreten waren Nationalkomitees der International Association of Art (IAA) Europe, Servicestellen, europäische Netzwerke, Sozialversicherungseinrichtungen, die EU-Kommission, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie weitere Expertinnen und Experten.
Im zweiten Teil der Veranstaltung lag der Fokus auf dem Austausch zu aktuellen Fragen in Bezug auf nationale (Künstler) Sozialversicherungssysteme. Es bestand Einvernehmen, dass dieser Austausch für die kulturpolitische Arbeit im eigenen Land hilfreich sein kann und insbesondere innerhalb der IAA Europe weitergeführt werden sollte. Aus diesem Grund wurde vereinbart, dass Teilnehmer des Workshops positive Beispiele des Sozialversicherungssystems ihres Landes an die IAA Geschäftsstelle melden sollen. Von dort werden dann diese Informationen an alle IAA-Mitglieder weitergeleitet.
Die detaillierten Ergebnisse des Workshops sowie konkrete Handlungsempfehlungen werden Anfang des kommenden Jahres auf der IGBK-Website veröffentlicht.
Werner Schaub eröffnete als Sprecher des IGBK-Vorstandes die Veranstaltung, Annemarie Helmer-Heichele, die vom IGBK-Vorstand gebeten worden war, die inhaltliche Koordinierung zu übernehmen, führte in den zweiten Teil des Workshops ein.

Berlin, 05. November 2016
International Association of Art (IAA) Europe Generalversammlung
Die IGBK war Gastgeber der 12. Generalversammlung der IAA Europe im Berliner Haus der Kulturverbände. Daran teilgenommen haben insgesamt 57 Delegierte und Beobachter aus 21 europäischen Nationalkomitees. Auf der Agenda standen u. a. die Aktivitäten im zu Ende gehenden Jahr (die IAA Europe war Kooperationspartner des IGBK-Workshops zum Thema Künstlersozialversicherung und Mobilität in Europa), die Präsentation der neuen von der IGBK eingerichteten Website www.iaa-europe.info sowie die für das Jahr 2017 geplanten Vorhaben. Die Weiterarbeit an dem Thema Sozialversicherung für bildende Künstler*innen und die Zusammenarbeit mit der Dachorganisation der europäischen Verwertungsgesellschaften für die bildenden Künste European Visual Artists (EVA) in Brüssel stehen dabei zunächst im Fokus.
Auf Einladung der Organisation Visual Artists Ireland wird die kommende IAA Europe Generalversammlung im September 2017 in Dublin stattfinden.
Werner Schaub nahm als Vertreter der IGBK an der IAA und als IAA Europe Präsident an der Generalversammlung in Berlin teil.

Berlin, 09. November 2016
Deutscher Kulturrat: adhoc-AG Kulturelle Integration und gesellschaftlicher Zusammenhalt
Den Startschuss für die „Initiative kulturelle Integration“ gaben am 3. November 2016 Staatsministerin Grütters, Bundesinnenminister de Maizière, Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, Staatsministerin Aydan Öoguz und der Deutsche Kulturrat. „Im Rahmen der Initiative sollen Vertreter*innen aus Staat, Kultur und Zivilgesellschaft aktuelle Herausforderungen für kulturelle Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt diskutieren und angehen“, so die gemeinsame Erklärung. Die Federführung hat die Kulturstaatsministerin inne, moderiert wird der Diskussionsprozess vom Deutschen Kulturrat, der hierzu begleitend eine adhoc-AG eingerichtet hat. In einem ersten Brainstorming in dieser adhoc-AG wurden Fragen diskutiert wie „Was macht gesellschaftlichen Zusammenhalt aus?“, „Welche Relevanz spielen Künste und Erinnerungskultur?“, „Wie kann kulturelle Integration beschrieben werden?“, „Welche Veränderungen bedeutet kulturelle Integration für die deutsche Gesellschaft?“. Am 15. Dezember 2016 soll erstmals ein Runder Tisch mit den beteiligten Ministerien, dem Kulturrat und weiteren zivilgesellschaftlichen Verbänden zusammenkommen. Ziel ist die Veröffentlichung von Thesen zum Thema am 19. Mai 2017.
An dem Treffen der adhoc-AG nahmen für den Deutschen Kunstrat Werner Schaub und Andrea Gysi teil.

Berlin, 09. November 2016
Gesellschaft zum Studium strukturpolitischer Fragen
Zu diesem Expertengespräch waren Vertreter*innen aus verschiedenen Verbänden, der Krankenkassen, der Dt. Rentenversicherung, des Gewerkschaftsbundes, Bundestags-Abgeordnete und auch der BBK eingeladen. Das Thema war die soziale Sicherung mit besonderem Blick auf die Solo-Selbständigen, zu denen auch die Künstler*innen zählen.
Dabei hat sich gezeigt, dass es u. U. bei den Solo-Selbständigen ähnliche Probleme gibt wie bei den Kunstschaffenden, so z. B. niedrige Einkommen und deshalb auch niedrige Rentenansprüche. Der Hinweis des Vertreters der Rentenversicherung, dass die Überprüfung der KSK-Abgabepflichtigen letztendlich kein positives Ergebnis bringen würde, da die Kosten für den Verwaltungsaufwand die Einnahmen übersteigen würden, konnte selbstverständlich nicht unkommentiert hingenommen werden. Dieser immer wieder angeführte Aufwand für die Verwaltung wird in derartigen Gremien leider nie hinterfragt, was eigentlich ziemlich logisch wäre. Es muss jetzt abgewartet werden, ob ein derartiges Experten-Gespräch noch einmal organisiert wird, denn dann erst könnte es zu einem fundierten Ergebnis kommen.
Annemarie Helmer-Heichele nahm für den BBK an diesem Gespräch teil.

Berlin, 10./11./13. November 2016
Bundesvorstands- und Bundesausschusssitzung des BBK sowie Vorstandssitzung und Mitgliederversammlung des Kulturwerks des BBK e. V.
Die Bundesvorstandsmitglieder befassten sich eingehend mit den laufenden Projekten im Jahr 2016, so mit den Ergebnissen der Umfrage zur wirtschaftlichen und sozialen Situation Bildender Künstlerinnen und Künstler sowie mit den beiden Projekten kultureller Bildung für Kinder und Jugendliche einerseits und neuerdings auch für geflüchtete junge Erwachsene. Bekräftigt wurde erneut, dass sich der BBK auch im Jahr 2018 als Programmpartner des BMBF um Fördermittel bemühen werde. Weiterer zentraler Punkt waren die geplanten Projekte für das Jahr 2017. Es soll bei der BKM die Förderung von drei Projekten beantragt werden: Neben der Herausgabe der Zeitschrift kultur politik durch das Kulturwerk des BBK wird ein großes Symposion zur Frage, was der Gesellschaft die Kunst wert ist, stattfinden, das der 2017 anstehenden Bundesdelegiertenversammlung vorausgehen soll. Als drittes Projekt soll die dringend notwendige Überarbeitung der BBK-Internetseite zu einer aktuellen Informationsplattform für Künstler*innen in Angriff genommen werden. Abgesehen von der Befassung mit dem Stand des BBK-Haushaltes waren auch die Aktivtäten der Bundesvorstandsmitglieder in diversen Gremien und Institutionen, so z. B. in der VG Bild-Kunst, dem Deutschen Kulturrat, der Initiative Ausstellungsvergütung, der Initiative Haus der Kulturverbände, der Initiative Urheberrecht und im Bereich Kunst am Bau, Thema.
In der Bundesausschusssitzung nahmen die Vertreter*innen der Landesverbände Informationen über all diese Aktivitäten im Detail zur Kenntnis und diskutierten darüber.
Der Vorstand und die Mitgliederversammlung des Kulturwerks des BBK e. V. befassten sich, abgesehen von der Prüfung des Haushaltsstands, mit der Gestaltung der letzten drei Ausgaben der kultur politik sowie mit der Planung für die kommenden drei Ausgaben.
An der Bundesvorstands- und der Bundesausschusssitzung sowie an den Sitzungen des Kulturwerks des BBK nahmen Werner Schaub, Annemarie Helmer-Heichele, Erhard Kalina, André Kestel, Priska Streit und Ulla Windheuser-Schwarz teil, Benjamin Schubert war entschuldigt. In der Bundesausschusssitzung und in der Mitgliederversammlung des Kulturwerks waren die Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen vertreten. Seitens der Geschäftsstelle nahmen an allen Sitzungen Manfred Kohlhaas und Andrea Gysi teilt.

Berlin, 12.11.2016, Akademie der Künste
Symposion „Von der Kunst zu leben“
Rund 130 Teilnehmer*innen verfolgten die Vorstellung der Umfrageergebnisse zur wirtschaftlichen und sozialen Situation Bildender Künstlerinnen und Künstler in der Akademie der Künste am Pariser Platz in Berlin. Der Wissenschaftler Dr. Eckhard Priller erläuterte das aus mehr als 1.300 beantworteten Fragebogen gewonnene Datenmaterial und zog ein ernüchterndes, wenngleich auch nicht überraschendes Fazit hinsichtlich der Einkommensverhältnisse. Annemarie Helmer-Heichele referierte zu den Konditionen einer Mitgliedschaft in der KSK. Frank Michael Zeidler stellte die Positionen der Initiative Ausstellungsvergütung vor, Priska Streit erläuterte die Leitlinie Ausstellungsvergütung des BBK-Bundesverbands. Ergänzt wurde dies von Dr. Ingrid Wagner von der Kultursenatsverwaltung Berlin, die das Berliner Modell erläuterte, nach dem – im Berliner Haushalt gesondert finanziert – Ausstellungsvergütungen in den kommunalen Galerien Berlins gezahlt werden. Das Arbeitsfeld Kulturelle Bildung wurde von Werner Schaub dargestellt, aktuelle Entwicklungen im Urhebervertragsrecht präsentierte Katharina Uppenbrink.
In der abschließenden Gesprächsrunde diskutierten Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff (CDU), Tim Renner (SPD), Benjamin-Immanuel Hoff (Die Linke), Agnes Krumwiede (Bündnis 90/Die Grünen) und Werner Schaub unter der Moderation von Manfred Eichel über die unterschiedlichen Voraussetzungen für eine wirksame Unterstützung Bildender Künstlerinnen und Künstler in Stadt und Land und den verschiedenen Arbeitsfeldern.
Die Umfrageergebnisse können beim BBK unter info@bbk-bundesverband.de bestellt werde, für BBK-Mitglieder ist ein Kostenbeitrag von 8 €, für Nichtmitglieder von 12 € zu zahlen. Eine Dokumentation des Symposions wird voraussichtlich Mitte Februar 2017 zur Verfügung stehen.

Berlin, 15. November 2016
Dt. Kulturrat: Fachausschuss Bildung
Nach einer ausführlichen Berichtsrunde, in der die Zurückdrängung der musischen Fächer im Schulunterricht einerseits, der „Missbrauch von Künstlerinnen und Künstler als billige Ersatzkräfte für Kunsterzieher andererseits, scharf kritisiert wurden und u. a. über Stand und Zukunft des BMBF-Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ informiert wurde, entschied der Fachausschuss, sich mit verschiedenen Facetten und Herausforderungen der „Erwachsenenbildung“ auseinanderzusetzen. Ziel ist eine Stellungnahme für den Sprecherrat, die in den nächsten Sitzungen erarbeitet werden soll.
Für den Deutschen Kunstrat nahm Andrea Gysi an der Sitzung teil.

Berlin, 15.11.2016
VG Bild-Kunst: Sitzung der Berufsgruppe I und II
Thema dieser Fachsitzung war die für das nächste Jahr geplante Verteilungsreform, welche die Berufsgruppen I und II betrifft. Dabei wurden die Vergütungen auf die Bereiche Kunst und Bild in Bezug auf Fotografie besprochen. Eine entsprechende Lösung dieses Problems konnte leider nicht gefunden werden, so dass man sich darauf einigte, dass eine neuerliche Studie, die „harte“ Zahlen liefern sollte, aber Kosten von rd. 350.000 € verursachen würde, z. Z. nicht in Auftrag gegeben werden soll, da Herr Pappi mitteilte, dass vermutlich sehr bald eine neue ZPÜ durchgeführt werden muss.
Außerdem wurde über die Rückabwicklungen der Verlagsausschüttungen berichtet, die eine Summe von ca. 26 Mio. € Rückforderungen an die VG Bild-Kunst ausmachen. Ein weiteres Thema war die Frage des Reformbedarfs beim Verteilungsplan „Kabelweitersendung“, bei dem die Berechtigten Honorare melden. Bei diesem Problem geht es um die Notwendigkeit, eine bessere Grundlage zu schaffen, da es äußerst schwierig ist, die Meldungen zu überprüfen. Immerhin nehmen ca. 1.000 Berechtigte an einer Ausschüttung von ca. 500.000 € teil. Trotz der intensiv geführten Diskussionen konnten leider keine Lösungen für alle Probleme gefunden werden.
Für den BBK nahmen Werner Schaub, Annemarie Helmer-Heichele und Erhard Kalina an der Sitzung teil.
Berlin, 16.11.2016
VG Bild-Kunst: Vorstandssitzung
Am Tag nach der Sitzung der Berufsgruppen I und II beriet der Vorstand, wie mit den Ergebnissen vom Vortag umzugehen sei. Was die Problematik der Verteilungspläne betrifft, so wurde festgehalten, dass die vorliegende Studie, die von der VG Wort und der VG Bild-Kunst beauftragt worden war, differenzierte Abgrenzungen zwischen bildender Kunst, Fotografie, Illustration und Design auch nicht ansatzweise zulässt. Überlegt wurde, dazu eine eigene Studie in Auftrag zu geben.
Außerdem wurden die nächste Sitzung des Verwaltungsrates sowie die zweitägige Mitgliederversammlung in Dezember inhaltlich vorbereitet.

Berlin, 18. November 2016
„Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“: Jurysitzung zur 8. Ausschreibung
Im Rahmen der 8. und letzten Ausschreibung des BBK-Bundesverbands für das Förderprogramm wurden 111 Projektanträge von 71 Antragstellern aus allen 16 Bundesländern mit einer Fördersumme von ca. 575.000 € eingereicht. Zwei Drittel der Einreichungen stammte von Antragstellern, die bereits Erfahrungen mit dem Förderprogramm gemacht und ein oder mehrere Projekte durchgeführt haben. Aber es waren auch 35 Antragsteller mit einem Erstantrag beteiligt. Überwiegend wurden längerfristige Maßnahmen (für ein halbes Jahr) beantragt. Mehr als ein Viertel der Anträge wurden von BBK-Verbänden gestellt. In mehr als einem Drittel der beantragten Projekte sollen auch geflüchtete Kinder und Jugendliche teilnehmen können.
Die Konzepte wurden von der dreiköpfigen Jury, bestehend aus Werner Schaub (Vorsitzender des BBK-Bundesverbands und Jury-Vorsitzender), Annegrete Riebesel (Bildende Künstlerin, BBK Sachsen-Anhalt) und Adam Page (Bildender Künstler, Berlin) am 18. November 2016 diskutiert und beurteilt.
85 Konzepte im ganzen Bundesgebiet, darunter 31 Projekte mit Geflüchteten, mit einem geplanten Fördervolumen von ca. 420.000 €, haben die Jury überzeugt. Diese „Bündnisse für Bildung“ können nun ihre Anträge für eine endgültige Bewilligung komplettieren, um dann ab Januar 2017 die Projekte durchzuführen.
Die Antragsteller wurden bereits über die Ergebnisse der Jury-Sitzung informiert.
UIrike Westphal (Projektadministration) und Daniel Deppe (Protokoll) unterstützten die Jury während der Sitzung.

Berlin, 21.11.2016
kultur politik: Redaktionssitzung
In der Geschäftsstelle des BBK-Bundesverbandes fand eine Sitzung der Redaktion „kultur politik“ statt. Thematisiert wurden unter anderem die Gestaltung der in 2016 letzten Ausgabe, in der schwerpunktmäßig das kürzlich in der Akademie der Künste Berlin mit großem Zuspruch durchgeführte Symposium „Von der Kunst zu leben“ noch mal Revue passieren gelassen wird. Dann diskutierte man über die Titelthemen der nächsten Ausgaben unserer Mitgliederzeitschrift mit dem Fazit, dass in der Ausgabe März 2017 das Thema „Künstlerkolonien“ unter dem Aspekt der Betrachtung der historischen und gegenwärtigen Situation, auch mit europäischen Beispielen, dargestellt werden soll. Die Ausgabe Juni 2017 wird sich vor der Bundestagswahl mit Fragen des BBK an die im Bundestag vertretenen Parteien und deren Antworten sowie mit einer Positionierung gegen den Rechtsruck in unserer Gesellschaft und die Auswirkungen auf die Kultur befassen.
An der Sitzung nahmen teil: Werner Schaub (Chefredaktion), André Kestel und Ulla Windheuser-Schwarz (Redaktion), Andrea Gysi (redaktionelle und technische Betreuung).
Berlin, 21.11.2016
Stiftung Kunstfond, Stiftungsrat
In der Berliner Niederlassung der VG Bild-Kunst traf sich der Stiftungsrat der Stiftung Kunstfonds. Die Geschäftsführerin, Dr. Karin Lingl, berichtete über die Aktivitäten der Stiftung in der jüngsten Vergangenheit, so z. B. über die Vorbereitungen zu den baulichen Veränderungen in Brauweiler, wo künstlerische Nachlässe bewahrt werden.
In Vorbereitung ist die Ausschreibung des Kalinowski-Preises für Studierende der Karlsruher Kunstakademie. Für Ausstellungsprojekte mit nach Deutschland geflüchteten Künstlerinnen und Künstlern wurden entsprechende Mittel vergeben. In die Kommission Programm A4 wurden Prof. Birgit Brenner und Sabine Schmidt nachgewählt. Schließlich wurden der Haushalt für 2016 als auch der für 2017 ausführlich besprochen und dann einstimmig angenommen.
Für den BBK nahm Werner Schaub als Stiftungsrat an der Sitzung teil.

Berlin, 23.11.2016
KSK-Widerspruchsausschuss
Der Ausschuss behandelte 74 Widerspruchsfälle, davon 60 aus dem Versichertenbereich und 14 aus dem Unternehmerbereich. In einem Fall aus dem Versichertenbereich wurde mit Abhilfe entschieden.
An der Sitzung nahm Annemarie Helmer-Heichele teil.

Berlin, 28.11.2016
Sachverständigenkreis Kunst am Bau
Im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit trat der Sachverständigenkreis Kunst am Bau zusammen. Für den BBK wurde Werner Schaub in dieses Gremium berufen.
Von Seiten des Ministeriums ist Referatsleiter Lothar Fehn Krestas neu mit der Leitung dieses Gremiums beauftragt, nachdem sein Vorgänger, Herr Hegner, mit der Bauleitung für das Humboldt-Forum beauftragt worden war. Neu ist auch Herr Lindner von der Beauftragten für Kultur und Medien, nachdem in deren Ressort nun ein Baureferat eingerichtet wurde.
Als wichtigstes Thema wurde die Vorbereitung des Projektes „Virtuelles Museum der 1000 Orte“ ausführlich behandelt. Am 21. Juni 2017 wird Ministerin Barbara Hendricks das Projekt in ihrem Haus vorstellen, das zunächst etwa 100 Beispiele von Kunst an Bauten des Bundes im Netz zugänglich machen wird. Im Lauf der kommenden Jahre sollen die Beispiele dann fortlaufend erweitert werden.
Außerdem wurde wiederholt zum Umgang mit bestehender Kunst-am-Bau bei der Umnutzung diskutiert, etwa bei der Umnutzung eines Bundesbaus als Unterkunft für Geflüchtete. Das Ministerium konnte sicherstellen, dass das Werk von Prof. Loth dort erhalten wird.
Diskutiert wurde das Problem der Honorierung von künstlerischen Leistungen bei offenen Wettbewerben, aber auch bei Einladungswettbewerben. Es wurde festgestellt, dass bei offenen Ideenwettbewerben ein Honorar nicht vorgesehen werden kann, weil die Flut an eingehenden Beiträgen finanziell nicht zu kalkulieren sei und letztlich zu Lasten der Kosten für die Realisierung gehen würde. Was die Aufwandsentschädigung für die Ausarbeitung von Entwürfen für die zweite Wettbewerbsstufe betrifft, wurde von Seiten des BBR, das die Wettbewerbe des Bundes ausschreibt, zugesichert, man werde künftig den zu erwartenden Aufwand, der abhängig von der Aufgabe unterschiedlich sein könne, entsprechend finanziell differenzieren.
Am Ende der Sitzung machte Schaub auf einen offenen Brief von Herrn Thierse aufmerksam, der sich gegen den Nachbau von Kolonaden vor dem Stadtschloss anstelle des Einheitsdenkmals wandte. Da dem Sachverständigenkreis auch Mitglieder verschiedener Bundesbehörden angehören, stellten diese fest, sie seien nicht befugt, zu Entscheidungen oder Vorschlägen aus dem Parlament Stellung zu nehmen.
Am Sachverständigenkreis Kunst am Bau nahm Werner Schaub teil.

Plzeň, 30.11.2016
Moratorium für die Biennale der Zeichnung in Plzeň
Eigentlich sollte es in der Sitzung der Organisation „Biennale der Zeichnung Plzeň“ um deren Auflösung gehen, nachdem die Stadt Plzeň die komplette Streichung der bisherigen finanziellen Unterstützung angekündigt hatte. Werner Schaub, Präsident der IAA Europe, die auch Gründungsmitglied dieser Organisation war, unterbreitete in dieser Sitzung aber erfolgreich den Vorschlag eines Moratoriums: Der ebenfalls anwesende stellvertretende Bürgermeister sagt aufgrund dieses Vorschlags zu, das Label der Biennale zu übernehmen, damit dieses wiederbelebt werden könne, wenn hierfür wieder Mittel im Haushalt der Stadt zur Verfügung stehen.
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3. AKTUELLES AUS DEN BBK-VERBÄNDEN

Hamburg

POSITION. 2016 Forum/Ausstellung
10.–18.12.2016
Fabrik der Künste
Kreuzbrook 12, 20537 Hamburg (Ausstellung tägl. 16–19 Uhr, Foren jeweils ab 19 Uhr)
www.fabrikderkuenste.de, www.bbk-hamburg.de

Vernissage: 9.12., 19 Uhr
Die Ausstellung stellt 26 neue Mitglieder des Verbandes mit ihren aktuellen Positionen vor. Das Forum setzt sich an mehreren Abenden mit folgenden Themen auseinander: Künstler*innen in der Stadt – Diskussionsrunde zur Zukunft von Kunst im öffentlichen Raum, Kunst in Unternehmen – am Beispiel „add art“, Strategien künstlerischer Selbstvermarktung an konkreten Beispielen, Das Internet: eine Plattform für Kunst?
Außerdem finden am 11. und 18.12. Führungen durch die Ausstellung statt.
Kuratiert und organisiert von Iris Albrecht, Alfred Stephan Mattes und Monika Schröder

Niedersachsen
Kinovorführung des Roadmovies des BBK Niedersachsen, erstellt anlässlich des 70-jährigen Bestehens des BBK Niedersachsen von Michael Ewen, Bezirksgruppe Braunschweig. Gefördert durch das MWK Niedersachsen.
Kunst bewegt! Lassen Sie sich davon überzeugen und anstecken! Im Roadmovie des BBK Niedersachsen werden viele Kilometer zurückgelegt, um Künstler und Kunst vor Ort aufzuspüren, um Motivation und Beweggründe zur Entstehung von Kunst aufzudecken! Das Experiment „Roadmovie“ fördert zutage, was eigentlich schon immer offensichtlich war: Kunst bewegt! Und zwar nicht nur real, sondern auch im übertragenen Sinne: Kunst bewegt Künstler wie Betrachter. Kunst verändert, schärft die Sinne und macht sensibel für die Umwelt; Kunst kann auch bewegend sein. Lassen Sie sich mitnehmen auf diese bewegte und bewegende Reise durch Niedersachsens Kunst
Buxtehude
08.01.2017, 18:30 Uhr
Kulturforum am Hafen e. V.
Hafenbrücke 1
21614 Buxtehude
www.bbk-niedersachsen.org

KÜNSTLERBRATUNG VON WÄCKER & GRAUPNER

W Ä C K E R & G R A U P N E R
Kunstvermittlung Ausstellungen
KÜNSTLERBRATUNG

Wir beraten Künstlerinnen und Künstler in ihrer Arbeit.
Wir sichten Portfolios, machen Atelierbesuche, geben Hinweise auf Ausstellungs- und Vermarktungsstrategien und stellen uns als Dialogpartner zur Verfügung.
Beratungsleistung einzeln: € 40,- /Std. + 19% MwSt
Beratungsleistung zu zweit: € 60,-/Std. + 19 % MwSt
+ Anfahrtskosten für Atelierbesuche außerhalb Münchens
Die Vorteile einer Beratungsleistung zu zweit sind:
– Weitergabe von „doppeltem“ Know How
– Sichtweise aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln auf das Werk
– Dynamische Gesprächsentwicklung im Dreiergespräch

Wir freuen uns über Ihren Anruf oder Ihre Email!
WÄCKER & GRAUPNER
Kunstvermittlung Ausstellungen
Dr. Erika Wäcker Babnik
Dr. Stefan Graupner
Baaderstr. 19
80469 München
T 089-30 70 42 64
Mobil 0171-422 13 77
buero@waecker-graupner.de
www.waecker-graupner.de

ACHTUNG! ERNEUTER BETRUGSVERSUCH AUS DAKAR!

Wie auch im letzten Jahr geht wieder die

Betrugsmail DAKAR ARTS SYMPOSIUM

um.

Bitte reagieren Sie nicht auf diese email!
Es existiert kein solches Symposium.

Danke, Ihr BBK

KOSTENLOSES E-BOOK ZUM THEMA SCHEINSELBSTSTÄNDIGKEIT !

Die Autorin Marlene Keller bietet unter folgendem downloadlink ein kostenloses E-Book mit Checkliste zum Thema Scheinselbständigkeit an.

http://www.anwaltarbeitsrecht.com/thema/scheinselbstaendigkeit-checkliste

Das E-Book kann ohne Anmeldung oder ähnliche Hürden einfach im PDF-Format heruntergeladen werden.

 

UMFRAGE ZUM THEMA ONLINEGALERIEN – WIR BITTEN UM IHRE TEILNAHME!

Die Arbeitsgruppe zum Thema „Onlinegalerien“ des BBK München und Oberbayern e. V. hat eine Umfrage entworfen, deren Ergebnisse fortlaufend ausgewertet werden und zur Erweiterung der Kenntnisse über den Kunstmarkt im Internet hilfreich sind.

Erste Ergebnisse liegen vor und wir tauschen uns gerne zu unseren Geschäftszeiten mit Ihnen darüber aus.
089 2199600   info@bbk-muc-obb.de

Wir bitten und laden alle Bildende Künstler_innen dazu ein, den Umfragebogen online auszufüllen und uns an info@bbk-muc-obb.de zurückzusenden.
Am besten nutzen Sie Adobe Acrobat Reader zum Ausfüllen des pdfs, da bei anderen Programmen eventuell Fehler auftreten können.

Wenn Ihnen der Fragebogen zu umfangreich ist, sind wir auch um eine kurze Nachricht dankbar, bei welchen Onlinegalerien Sie verteten sind und welche Erfahrungen Sie gemacht haben.

Wir bedanken uns im Voraus für Ihre Bemühung und sind gespannt auf Ihren Beitrag!

Ihr BBK-Team

 

PRESSEMITTEILUNG DES BBK ZU DEN AKTUELLEN ANGRIFFEN AUF DIE KSK

Berlin, den 2.9.2016
‚Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit‘ (Karl Valentin)

Stellungnahme des BBK zu den aktuellen Angriffen auf die KSK

Dieser Spruch von Karl Valentin gilt heute scheinbar vor allen Dingen für die deutsche Wirtschaft – falls man einer Analyse der Bürokratiekosten der IW Consult GmbH Köln (Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH, Träger BDA und BDI) glauben möchte. Nach dieser Analyse entstehen den deutschen Unternehmen durch die Zahlung der Künstlersozialabgaben jährliche Bürokratiekosten in Höhe von ca. 142 Mio. Euro, was bisher einem Aufwand von 0,80 € (seit 14 Tagen aber 1,00 € großzügig aufgerundet) pro KSK-Abgabe von 1,00 € entspräche.
Diese Untersuchung – keine belastbare Studie – ist im Jahr 2008 durchgeführt worden, und die Zahlen wabern seither durch alle Diskussionen, wenn es um das KSVG (Künstlersozialversicherungsgesetz) geht. Auf welche Weise dieser Bürokratieaufwand berechnet wird, ist im Detail völlig unklar – ganz abgesehen davon, dass die Zahlen auf einer Befragung von 536 Unternehmen basieren, wovon nur 28 von der KSA (Künstlersozialabgabe) betroffen waren. Bei einer Anzahl von insgesamt ca. 2,05 Mio. Unternehmen aus der Datenbank der IW ist das kein wirklich überzeugendes Ergebnis. Diese hohen Kosten sind nicht nachvollziehbar, außer man nähme an, dass die Manager mit den entsprechenden Gehältern den gesamten bürokratischen Aufwand selbst leisten.
Warum gerade jetzt – nach der Senkung des Beitragssatzes auf 4,8% für 2017 – wieder einmal ein Angriff aus der deutschen Wirtschaft auf das KSVG gestartet wird, ist unklar. Es ist zwar keineswegs der erste Angriff – die Abgabepflichtigen scheuen keine Mühen und Kosten um dieses Gesetz doch noch aushebeln zu können. Auch ist es beachtenswert, wie sorglos mit Informationen und mit Zahlen, die Millionen Euros betreffen, umgegangen wird. Da wird schon mal versucht, den Eindruck zu erwecken, dass es eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts gebe, die, gestützt auf ein Gutachten, das vom Bund der Steuerzahler in Auftrag gegeben wurde, die Verfassungsmäßigkeit der Künstlersozialabgabe verneint. Eine derartige Entscheidung des Verfassungsgerichts existiert nicht.
Dass die Deutsche Rentenversicherung seit 2015 im Zusammenhang mit den Betriebsprüfungen mit großem Erfolg die Künstlersozialabgaben der Arbeitgeber kontrolliert, gefällt der deutschen Wirtschaft gar nicht. Verständlich, wenn man bedenkt, dass durch die Überprüfungen die Einnahmen der KSK plötzlich angestiegen sind. Übrigens werden auch die Künstlerinnen und Künstler von der KSK verschärft überprüft.
Die scheinbar neue Idee, dass die Künstler*innen die KSK-Abgaben den Abgabepflichtigen in Rechnung stellen sollen, um sie dann selbst an die KSK abzuführen, ist bereits 2013 ausdiskutiert und einvernehmlich als nicht praktikabel abgelehnt worden.
Die Argumentation, dass es nur in Deutschland eine spezielle soziale Absicherung für Künstler*innen gibt, ist glücklicherweise falsch. Europa- und weltweit gibt es diese Absicherungen, aber alle in unterschiedlichen Vorgehensweisen. In einer Veranstaltung der IGBK (Internationale Gesellschaft bildender Kunst) wird das im November dieses Jahres mit Vertretern der IAA (Internationale Artist Association) und einigen deutschen Gesprächsteilnehmern in einem Workshop aktuell diskutiert werden. Die Erfüllung der Abgabepflicht neu zu verhandeln, um das KSVG endlich ohne die immer wieder initiierten Vorwürfe erhalten zu können, scheint eine mögliche Lösung (z.B. durch Bürokratieabbau) zu sein. Es wäre auf jeden Fall einen Versuch wert, denn wie Theodor Heuss meinte: ‚Kultur ist nicht alles – aber ohne Kultur ist alles nichts’.

BUNDESVERBAND BILDENDER
KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER
Annemarie Helmer-Heichele
Vorsitzende KSK-Beiratsmitglied

Werner Schaub
Sprecher und Vorsitzender

BBK NEWSLETTER AUGUST 2016

BBK Newsletter August 2016

pdf BBK-Newsletter August 2016

Mitgliederversammlung VG Bild-Kunst
Aufruf zur Übertragung der Stimmen auf den BBK
Am 17. September 2016 wird eine außerordentliche Mitgliederversammlung der VG Bild-Kunst in Bonn stattfinden. Die Einladung zur Mitgliederversammlung wurde kürzlich versandt. Ihr liegt ein Formular bei, mit dem Mitglieder ihre Stimme auf den BBK übertragen können, falls sie nicht selbst an der Mitgliederversammlung teilnehmen können oder wollen. Der BBK-Bundesvorstand ruft dazu auf, diese Stimmübertragung zu nutzen, damit er die Interessen der bildenden Künstlerinnen und Künstler in der Mitgliederversammlung wirksam vertreten kann.
Vielen Dank!
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Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung – Projekte für Kinder und Jugendliche
Letzte Ausschreibung beim BBK im Herbst 2016!!!
Das Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ läuft zum Jahresende 2017 aus – unabhängig von der verkündeten Neuauflage ab 2018.
Deshalb findet die letzte Ausschreibung beim BBK in der Zeit vom 15. September bis
15. Oktober 2016 statt.
Wir freuen uns über vielfältige Anträge für Projekte mit Kindern und Jugendlichen, denn vergeben werden in dieser 8. Ausschreibungsrunde sämtliche Fördermittel, die für das Jahr 2017 zur Verfügung stehen. Die Projekte können im Januar 2017 starten, müssen aber bis Ende August 2017 bzw. dem Ende aller Sommerferien abgeschlossen werden.
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Stiftung Kulturwerk der VG Bild-Kunst
Projektförderungen Berufsgruppe I (Bildende Kunst): Jetzt Bewerben !
Rechtsfähige Organisationen von bildenden Künstlerinnen und Künstlern, sofern sie auf überwiegend ehrenamtlicher Basis als Zusammenschluss von Urhebern arbeiten, können sich bis zum 15.09.2016 um eine finanzielle Förderung ihres 2017 stattfindenden Projekts oder Vorhabens bewerben. Gefördert werden bis zu 80% der Gesamtkosten, maximal aber 25.000 €. Weitere Informationen hierzu: www.bildkunst.de/vg-bild-kunst/stiftung-kulturwerk
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35 Jahre Frauenmuseum in Bonn: Droht das Aus? Aufruf zur Spende
Die Stadt Bonn hat dem Frauenmuseum, das in diesem Jahr sein 35-jähriges Bestehen feiert, die Förderung gestrichen. In den Haushaltsplänen ist jedenfalls ab dem Jahr 2019 keinerlei Budget mehr aufgeführt.
Das Frauenmuseum in Bonn baute Zug um Zug eine beachtliche Kunstsammlung auf, bisher rund 2.000 Werke laut Verzeichnis, meist Schenkungen und Nachlässe. Allein im Künstlerinnenarchiv sind Materialien von rund 25.000 Künstlerinnen bewahrt, die Bibliothek umfasst 12.000 Kataloge. Der eigene Verlag hat rund 400 Kataloge ediert. Es fanden ca. 800 Ausstellungen statt, Werke von ca. 3.000 Künstler*innen wurden gezeigt, darunter nicht wenige männliche Künstler. Spezielles Highlight ist der Gabriele Münter Preis für Künstlerinnen ab 40, ausgelobt durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSJF), den BBK, die GEDOK und das Frauenmuseum. Das Frauenmuseum ist zudem engagiert im Verband der internationalen Frauenmuseen (IAWM), der seinen Sitz in Bonn hat und alle zwei Jahre auf einem anderen Kontinent Kongresse abhält.

Aufruf zur Spendensammlung
Im Januar 2016 wurde neben dem Trägerverein des Frauenmuseums die „Stiftung sichere Zukunft – Museum der Frauen gGmbH“, eine gemeinnützige Gesellschaft, gegründet, die das Gebäude, in dem das Museum residiert, erwerben will. Dafür werden Spenden gesammelt. Erfreulicherweise erfolgte schon die Schenkung einer Immobilie und im Februar 2016 eine größere Geldspende. Zur Rettung des Frauenmuseums ist aber sehr viel mehr nötig, deshalb freuen sich die Macherinnen über jeden Euro auf das Konto:
IBAN: DE 11 3705 0198 1933 0863 48.
Informationen unter www.frauenmuseum.de

MITGLIEDERAUSSTELLUNG 2016

Liebe Künstlerinnen und Künstler des BBK,

die traditionsreiche Mitgliederausstellung zum Jahreswechsel in der Galerie der Künstler wird in diesem Jahr am 13. Dezember eröffnet.

Jedes Mitglied kann dort eine (!) Arbeit zeigen, ohne die Auswahl durch eine Jury.

Einlieferung : Mi., 30.11.2016, 10 – 17 Uhr
Abholung: Mo., 09.01.2017, 10 – 17 Uhr

Bilder nicht größer als 130 x 100 cm, Skulpturen max. 100 cm Durchmesser, 200 cm Höhe.
Mehrteilige Arbeiten werden nur angenommen, wenn sie zwingend zusammengehören, insgesamt die Höchstmaße nicht überschreiten und auch nur als Einheit gelten. Die Versicherungshöchstsumme pro Arbeit beträgt bei Malerei max. 2.000 € und bei Skulpturen max. 3.000 €.
Die Hängekommission behält sich vor, Bilder oder Skulpturen, die sich nicht in die Ausstellung integrieren lassen, zurückzuweisen – auch noch während des Aufbaus der Ausstellung.
Zu diesen Begrenzungen sind wir leider durch die sehr große Zahl der Einlieferungen in den letzten Jahren und der damit verbundenen Schwierigkeiten bei der Gestaltung der Ausstellung gezwungen.
Die Abholung muss unbedingt am 09.01.2017 erfolgen, da keine Lagerkapazitäten vorhanden sind. Bitte beauftragen Sie jemanden, falls Sie nicht selbst kommen
können.
-> Das Einlieferungsformular und die Versicherungsbedingungen können hier als pdf heruntergeladen werden.
-> Bitte auch das Etikett mit Quittung ausdrucken und ausgefüllt mitbringen.

 

NEWSLETTER JULI 2016

BBK-Newsletter Juli 2016

MIT_KUNST: Projekte für geflüchtete junge Erwachsene
Der BBK-Antrag auf Fördermittel für Projekte mit geflüchteten jungen Erwachsenen ist am 13.7.2016 eingereicht worden. Wir hoffen auf eine schnelle Bewilligung und erwarten, im August 2016 ausschreiben zu können. Bitte auch dann erst konkrete Projektkonzepte mit einer ersten Kostenkalkulation einreichen!

Kernpunkte des Konzepts:
– Gefördert werden Projekte für geflüchtete junge Erwachsene im Alter von 18-26 Jahren.
– Die Projekte müssen von einem lokalen Bündnis, bestehend aus mindestens drei Kooperationspartnern (Vereine/Einrichtungen/Institutionen), getragen werden.
– Ein Kooperationspartner (möglichst ein Verein) ist bereit, die administrative Verantwortung zu übernehmen und bei uns den Antrag zu stellen.
– Mindestens ein Kooperationspartner ist in der Lage, den Zugang zu den Teilnehmer*innen der Projekte herzustellen, als z. B. in einer Flüchtlingsunterkunft engagiert.

Wir empfehlen, schon jetzt Kooperationspartner zu suchen!

– Professionelle Bildende Künstler*innen führen als Honorarkräfte die Projekte durch. Honorarkräfte können keine Kooperationspartner sein! Das Honorar für Künstler*innen beträgt 40 € pro Stunde (brutto).

MEHR DAZU IM PDF NEWSLETTER

In der Bundesgeschäftsstelle beraten Sie gerne die Kolleg*innen Daniel Deppe und Bettina Knop, die Sie über Telefon 030 2640970 bzw. per Email über bfb-mit-kunst@bbk-bundesverband.de erreichen.

Wir bitten diejenigen, die eine Antragstellung unter diesen Maßgaben planen, um eine kurze Rückmeldung per Email an bfb-mit-kunst@bbk-bundesverband.de. Wir bereiten derzeit Informationen und Unterlagen für die Antragstellung vor, die wir Ihnen dann gerne zeitnah zur Verfügung stellen.
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Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung – Projekte für Kinder und Jugendliche
Letzte Ausschreibung beim BBK im Herbst 2016!!!
Das Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ läuft zum Jahresende 2017 aus – unabhängig von der verkündeten Neuauflage ab 2018.
Deshalb findet die letzte Ausschreibung beim BBK in der Zeit vom 15. September bis 15. Oktober 2016 statt.

Wir freuen uns über vielfältige Anträge für Projekte mit Kindern und Jugendlichen. Denn vergeben werden in dieser 8. Ausschreibungsrunde sämtliche Fördermittel, die für das Jahr 2017 zur Verfügung stehen. Die Projekte können im Januar 2017 starten, müssen aber bis Ende August 2017 bzw. dem Ende aller Sommerferien abgeschlossen werden.

„Kultur macht stark plus. Bündnisse für Bildung“: BBK-Bundesverband kann Fördermittel für Projekte mit geflüchteten jungen Erwachsenen beantragen
Wir sind einen Schritt weiter! Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat mitgeteilt, dass das vom BBK eingereichte Konzept für Projekte mit geflüchteten jungen Erwachsenen „positiv bewertet und zur Förderung ausgewählt“ wurde. Bis zum 15. Juli 2016 sollen und werden wir nun den erforderlichen umfassenden Antrag auf Fördermittel einreichen und hoffen dann auf einen möglichst schnell erteilten Zuwendungsbescheid. Sowie dieser vorliegt, werden wir eine Ausschreibung durchführen, damit Antragsskizzen für Projekte mit geflüchteten jungen Erwachsenen von 18–26 Jahren eingereicht werden können. Die Jury wird dann kurzfristig förderfähige Konzepte auswählen. Leider sind derzeit noch keine präziseren Zeitangaben möglich, das Vorliegen eines Zuwendungsbescheides muss abgewartet werden. Wir hoffen, Projekte spätestens ab Oktober 2016 fördern zu können.

REIHE „INFOKREATIV“ GIBT PRAXISTIPPS FÜR SELBSTÄNDIGE KREATIVE

die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung hat die Reihe „InfoKreativ“ aufgelegt. Die „Praxistipps für Kreative & Kulturschaffende“ richten sich an (angehende) Selbständige in den verschiedenen Kreativbranchen. Die neueste InfoKreativ-Ausgabe hat die Finanzierungsmöglichkeiten für Kreativschaffende übersichtlich und aktuell aufbereitet und nach verschiedenen Finanzierungszwecken sortiert:
– Projektfinanzierung
– Projektförderung
– Unternehmensgründung
– Unternehmenswachstum
– Lebensunterhalt sichern
– Crowdfunding

Dem immer wichtiger werdenden Thema Crowdfunding widmet die Broschüre besondere Aufmerksamkeit. Sie steht auf der Webseite der Initiative als Download zu Verfügung. Außerdem führt sie den Leser bei jedem einzelnen Thema zu vertiefenden Informationen im Internet unter im Kapitel Finanzierung & Förderung. Das Kapitel wurde parallel zur Erstellung der Broschüre neu bearbeitet und exakt an die Gliederung der Broschüre angepasst. Damit steht nun ein mehr-mediales Informationsangebot zum Thema Finanzierungsmöglichkeiten für Kreativschaffende „aus einem Guss“ zur Verfügung:
InfoKreativ – Finanzierung, Crowdfunding & Co.
www.kultur-kreativ-wirtschaft.de > Finanzierung & Förderung
Alle Ausgaben von InfoKreativ

Redaktion www.kultur-kreativ-wirtschaft.de

BBK-NEWSLETTER JUNI 2016

Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung – Projekte für Kinder und Jugendliche
Letzte Ausschreibung beim BBK im Herbst 2016!!!

Das Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ läuft zum Jahresende 2017 aus – unabhängig von der verkündeten Neuauflage ab 2018.
Deshalb findet die letzte Ausschreibung beim BBK in der Zeit vom 15. September bis 15. Oktober 2016 statt.
Wir freuen uns über vielfältige Anträge für Projekte mit Kindern und Jugendlichen. Denn vergeben werden in dieser 8. Ausschreibungsrunde sämtliche Fördermittel, die für das Jahr 2017 zur Verfügung stehen. Die Projekte können im Januar 2017 starten, müssen aber bis Ende August 2017 bzw. dem Ende aller Sommerferien abgeschlossen werden.

„Kultur macht stark plus. Bündnisse für Bildung“: BBK-Bundesverband kann Fördermittel für Projekte mit geflüchteten jungen Erwachsenen beantragen
Wir sind einen Schritt weiter! Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat mitgeteilt, dass das vom BBK eingereichte Konzept für Projekte mit geflüchteten jungen Erwachsenen „positiv bewertet und zur Förderung ausgewählt“ wurde. Bis zum 15. Juli 2016 sollen und werden wir nun den erforderlichen umfassenden Antrag auf Fördermittel einreichen und hoffen dann auf einen möglichst schnell erteilten Zuwendungsbescheid. Sowie dieser vorliegt, werden wir eine Ausschreibung durchführen, damit Antragsskizzen für Projekte mit geflüchteten jungen Erwachsenen von 18–26 Jahren eingereicht werden können. Die Jury wird dann kurzfristig förderfähige Konzepte auswählen. Leider sind derzeit noch keine präziseren Zeitangaben möglich, das Vorliegen eines Zuwendungsbescheides muss abgewartet werden. Wir hoffen, Projekte spätestens ab Oktober 2016 fördern zu können.

BBK-Newsletter Juni 2016 als pdf

BBK-NEWSLETTER MAI

in Auszügen:
– Gesetzlich vorgeschrieben: Datenschutzerklärung auf jeder Webseite
– Fördermittel für Projekte mit geflüchteten jungen Erwachsenen beantragt
– KUNSTgeragogik: Kulturelle Bildung mit Älteren in den Bereichen Bildende Kunst und Tanz/Bewegung – Anmeldeschluss: 31. August 2016

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BBK-Newsletter Mai 2016

AKTUALISIERTE FÖRDERDATENBANK DES BUNDES / NEUE BROSCHÜRE!

Nachricht vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie:

„Ab sofort können Interessierte sowie Berater in der Förderdatenbank (www.foerderdatenbank.de) zielgenauer nach passenden Förderprogrammen speziell für die Kultur- und Kreativwirtschaft suchen. Unter „Förderberechtigte“ für einzelne Programme ist nun erstmalig bei den Branchen auch die Kultur- und Kreativwirtschaft aufgeführt.
In einem zweiten Schritt haben wir in der Reihe „Info Kreativ“ eine neue Broschüre herausgegeben, in der alle relevanten Förderprogramme für die Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft übersichtlich und aktuell dargestellt sind. Dem Thema „Crowdfunding“ haben wir dabei einen Schwerpunkt gewidmet.“ Hier gibt es die Broschüre zum download

 

ERMÄßIGTEN BEITRAG FÜR BBK-MITGLIEDER: KUNSTSYMPOSIUM IN ULM

8.Kunstsymposium Evang.-Luth. Kirche in Bayern
„Religiöse Bildwelten“
Freitag, 24. Juni 2016

Kunstreferat im Landeskirchenamt München
Evangelische Landeskirche in Württemberg
Sachgebiet „Kunstberatung“

Bitte melden Sie sich verbindlich, bitte nur per Mail, bis zum 17. Juni bei Herrn KR Helmut Braun M.A an unter: helmut.braun@elkb.de
Kosten
Der Beitrag beträgt 45,– Euro (inkl. Verpflegung sowie Führung und Museumseintritt)
bzw. ermäßigt 30,– Euro (auch für BBK-Mitglieder!)

Der Veranstaltungsort befindet sich 10 min. vom Bahnhof Ulm entfernt:
Stadthaus Ulm, Münsterplatz 50

pdf des Programmheftes

AUSSTELLUNGSHONORARE IN BERLIN EINGEFÜHRT

Der bbk berlin informiert:

Ausstellungshonorare in Berlin eingeführt

Seit Anfang des Jahres 2016 werden in Berlin Ausstellunghonorare in allen kommunalen Galerien Berlins gezahlt. Gemeinsam mit den Künstlerinnen und Künstlern, den Kommunalen Galerien und der Koalition der Freien Szene Berlins sowie dem Kulturstaatssekretär Tim Renner konnte der bbk berlin die Parlamentarier des Berliner Abgeordnetenhauses von der Notwendigkeit der Zahlung von Ausstellungshonoraren überzeugen.

Entscheidendes Argument: Wenn die finanzielle Unterstützung von Ausstellungen durch Land oder Kommunen im Interesse des Gemeinwohls liegt, dann muss auch die ausgestellte Kunst mit dem gleichen Argument angemessen honoriert werden.

Das sehen auch die künstlerischen Leiter der Kommunalen Galerien in Berlin so:

• Karin Scheel, Galerie M, Marzahn-Hellersdorf: „Dieser Fonds ist ein großartiger Erfolg für die Berliner Künstlerinnen und Künstler. Das Ausstellungshonorar definiert künstlerische Arbeit als zu honorierende Leistung, ein längst überfälliger Schritt!“
• Stéphane Bauer, Kunstraum Kreuzberg/ Bethanien: „Bereits seit mehreren Jahren haben wir uns für die Einführung flächendeckender Honorare für Künstler*innen eingesetzt, die in kommunalen oder landeseigene Galerien ausstellen. Jetzt ist ein wichtiger Schritt getan. Die Kommunalen Galerien können so auf Augenhöhe mit den Berliner Künstler*innen antreten, um ihren öffentlichen Auftrag der Künstler*innenförderung wahrzunehmen.“

Für den bbk berlin ist entscheidend: Endlich wird der Wert künstlerischer Arbeit von der Politik anerkannt. Jetzt geht es darum, das Ausstellungshonorar zur Regel werden zu lassen.

Das Berliner Konzept ist einfach und es funktioniert so:

Der extra aufgelegte Fonds umfasst in Berlin zur Zeit 300.000,- Euro jährlich und wird ausschließlich für die Honorierung von professionellen bildenden Künstler/innen mit Hauptwohnsitz in Berlin für die Bereitstellung ihrer künstlerischen Werke bzw. Äußerungen in temporären Ausstellungsprojekten der Kommunalen Galerien Berlins bereitgestellt. Damit ist gesichert, dass die Honorare nicht auf Kosten der Ausstellungsplanung gehen. Das Honorar ist kein Produktions-, Katalog- oder Materialkostenzuschuss. Darüber muss gesondert z.B. in Werkverträgen verhandelt werden.

Die Kommunalen Galerien in Berlin (http://kgberlin.net/) stellen zu Jahresbeginn Anträge bei der Senatskulturverwaltung über ihren Mittelbedarf entsprechend ihrer Ausstellungsplanung für das gesamte laufende Jahr (es kann nachjustiert werden), wobei die Honorarstaffelung wie folgt gilt:

1.000 Euro je Teilnehmer/innen an einer Einzelausstellung (1-2 Beteiligte)
350 Euro je Teilnehmer/innen an Gruppenausstellungen (bis 10 Beteiligte)
150 Euro je Teilnehmer/innen an Gruppenausstellungen (mehr als 10 Beteiligte)

Die Galerien schließen Verträge eigens für das Ausstellungshonorar mit den Künstler/innen ab. Das Ausstellungshonorar wird brutto ausgezahlt. Etwaige Steuerpflichten (ermäßigter Steuersatz 7%) sind von den Künstler/innen zu tragen. Das Ausstellungshonorar gilt bei der KSK als Einkommen; jedoch auch bei Empfängern von ALG II. (Aus dem Fonds dürfen keine Honorare für die Darstellung bzw. Ausstellung von Projekten im Rahmen der Kulturellen Bildung und der Soziokultur gezahlt werden).

Der bbk berlin möchte dieses gute Ergebnis allen Künstler/innenverbänden zur Kenntnis geben. Mit dem Modell und dem erzielten Erfolg werden politische Vorbehalte geschwächt und die Verbände können auf ein funktionierendes Modell verweisen. Gerne stehen wir für Nachfragen bereit und hoffen, dass Ausstellungshonorare auf dem Weg über die Landesverbände nun auch bundesweit durchzusetzen sind. Die genannten Honorare gelten als Mindesthonorare.

bbk berlin
April 2016

SYMPOSION ZUM UMGANG MIT KÜNSTLERISCHEN NACHLÄSSEN

Bundesverband Künstlernachlässe gründet sich
Mehr als 400 Gäste verfolgten mit großem Interesse das BBK-Symposion zum Umgang mit Künstlernachlässen am 12. Dezember 2015 in der Akademie der Künste in Berlin.
Kulturstaatsministerin Monika Grütters dankte in ihrer Rede dem BBK für die Initiative und stellte fest: „Es liegt im Interesse der Allgemeinheit, Künstlernachlässe als Teil unseres kulturellen Erbes zu schützen und zu bewahren.“
Künstlerinnen und Künstler, Vertreterinnen von Museen, Galerien und Akademien/Hochschulen aus dem gesamten Bundesgebiet, sechs Landesministerien, zahlreiche kommunale und Landkreis-Kulturämter bis hin zu Experten aus der Schweiz informierten sich über bestehende Initiativen und Einrichtungen, rechtliche Fragen, Möglichkeiten der Vorsorge zu Lebzeiten sowie Chancen und Grenzen der Digitalisierung.
In elf Bundesländern bereits bestehende Nachlassinitiativen nahmen die Veranstaltung zum Anlass, die Gründung eines „Bundesverbandes Künstlernachlässe“ für das 1. Quartal 2016 anzukündigen. Die Vertreter/innen der Landesministerien verabredeten am Rande ebenfalls ein Treffen, um sich der Thematik gezielt zu widmen.
Das rechtzeitig unter gleichem Titel erschienene Kompendium zum Umgang mit Künstlernachlässen war bis zur Mittagspause ausverkauft, kann aber über den ATHENA-Verlag oder Buchhandel bezogen werden (www.athena-verlag.de).
Weitere Informationen: BBK Bundesgeschäftsstelle
030/2640970, info@bbk-bundesverband.de
Informationen zum Bundesverband Künstlernachlässe: www.kuenstlernachlaesse.de

BBK NEWSLETTER SEPTEMBER 2015

pdf des BBK-Newsletter September 2015

1. HINWEISE UND INFORMATIONEN

10. Oktober 2015 in Berlin: Raus auf die Straße – gegen TTIP, CETA & Co.
Es ist soweit: Der Treffpunkt für den „KulturBlock“ steht fest! Am 10. Oktober 2015, heißt es: „Raus auf die Straße – gegen TTIP, CETA & Co.!“ Im Bündnis mit den Gewerkschaften und Organisationen aus den Bereichen Umwelt-, Entwicklungs- und Sozialpolitik, Demokratie, Bürger- und Verbraucherrechte wollen wir für einen gerechten Welthandel auf die Straße gehen. Um auf die Gefahren für den Kulturbereich durch TTIP aufmerksam zu machen, werden wir einen hoffentlich deutlich sichtbaren „KulturBlock“ bilden. Damit dies gelingt, bitten wir um Unterstützung!

Weitere Informationen: http://www.ttip-demo.de/home/

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BKM-Preis Kulturelle Bildung 2016
Auch im Jahr 2016 wird die Kulturstaatsministerin den „BKM-Preis Kulturelle Bildung“ vergeben. Mit dem Preis sollen hervorragende, bundesweit modellhafte Projekte im Bereich der kulturellen Bildung gewürdigt werden. Aus den eingereichten Vorschlägen werden 10 Projekte zur engeren Auswahl nominiert, die nominierten Projekte erhalten bereits eine Anerkennungsprämie von 5.000 €. Der Preis selbst wird i.d.R. auf drei nominierte Projekte verteilt und ist für jedes mit 20.000 € dotiert.

Der BBK-Bundesverband ist vorschlagsberechtigt und ermuntert deshalb die BBK-Verbände, für die Preisvergabe 2016 interessante Projekte zu benennen. Voraussetzungen sind:
• Das Projekt ist neuartig und bundesweit modellhaft.
• Das Projekt nutzt experimentelle Methoden, die während der Projektlaufzeit evaluiert werden.
• Das Projekt hat länderübergreifenden Charakter und verdient bundesweite Aufmerksamkeit.

Nähere Informationen zu den Teilnahmebedingungen und Vorschlagsformular:
www.bbk-bundesverband.de oder
http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Bundesregierung/BeauftragtefuerKulturundMedien/kultur/kulturelleBildung/bkmPreis/
Der Vorstand wird aus den eingegangenen Empfehlungen drei Projekte für den Preis vorschlagen.
Projektvorschläge sind bis spätestens zum 15. Oktober 2015 an
info@bbk-bundesverband.de unter Verwendung des Antragsformulars zu senden.

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save the date + save the date + save the date

Anlass: Nachlass – ganztägiges Symposion zum Thema Künstlernachlässe
am 12. Dezember 2015 in der Akademie der Künste (Hanseatenweg) Berlin
Veranstalter: BBK in Kooperation mit der Akademie der Künste
Gefördert mit Bundesmitteln aus dem Haushalt der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Der BBK erarbeitet zurzeit eine umfassende Publikation u.a. zur Vorstellung bestehender Initiativen und Einrichtungen, die sich der Bewahrung von Künstlernachlässen als Bestandteil des kulturellen Erbes mit unterschiedlichen Ansätzen widmen. Spezifische Fragen, die sowohl für Künstler/innen als auch für Erben und ebenso für Initiativen zur Bewahrung von Nachlässen von Interesse sind, werden von Fachautoren vertiefend behandelt. Auf dem Symposion werden die Initiativen und Einrichtungen Gelegenheit zur Vorstellung ihrer Ansätze haben. In verschiedenen Gesprächsrunden sollen Fachfragen behandelt werden. Schließlich soll mit Politiker/inne/n auch diskutiert werden, welche Unterstützung in Bund, Ländern und Kommunen zum Erhalt des künstlerischen Erbes wünschenswert wäre.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei; eine persönliche Anmeldung ist erforderlich.

Die Registrierung ist ab sofort auf der BBK-Internetseite möglich:
http://www.bbk-bundesverband.de/index.php?id=929

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Gabriele Münter Preis 2017
Der Gabriele Münter Preis 2017 wird zum siebten Mal vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK), dem Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstförderer (GEDOK) und dem Frauenmuseum in Bonn ausgelobt. Die Bewerbung erfolgt digital. Die Wettbewerbsunterlagen können auf der Internetseite www.gabrielemuenterpreis.de heruntergeladen werden.

Ende der Bewerbungsfrist: 30.11.2015

Weitere Informationen auch auf der BBK-Internetseite:
http://www.bbk-bundesverband.de/index.php?id=925
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2. BERICHTE DES BUNDESVORSTANDES

Jena, 3. September 2015
Veranstaltung des VBK Thüringen zum Thema „Wert der Kreativität und Ausstellungsvergütung“
Im Rahmen des Ausstellungsprojektes „Kaufmut“ führte der VBK Thüringen am
3. September in der Galerie des Jenaer Kunstvereins e.V. eine Veranstaltung mit Vortrag und Podiumsdiskussion zu den Themen Kaufmut, Wert der Kreativität und Ausstellungsvergütung durch. Auf dem Podium diskutierten Jürgen Conradi vom Jenaer Kunstverein, Klaus Nerlich vom VBK Thüringen, Priska Streit vom BBK-Bundesverband und andere, wobei die wirtschaftliche Notwendigkeit der Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler, die Möglichkeit der Finanzierung von Seiten der Aussteller im Mittelpunkt der Diskussion standen. Für das Impulsreferat „Der Wert der Kunst und die Notwendigkeit einer Ausstellungsvergütung“ war stellvertretend für den BBK-Bundesverband Priska Streit eingeladen worden.

Berlin, 7. September 2015
Vorwärts Sommerfest
Werner Schaub folgte der Einladung der Redaktion des Vorwärts-Magazins zu deren traditionellem Sommerfest. Er nahm diese Gelegenheit wahr, um mit verschiedenen Abgeordneten der SPD, aber auch mit wichtigen Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Ministerien ins Gespräch zu kommen.

Berlin, 9. September 2015
Fachausschuss Kulturerbe
Angesichts der Aufregungen um einen vorzeitig den Medien zugespielten, noch unabgestimmten Referentenentwurf für ein Kulturgutschutzgesetz aus dem Haus der Kulturstaatsministerin hatte der Deutsche Kulturrat den Fachausschuss Kulturerbe einberufen, um die Diskussion möglichst zu versachlichen. Als Gäste eingeladen waren auch Vertreter/innen des BVDG und von Kunsthandelsverbänden. MinDir Dr. Winands (BKM) hatte ausführlich Gelegenheit, zu den erhobenen Kritikpunkten Stellung zu nehmen und konnte über die geplanten Veränderungen am Referentenentwurf informieren, der inzwischen in überarbeiteter Fassung veröffentlicht ist und den Aufgeregtheiten den Schwung genommen hat. Im parlamentarischen Prozess können und werden nun die mit der Materie befassten Verbände weitere Änderungsvorschläge unterbreiten.
Für den Dt. Kunstrat/BBK nahmen an der Sitzung Werner Schaub und Andrea Gysi teil.

Berlin, 13. und 14. September 2015
BBK-Bundesvorstand und Vorstand des Kulturwerk des BBK
Der Bundesvorstand befasste sich regulär mit dem Stand der Finanzen und widmete sich intensiv den laufenden Projekten des BBK, so u. a. folgenden: Im Projekt zum Thema Künstlernachlässe ist das Manuskript für das Kompendium abgeschlossen, für das Symposion liegen zahlreiche interessante Zusagen für die Podien vor. Für das Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ konnte eine Aufstockung der Fördermittel erreicht werden. Zur Ausstellungvergütung wird eine Umfrage unter den Kulturämtern vorbereitet. Der Vorstand diskutierte auch über die aktuelle Lage bezüglich der Flüchtlinge und beschloss den Aufruf zu einer Kulturinitiative für Flüchtlinge, der in kultur politik 3/2015 veröffentlicht wird. Darin bittet der Vorstand um Informationen über Projekte mit Flüchtlingen.
Der Vorstand des Kulturwerks des BBK befasste sich mit den Ergebnissen der vorangegangenen Redaktionssitzung: Besprochen wurde der Inhalt für Heft 4/2015, in dem bislang das Thema Künstlernachlässe als Titelthema vorgesehen ist, nun aber abhängig vom Rücklauf zusätzlich auch die Kulturinitiative des BBK für Flüchtlinge Eingang finden soll. Die Vorstandsmitglieder begutachteten auch die eingegangenen Vorschläge zur Neugestaltung der kultur politik, die im Dezember der Mitgliederversammlung des Kulturwerk zur Entscheidung vorgelegt werden.
An den Sitzungen nahmen Werner Schaub, Erhard Kalina, André Kestel, Benjamin Schubert, Priska Streit und Ulla Windheuser-Schwarz teil, Annemarie Helmer-Heichele war entschuldigt. Seitens der Geschäftsstelle nahmen Peggy Blankenburg, Andrea Gysi und Manfred Kohlhaas teil.

Berlin, 21. September 2015
SPD-Zukunftskonferenz #Neue Gerechtigkeit
Die SPD-Fraktion im Bundestag hat ein „Projekt Zukunft“ gestartet und lud Expertinnen und Experten unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen und Organisationen zum Gespräch darüber ein, welche Herausforderungen für die Zukunft auf die Politik zukommen werden und nach welchen Lösungen zu suchen sei. Diese Gespräche fanden in verschiedenen Arbeitsgruppen statt. Werner Schaub, der als BBK-Vorsitzender eingeladen war, wurde der Gruppe zugeordnet, die sich mit dem Thema „Arbeits- und Lebensmodelle im Wandel“ auseinandersetzte. Dabei ging es vor allem um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. In diesem Zusammenhang wies Schaub auf die finanziell prekäre Situation in den kulturellen Berufssparten hin, besonders auf die Lage von Künstlerinnen und Künstlern, eine ganz besondere Form der Unvereinbarkeit von Familie und Beruf. Um diese zumindest etwas zu verbessern, sei es notwendig, endlich die Festlegung von „Ausstellungszahlungen“ einzuführen, wie die SPD dies in ihrem Wahlprogramm vorgesehen hatte.

Berlin, 22. September 2015
Fachausschuss Arbeit und Soziales
Der Fachausschuss widmete sich in einem Brainstorming dem Thema Scheinselbstständigkeit, das insbesondere im Museums-, Film- und Theaterbereich zu erheblichen Problemen führt. In der Diskussion wurde deutlich, dass es hierzu sehr differenzierte Interessen der verschiedenen Kulturberufe gibt: Viele kritisieren, in die Selbstständigkeit gedrängt zu werden, obwohl eigentlich eine Tätigkeit ausgeübt wird, die sozialversicherungspflichtig sein müsste. Andere – wie z. B. Bildende Künstler/innen – haben durchaus das Interesse, als Freiberufler anerkannt zu werden, auch wenn sie aus finanziellen Gründen nebenberuflich anderen Tätigkeiten nachgehen müssen. Diese unterschiedlichen Aspekte sollen für die nächste Sitzung zusammengetragen werden, um das weitere Vorgehen konkretisieren zu können.
Für den Kunstrat/BBK hat Andrea Gysi teilgenommen.

Berlin, 23. September 2015
Bündnisse für Bildung: Parlamentarischer Abend
Die Programmpartner des BMBF, die seit nunmehr drei Jahren das Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ umsetzen, hatten unter dem Motto „Kulturelle Bildung wirkt!“ Bundestagsabgeordnete eingeladen, um die Ergebnisse der Zwischenbilanz des beauftragten Instituts Prognos zu bewerten und über die Perspektiven des Förderprogramms zu diskutieren. Der Einladung folgten erfreulicherweise sieben Abgeordnete, die mit der Thematik in ihren Fraktionen befasst sind, sowie weitere Referenten. In einer Präsentation machten die Programmpartner deutlich, dass die Förderziele erreicht werden: Es ist gelungen, bundesweit fast flächendeckend fast 10.000 Projekte zu realisieren, es wurden mehr als 300.000 Kinder und Jugendliche erreicht und mehr als 4.000 lokale Bündnisse gebildet, die zum übergroßen Teil auch weiterexistieren werden. Als einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren wurde die Einbeziehung der Zivilgesellschaft über die Programmpartner identifiziert. In den Tischgesprächen mit den Abgeordneten wurden deren Fragen beantwortet. Sie zeigten sich alle sehr interessiert an den Detailinformationen und sagten eine Befassung in ihren Fraktionen in den kommenden Monaten zu. Zum Abschluss verwies Olaf Zimmermann in einem Gespräch noch einmal auf den entscheidenden Vorteil des Förderprogramms gegenüber anderen Förderungen: Hier sei die Wirkung nicht nur in einem Modell einer kleinen Gruppe zugutegekommen, sondern eine wirklich messbare Wirkung in der Fläche erzielt worden.
Für den BBK nahmen Werner Schaub und Andrea Gysi teil.

Bonn, 24. September 2015
KSK-Widerspruchsausschuss
Der Ausschuss behandelte 64 Widerspruchsfälle, davon 49 aus dem Versichertenbereich und 15 aus dem Unternehmerbereich. In vier Fällen, davon drei aus dem Versichertenbereich, wurde mit Abhilfe entschieden.

Berlin, 29. September 2015
Fachausschuss Europa
Im Haus der Kulturverbände beriet der Fachausschuss Europa über den Entwurf einer Stellungnahme des Deutschen Kulturrates zur Europäischen Kulturpolitik und der Rolle der organisierten und in die Kultur involvierten Zivilgesellschaft. Den BBK vertritt in diesem Fachausschuss Werner Schaub.

Berlin, 29. September 2015
Vorbereitungstreffen: Demo gegen TTIP und CETA
Bereits in der Vorwoche war bei einem Treffen im Haus der Kulturverbände in großer Runde vereinbart worden, dass bei der Demonstration gegen TTIP am 10. Oktober der „Kulturblock“ deutlich erkennbar sein sollte. Werner Schaub vom BBK Bundesverband und Herbert Mondry vom bbk berlin hatten sich bereit erklärt, sich hierzu etwas einfallen zu lassen. Dazu trafen sich beide mit dem Leiter der Bildhauerwerkstatt des bbk berlin, weil dort am 5. Oktober entsprechende Arbeiten ausgeführt werden können. Gemeinsam wurden einige Ideen entwickelt. Für das notwendige Material stellte die VG Bild-Kunst 1000,- Euro zur Verfügung.

Berlin, 29. September 2015
Hauptstadtrede im Roten Rathaus
Im Roten Rathaus hielt der neue Regierende Bürgermeister von Berlin eine „Hauptstadt-Rede“ und wurde danach von zwei Journalisten interviewt. Werner Schaub hatte die Einladung zu dieser Veranstaltung angenommen, gab aber beim anschließenden Empfang seiner Enttäuschung Ausdruck, dass bei Rede wie auch beim Interview Kultur nur marginal vorkam. Schaub nutzte aber die Gelegenheit, mit verschiedenen Akteuren der Berliner Kulturszene ins Gespräch zu kommen.

Berlin, 30. September 2015
Sprecherrat des Deutschen Kulturrates
Der Geschäftsführer Olaf Zimmermann informierte zunächst über den geplanten Kulturblock auf der Demonstration gegen TTIP und CETA am 10.10.2015 in Berlin, der u.a. durch gelbe Schärpen, ein Riesenbanner „Kultur braucht kein TTIP“ und andere künstlerische Aktionen kenntlich und hörbar sein wird.
Gast der Sprecherrats-Sitzung war MinDir Dr. Winands (BKM), der u. a. nochmals ausführlich zum geplanten Kulturgutschutzgesetz Stellung nahm, das als Referentenentwurf in einer neuen Fassung veröffentlicht wurde. Zu diesem Gesetz wurde auch einstimmig eine Stellungnahme des Kulturrates beschlossen. Dr. Winands berichtete zudem über die Bemühungen der BKM, auch im Bereich der Kulturpolitik Maßnahmen zu entwickeln, die zur Integration und Unterstützung geflüchteter Menschen beitragen. Auch zu dieser Thematik beschloss der Sprecherrat ein Positionspapier, mit dem u. a. zu unterstützenden Maßnahmen aufgerufen wird. Themen waren auch die EU-Konsultation zur AVMD-Richtlinie und zur Revision der Satelliten- und Kabel-Richtlinie 93/83/EWG. Berichtet wurde zudem, dass sich der Fachausschuss Urheberrecht bemühen will, eine Stellungnahme zur geplanten Reform des Urhebervertragsrechts zu entwerfen.
Die Stellungnahmen des Kulturrates können hier nachgelesen werden:
http://www.kulturrat.de/text.php?rubrik=4

An der Sitzung nahm für den Deutschen Kunstrat/BBK Andrea Gysi teil.

Berlin, 30. September 2015
Deutscher Kunstrat: Mitgliederversammlung
Die Sitzung war zwar anlässlich der kontroversen Diskussion zum geplanten Kulturgutschutzgesetz einberufen worden. Aufgrund des nun neu überarbeiteten Referentenentwurfs, die ausführlichen Diskussionen im Fachausschuss Kulturerbe und im Sprecherrat mit Dr. Winands (BKM) sowie die dort verfasste offizielle Stellungnahme wurde kein weiterer Beratungsbedarf gesehen, sondern auf die Möglichkeit verwiesen, im Rahmen des parlamentarischen Prozesses weitere Änderungsvorschläge zu unterbreiten.
Die Sprecher/innen berichteten von der Sprecherratssitzung (s. o.) und bereiteten die Mitglieder des Kunstrates auf die bevorstehende Mitgliederversammlung des Deutschen Kulturrates vor.
Für den Deutschen Kunstrat/BBK nahm Andrea Gysi, für den Dt. Kunstrat/die IGBK nahm Werner Schaub teil.

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3. AKTUELLES AUS DEN BBK-VERBÄNDEN

NORDRHEIN-WESTFALEN

Bielefeld
60 Jahre BBK Ostwestfalen-Lippe
Der Bundesverband Bildender Künstler und Künstlerinnen Ostwestfalen-Lippe (BBK OWL) feiert in diesem Jahr sein 60jähriges Bestehen. Im Sommer 1955 wurde mit dem Eintrag in das Vereinsregister des Amtsgerichtes in Bielefeld die Gründung des Berufsverbandes Bildender Künstler und Künstlerinnen, Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe vollzogen. Am 17. Januar 1986 bezogen die bildenden Künstlerinnen und Künstler aus der ostwestfälischen Region zum ersten Mal eigene Räume: Die Stadt Bielefeld stellt ihnen in der Ravensberger Spinnerei in der vierten Etage ein großes Atelier, einen Ausstellungsraum und ein Büro zur Verfügung, um dort in eigener Regie die unterschiedlichsten Aktivitäten im Bereich der bildenden Kunst – darüber hinaus mit anderen künstlerischen Medien – zu veranstalten.
Der BBK-OWL mit Sitz in Bielefeld vertritt die kulturpolitischen, beruflichen, sozialen, rechtlichen und wirtschaftlichen Interessen der Bildenden Künstlerinnen und Künstler gegenüber Staat und Gesellschaft auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene. Sein Ziel ist es, die wirtschaftliche, künstlerische und politische Unabhängigkeit der bildenden Künstler zu gewährleisten. Diese beinhalten im Einzelnen die Verbesserung der Einkommens- und Arbeitsbedingungen und die Ausbildung und Entwicklung des künstlerischen Nachwuchses zu fördern. Der Verband hat keine auf einen Gewinn oder wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichteten Ziele und repräsentiert keinen bestimmten Stil, sondern eine Pluralität künstlerischer Arbeiten, die aus der Professionalität seiner Mitglieder resultiert.
Auf kommunaler Ebene vertritt der Bezirksverband BBK-OWL seit 60 Jahren die Interessen der Künstlerinnen und Künstler aus Ostwestfalen-Lippe und bildet ein Netzwerk über die Kreise Bielefeld, Paderborn, Minden, Gütersloh, Herford und Detmold.
Der Bezirksverband hat derzeit 141 Mitglieder. Ein fünfköpfiger Vorstand führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung aus.
Zum Abschluss des Jubiläumsjahres findet das Projekt „60 Jahre BBK OWL“ vom 3. Dezember bis 20. Dezember 2015 im WDR-Studio Bielefeld, Lortzingstraße 4, 33604 Bielefeld statt.
Weitere Informationen: www.bbk-owl.de

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SACHSEN

Dresden
SYMPOSIUM: Vorlass Schöpfer :: Nachlass: Wächter in Dresden
Der Landesverband Bildende Kunst Sachsen e. V. bereitet ein Symposium zur Künstler-Nachlassthematik vor, bei dem Perspektiven für Künstlernachlässe, die Möglichkeiten ihrer Erfassung und Erhaltung, die Zugänglichmachung sowie Perspektiven und Realisierungsmaßnahmen für ein sächsisches Vor- und Nachlasszentrum diskutiert werden sollen. In einem voran gestellten Workshop sind bildende Künstlerinnen und Künstler gebeten, Vorstellungen für den posthumen Umgang mit ihren Werken und bzgl. Verfügungen für einen bewahrenden Umgang mit dem eigenen Werk darzustellen.
Workshop: „Was wird mit meinem Werk, wenn ich einmal nicht mehr bin?“
Podium 1: Erschließen und Bewahren – Kapazitäten zwischen Atelier und Museum
Podium 2: Erhalten und Verlebendigen – Nachlassverwaltung als Nachlassgestaltung
Abschlusspodium: Ausblick Nachlasszentrum Königshain
Termin: 30. Oktober 2015, 9 – 18 Uhr
Ort: Kulturratshaus Dresden, Königstr. 15, 01097 Dresden
Weitere Informationen: www.lbk-sachsen.de

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THÜRINGEN

Erfurt
25 Jahre Verband Bildender Künstler Thüringen e.V. (VBKTh)
In diesem Jahr schaut der Verband Bildender Künstler Thüringen e. V. auf ereignisreiche 25 Jahre zurück. „Kunst bewegt Thüringen“ – dieses Motto begleitet alle Aktionen, Ausstellungen und Projekte im Jahr des 25-jährigen Bestehens. Die Früchte erfolgreicher Verbandsarbeit sind Ansporn, die Kraft der Kunst auch in Zukunft einzusetzen, um viel für und in Thüringen zu bewegen. Die Mitgliederausstellung in der Galerie Waidspeicher im Kulturhof zum Güldenen Krönbacken in Erfurt soll daher den Rahmen bieten, um über die vergangenen Jahre zu resümieren und vor allem um gemeinsam in die Zukunft zu blicken.
Der Verband nimmt das Jubiläum zum Anlass, den Mitgliedern und vor allem den zahlreichen engagierten ehrenamtlichen Räten, Beiträten, Kommissionen und Helfern zu danken, denn ohne sie könnte der Verband und die Geschäftsstelle nicht arbeiten. Ein besonderer Dank gilt Elvira Franz, die als Geschäftsführerin den Weg des Verbandes in den ersten 17 Jahren mitbegleitet hat, sowie Christine Kausch, die als Referentin unermüdlich seit 1991 die Geschäftsführung unterstützt sowie die Mitglieder betreut und berät.
Der VBKTh hat 2015 in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Ministerium für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten / Thüringer Staatskanzlei ein weiteres Kunstprojekt im Rahmen der 2012 begonnenen Themenreihe WERT DER KREATIVITÄT ausgeschrieben: Zur Teilnahme aufgerufen waren alle Künstlerinnen und Künstler, die Mitglied im VBKTh sind, sowie professionelle Künstlerinnen und Künstler, die ihren Wohnsitz in Thüringen haben.
„KUNST BEWEGT THÜRINGEN“
Unter diesem Titel soll 2015 ein neues Format aufgelegt werden, mit der Fragestellung: Wo und wie wird sichtbar, dass die Bildende Kunst Thüringen bewegt?
Von einer Fachjury wurden sieben Projekte ausgewählt, die im Rahmen von „Kunst bewegt Thüringen / Wert der Kreativität“ zusammen mit der Ausstellung „25 Jahre Verband Bildender Künstler Thüringen“ dokumentierend präsentiert werden.
Veranstaltungstermine wie Führungen, Aktionen, Podiumsdiskussionen sowie weitere Informationen zur Jubiläumsausstellung und den Projekten „Kunst bewegt Thüringen“ unter: www.kuenstler-thueringen.de und www.wert-der-kreativitaet.de.

BBK NEWSLETTER AUGUST 2015

pdf BBK-Newsletter August 2015

1. HINWEISE UND INFORMATIONEN

BKM-Preis Kulturelle Bildung 2016
Auch im Jahr 2016 wird die Kulturstaatsministerin den „BKM-Preis Kulturelle Bildung“ vergeben. Mit dem Preis sollen hervorragende, bundesweit modellhafte Projekte im Bereich der kulturellen Bildung gewürdigt werden. Aus den eingereichten Vorschlägen werden 10 Projekte zur engeren Auswahl nominiert, die nominierten Projekte erhalten bereits eine Anerkennungsprämie von 5.000 €. Der Preis selbst wird i.d.R. auf drei nominierte Projekte verteilt und ist für jedes mit 20.000 € dotiert.

Der BBK-Bundesverband ist vorschlagsberechtigt und ermuntert deshalb die BBK-Verbände, für die Preisvergabe 2016 interessante Projekte zu benennen. Voraussetzungen sind:
• Das Projekt ist neuartig und bundesweit modellhaft.
• Das Projekt nutzt experimentelle Methoden, die während der Projektlaufzeit evaluiert werden.
• Das Projekt hat länderübergreifenden Charakter und verdient bundesweite Aufmerksamkeit.

Nähere Informationen zu den Teilnahmebedingungen und Vorschlagsformular:
www.bbk-bundesverband.de oder
http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Bundesregierung/BeauftragtefuerKulturundMedien/kultur/kulturelleBildung/bkmPreis/
Der Vorstand wird aus den eingegangenen Empfehlungen drei Projekte für den Preis vorschlagen.
Projektvorschläge sind bis spätestens zum 15. Oktober 2015 an
info@bbk-bundesverband.de unter Verwendung des Antragsformulars zu senden.

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save the date + save the date + save the date

Anlass: Nachlass – ganztägiges Symposion zum Thema Künstlernachlässe
am 12. Dezember 2015 in der Akademie der Künste (Hanseatenweg) Berlin
Veranstalter: BBK in Kooperation mit der Akademie der Künste
Gefördert mit Bundesmitteln aus dem Haushalt der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Der BBK erarbeitet zurzeit eine umfassende Publikation u.a. zur Vorstellung bestehender Initiativen und Einrichtungen, die sich der Bewahrung von Künstlernachlässen als Bestandteil des kulturellen Erbes mit unterschiedlichen Ansätzen widmen. Spezifische Fragen, die sowohl für Künstler/innen als auch für Erben und ebenso für Initiativen zur Bewahrung von Nachlässen von Interesse sind, werden von Fachautoren vertiefend behandelt. Auf dem Symposion werden die Initiativen und Einrichtungen Gelegenheit zur Vorstellung ihrer Ansätze haben. In verschiedenen Gesprächsrunden sollen Fachfragen behandelt werden. Schließlich soll mit Politiker/inne/n auch diskutiert werden, welche Unterstützung in Bund, Ländern und Kommunen zum Erhalt des künstlerischen Erbes wünschenswert wäre.
Eine Einladung mit Anmeldeformular folgt im September.
Interessensbekundungen können aber schon jetzt an info@bbk-bundesverband.de gesandt werden.

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Gabriele Münter Preis 2017
Der Gabriele Münter Preis 2017 wird zum siebten Mal vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK), dem Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstförderer (GEDOK) und dem Frauenmuseum in Bonn ausgelobt. Die Bewerbung erfolgt digital. Die Wettbewerbsunterlagen können auf der Internetseite www.gabrielemuenterpreis.de heruntergeladen werden.

Ende der Bewerbungsfrist: 30.11.2015

Weitere Informationen auch auf der BBK-Internetseite:
http://www.bbk-bundesverband.de/index.php?id=925

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2. BERICHTE DES BUNDESVORSTANDES

Kassel, Duisburg und Kleve 3./4. und 5. August 2015
Bündnisse für Bildung: Projektbesuche
Im Rahmen des Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) realisieren lokale Bündnisse mit Hilfe professioneller Künstlerinnen und Künstler zahlreiche Projekte, die über den BBK als Zuwendungsempfänger abgewickelt werden. Als Projektleiter ist Werner Schaub verpflichtet, einige solche Projekte zu besuchen und darüber einen Bericht für das BMBF zu verfassen. Im Rahmen dieser Aufgabe hat er im August folgende Projekte in Augenschein genommen:

• am 3.8. in Kassel das Projekt „Sinnespfad“, organisiert vom BBK Kassel, umgesetzt vom Künstler Christoph Kalden
• am 4.8. in Duisburg das Projekt „Kultur-Camp DU: Mensch!!“, organisiert vom BBK Niederrhein, umgesetzt von der Künstlerin Sigrid Beuting
• am 5.8. in Kleve das Projekt „Miteinander Sitzskulptur“, organisiert vom BBK Niederrhein, umgesetzt von der Künstlerin Nicole Peters
Alle drei Projekte konnten als sehr gut bewertet werden.

Bonn, 24. August 2015
KSK-Beiratssitzung
Nach den Regularien und Kurzberichten wurde der detaillierte Haushaltsplan 2016 vorgestellt, der unter Mitwirkung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales erarbeitet worden war und nach Anhörung des Beirats festgestellt wurde. Der Haushalt 2016 ist gegenüber dem Vorjahr um 2,3 % angestiegen. Es wird angenommen, dass der Beitragssatz in der Rentenversicherung 18,7 % betragen wird, der zur Krankenversicherung 14,6 % und der zur Pflegeversicherung 2,35 %.
Für 2016 wird ein Versichertenbestand von 181.550 erwartet, ein Zugang 2015 von 2.500 Versicherten und 2016 von ebenfalls 2.500 Versicherten, so dass Ende 2016 ein Gesamtversichertenbestand von 186.550 zu erwarten ist. Die Verwaltungs- und Verfahrenskosten betragen 1,51 % des Haushaltsvolumens. Der Bundeszuschuss ist mit knapp 15 Mio. € angesetzt. Die KSK-Abgabe beträgt wieder – wie im Jahr 2015 – 5,2 %. Dies wurde von den Vertretern der Abgabepflichtigen nicht besonders positiv bewertet, aber nach einer Diskussionsrunde konnte diese Abgabe dennoch akzeptiert werden.
Zum Ende der Sitzung wurde noch von drei Gerichtsverfahren berichtet, die alle von der KSK gewonnen wurden.

Berlin, 24. August 2015
BKM-Gespräch zu Kulturgutschutzgesetz im Kanzleramt
Staatssekretär Wienands hatte Werner Schaub (BBK) und Frank Michael Zeidler (Deutscher Künstlerbund) gemeinsam mit dem Künstler René Wirths zum Gespräch ins Bundeskanzleramt gebeten. Herr Wirths hatte einen Aufruf von etwa 30 Künstlerinnen und Künstlern unterzeichnet, in dem sie vehement Position gegen das geplante Kulturgutschutz-Gesetz bezogen. Der BBK und der Deutsche Künstlerbund hatten dagegen eine Presserklärung verfasst, die tendenziell sachlich gehalten war, das Gesetz im Prinzip für als längst überfällig bezeichnete, dennoch aber einige Änderungen und Verbesserungen im Sinne des Kunsthandels forderte. Im Laufe der mehrstündigen Diskussion um die verschiedenen Positionen machte Schaub den Vorschlag, die verschiedenen Akteure des Bereichs bildende Kunst zu einem Workshop zusammenzurufen, um die Diskussion zu versachlichen und konstruktive Änderungsvorschläge zu erarbeiten, was von Staatssekretär Wienands begrüßt wurde. Inzwischen hat der BBK beim Deutschen Kulturrat erreicht, dass dort im Fachausschuss „Kulturelles Erbe“ die Thematik mit dem Ziel diskutiert wird, Ergänzungs- und Änderungsvorschläge zu erreichen, die breit getragen werden können. Zu dieser Sitzung wird auch ein Vertreter der BKM eingeladen sowie Vertreter des Kunsthandels.

Bonn, 25. August 2015
KSK Widerspruchsausschuss
Der Ausschuss behandelte 51 Widerspruchsfälle, davon 34 aus dem Versichertenbereich und 17 aus dem Unternehmerbereich. In einem Fall wurde dem Widerspruch abgeholfen, und zwar aus dem Versichertenbereich.

Jülich, 25.August 2015
Forschungszentrum Jülich: Kunst am Bau – Jurysitzungen der 1. Wettbewerbsstufe
Das Forschungszentrum (FZ) Jülich führt in Zusammenarbeit mit dem BBK in diesem Jahr zwei Kunst-am-Bau-Wettbewerbe durch. Zu den beiden Jurysitzungen der 1. Wettbewerbsstufe reisten Ulla Windheuser-Schwarz vom Bundesvorstand und Dagmar Schmidt, Vorsitzende des Bundes bildender Künstlerinnen und Künstler für Niedersachsen, ins FZ Jülich. Aus den eingereichten Arbeiten wurden je sieben Künstlerinnen und Künstler ausgewählt, die beauftragt werden sollen, Modelle einzureichen. Über die weitere Entwicklung der beiden Wettbewerbe wird, wie schon bei den vorangegangenen Wettbewerben, zu gegebener Zeit in kultur politik berichtet werden.
Manfred Kohlhaas, Beauftragter für Kunst und Bauen, führte Protokoll.

Berlin, 27. August 2015
IGBK und ITI Gespräch zur Kulturwirtschaft
Das Internationale Theaterinstitut und die IGBK verantworten und betreiben gemeinsam das Online-Portal „touring artists“, finanziert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Bei einer gemeinsamen Sitzung der Vorstände beider Verbände wurde darüber gesprochen, in welcher Weise dieses sinnvolle Portal weitergeführt und verbessert werden kann.
Für den BBK nahmen Werner Schaub und André Kestel an diesem Treffen teil.

Berlin, 28. August 2015
IGBK-Vorstand
Im Haus der Kulturverbände in Berlin trat der Vorstand der IGBK zu einer regulären Sitzung zusammen. Erörtert wurden dabei der Haushalt des laufenden Jahres sowie verschiedene Projekte:
• ein Symposion mit dem Titel „in exchange“, das sich mit der auswärtigen Kulturpolitik Deutschlands befassen wird
• die Weiterführung des Online-Portals „touring artists“
• ein Workshop zum EU-Förderprogramm „Creative Europe“
• Recherche und späteres Symposion zum Thema „Sozialversicherung für bildende Künstlerinnen und Künstler im europäischen Vergleich“
Daneben wurden anstehende Veranstaltungen angesprochen wie die bevorstehende Generalversammlung der europäischen Künstlerorganisation IAA Europe in Pilsen und die Mitgliederversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission in Regensburg.
Für den BBK nahmen Werner Schaub und André Kestel an der Sitzung teil.

Berlin, 31. August 2015
Initiative Urheberrecht
Der Sprecher Prof. Gerhard Pfennig informierte über die Entwicklungen während der Sommermonate: So nahm die Initiative ausführlich zum Referentenentwurf für ein Verwertungsgesellschaften-Gesetz Stellung, zahlreiche weitere Verbände haben Stellung genommen, es bleibt nun abzuwarten, welche der Vorschläge in den Regierungsentwurf einfließen werden. Bundesjustizminister Maas beabsichtigt des Weiteren, bis zum Jahr 2016 eine Novellierung des Urhebervertragsrechts umzusetzen. Aussagen hierzu werden von ihm am 50. Jahrestag des Urheberrechtsgesetzes erwartet, anlässlich dessen das Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb zu einer Reflexion zur Zukunft des Urheberrechts am 21.9.2015 nach München einlädt. Berichtet wurde auch vom Stand der EU-Aktivitäten und der Konsultation zur AVSMD. Thema war zudem die von der Initiative Urheberrecht geplante Konferenz „Die Zukunft des Urheberrechts“, die am 2./3.12.2015 in Berlin stattfinden wird.
An der Sitzung nahm für den BBK Andrea Gysi teil.

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3. AKTUELLES AUS DEN BBK-VERBÄNDEN

BADEN-WÜRTTEMBERG

Karlsruhe

Fahnenduo von Annette Ziegler wurde gestohlen
Das Fahnenduo „Der Stadtgründer tanzt mit Favoritin im Wind“ von Annette Ziegler war der künstlerische Beitrag des BBK zum Stadtgeburtstag 2015 und zum Fest in der Altstadt Karlsruhe. Die Fahnen sind in der Nacht vom 13. auf 14. Juni verschwunden – leider. Sie sind mutwillig aus großer Höhe heruntergerissen worden unter akrobatischen Anstrengungen.
Die Fahnen hingen zwischen Künstlerhaus und gegenüberliegendem Gebäude in etwa 6 m Höhe – unerreichbar für normale Fußgänger. Das Publikum hatte große Freude an diesem besonderen Windballett. Die Fahnen gehören zu einer Werkgruppe von großen FIGUREN – teils gemalt auf Leinwand – teils genäht aus Fahnenstoff. Alle Arbeiten sind gedacht für große Foyers in Innenräumen oder für Aktionen im Außengelände wie in Parks oder über Straßen.

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SACHSEN

Dresden
SYMPOSIUM: Vorlass Schöpfer :: Nachlass: Wächter in Dresden
Der Landesverband Bildende Kunst Sachsen e.V. bereitet ein Symposium zur Künstler-Nachlassthematik vor, bei dem Perspektiven für Künstlernachlässe, die Möglichkeiten ihrer Erfassung und Erhaltung, die Zugänglichmachung sowie Perspektiven und Realisierungsmaßnahmen für ein sächsisches Vor- und Nachlasszentrum diskutiert werden sollen. In einem voran gestellten Workshop sind bildende Künstlerinnen und Künstler gebeten, Vorstellungen für den posthumen Umgang mit ihren Werken und bzgl. Verfügungen für einen bewahrenden Umgang mit dem eigenen Werk darzustellen.
Workshop: „Was wird mit meinem Werk, wenn ich einmal nicht mehr bin?“
Podium 1: Erschließen und Bewahren – Kapazitäten zwischen Atelier und Museum
Podium 2: Erhalten und Verlebendigen – Nachlassverwaltung als Nachlassgestaltung
Abschlusspodium: Ausblick Nachlasszentrum Königshain
Termin: 30. Oktober 2015, 9 – 18 Uhr
Ort: Kulturratshaus Dresden, Königstr. 15, 01097 Dresden
Weitere Informationen: www.lbk-sachsen.de

PRESSEMITTEILUNG ZUM SCHUTZ VON KULTURGUT IN DEUTSCHLAND

Pressemitteilung des BBK und des Deutschen Künstlerbunds:

Zum Schutz von Kulturgut in Deutschland

Berlin, den 03.08.2015

Seit der Entwurf eines neuen Gesetzes zum Schutz von Kulturgut in Deutschland öffentlich wurde, tobt in den Medien ein Sturm der Entrüstung: Da wird ein heraufziehendes »massives Galeriesterben« beschworen, Künstlerinnen und Künstler sehen ihre »Existenz bedroht«, Befürchtungen werden laut, das Gesetz »könne zur totalen Kontrolle des Staates über den privaten Kunstbesitz führen«. Die Reaktionen sind vielfältig, oftmals eigennützig, manch berühmte Künstler lassen ihre bereits steuerbegünstigten Leihgaben aus Museen entfernen und deklarieren ihre Werke damit kurzerhand gar zu nationalem Kulturgut.
Dass Künstlerinnen und Künstler, dass die Galerien und der Kunsthandel merkantile Interessen haben, ist absolut legitim. Die Erhöhung der Mehrwertsteuer für Kunstverkäufe belastet diesen Markt ebenso wie andere Abgaben und Kosten. Es wäre wünschenswert, würden in diesem Zusammenhang die Finanzminister der Länder, welche letztlich diese Erhöhung durchgewunken haben, ihre Haltung nochmals überdenken und sich der von der Staatsministerin präferierten Lösung der Margenbesteuerung nach französischem Vorbild annehmen. Dass bei der fraglos kritischen Lage der Galeristen und des Kunstmarktes ein Gesetz zur Sicherung von Kulturgut neue Ängste aufziehen, mag auf den ersten Blick verständlich sein, doch ein differenzierter Blick auf die Gesetzesvorlage wäre für alle Beteiligten außerordentlich hilfreich.
Von Beginn an wurde von der Kulturstaatsministerin mehrfach erklärt, dass der Entwurf überarbeitet werden würde, Änderungen wurden bereits angekündigt. Manche Aspekte des Entwurfes der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gilt es ohnehin noch auf den Prüfstand zu stellen, sofern sie den an der Schaffung und Verbreitung von Kulturgütern Beteiligten nachhaltig schaden könnten. Zu klären sind überdies die Kriterien, die schützenswertes Kulturgut defnieren, und es ist sicherzustellen, dass trotz der Zuständigkeit der Länder einheitliche Verfahren mit kompetenten Sachverständigen eingeführt werden.
Kulturstaatsministerin Monika Grütters setzt mit diesem Gesetzentwurf eine EU-Richtlinie um, welche die Rückgabe von geraubten Kunst- und Kulturgütern zu regeln hat. Dass sie im Zuge dieser Umsetzung zugleich auch den Schutz von Kulturgut, der bisher in drei verschiedenen Gesetzen geregelt ist, in einer neuen, aktualisierten Fassung zusammenführt, ist durchaus sinnvoll. Damit passt sich Deutschland der internationalen Rechtslage an, und dies auf der Grundlage einer entsprechenden UNESCO-Konvention von 1970.Doch ein wichtiger Aspekt darf bei der ganzen Debatte nicht vernachlässigt werden:
Kunst und Kultur dürfen nicht ausschließlich unter merkantilen Gesichtspunkten wahrgenommen und verhandelt werden. Dies hat die Enquete-Kommission »Kultur in Deutschland« des Bundestages in ihrem Schlussbericht 2007 deutlich formuliert, und die Künstlerverbände BBK und Deutscher Künstlerbund haben seit jeher auf die Notwendigkeit eines Diskurses über Kunst außerhalb marktorientierter Interessen verwiesen. Wenn die aufgeregte Diskussion über das geplante Kulturgutschutzgesetz auch dazu führt, die Diskussion über den Wert von Kunst für eine Gesellschaft neu zu beleben, wäre dies ein Sekundäreffekt, den wir Künstlerinnen und Künstler außerordentlich begrüßen würden. Denn wenn Kunstwerke zu reinen Spekulationsobjekten werden, wird Kultur als identitätsstiftende Größe grundsätzlich in Frage gestellt. Dies kann nicht im Interesse einer Kulturnation sein, und dies kann auch nicht im Interesse all derer liegen, die mit der Herstellung und Verbreitung von Kunst befasst sind.

Werner Schaub
Bundesvorsitzender und Sprecher des Bundesvorstandes
Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK)

Frank Michael Zeidler
Erster Vorsitzender
Deutscher Künstlerbund

pdf der Pressemitteilung

BBK-NEWSLETTER MAI 2015

pdf  BBK-Newsletter Mai 2015

1. HINWEISE UND INFORMATIONEN

ACHTUNG: Mitgliederversammlung VG Bild-Kunst – Aufruf zur Übertragung der
Stimmen auf den BBK
Am 11. Juli 2015 findet die nächste Mitgliederversammlung der VG Bild-Kunst in München
statt. Um die Interessen der bildenden Künstlerinnen und Künstler wirksam vertreten zu
können, ruft der BBK-Bundesvorstand die Mitglieder des BBK, die selbst nicht an der
Versammlung teilnehmen können, dazu auf, ihre Stimme auf den BBK zu übertragen. Dies ist
durch Rücksendung des entsprechenden Formulars, das mit der Einladung zur
Mitgliederversammlung versandt wird, möglich. Vielen Dank!

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Gabriele Münter Preis 2017
Der Gabriele Münster Preis 2017 wird zum siebten Mal vom Bundesministerium für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Bildender
Künstlerinnen und Künstler (BBK), dem Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und
Kunstförderer (GEDOK) und dem Frauenmuseum in Bonn ausgelobt. Die Bewerbung erfolgt
digital. Die Wettbewerbsunterlagen können auf der Internetseite
www.gabrielemuenterpreis.de heruntergeladen werden.

Ende der Bewerbungsfrist: 30.11.2015

Weitere Informationen auch auf der BBK-Internetseite:
http://www.bbk-bundesverband.de/index.php?id=925

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Audiomitschnitt der Veranstaltung „Und wer bezahlt die Künstler“
Auf der Internetseite des BBK Bundesverbands kann ein Audiomitschnitt der Veranstaltung
„Und wer bezahlt die Künstler?“ vom 27. Februar 2015 im Martin-Gropius-Bau abgerufen
werden.
Link zur BBK-Internetseite: http://www.bbk-bundesverband.de/index.php?id=923 2

Aktuelle Informationen zur IGBK
Da noch immer vereinzelt die alte Adresse der Internationalen Gesellschaft der Bildenden
Künste (IGBK) im Umlauf ist, möchten wir hier noch einmal auf die aktuelle Adresse
verweisen: Mohrenstraße 63, 10117 Berlin. Außerdem hat sich 2014 die ermäßigte
Bearbeitungsgebühr (für BBK-Mitglieder) für den internationalen Künstlerausweis der IAA von
8,– auf 10,– Euro erhöht (siehe auch http://igbk.de/information-service/internationaler-
kuenstlerausweis/). Wir bitten um Aktualisierung entsprechender Hinweise auf Internetseiten
und Handouts, die an die Künstler/innen verteilt werden.

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Berufsbegleitende Qualifizierung in Kooperation mit Partnern aus Forschung und Lehre
KUNSTgeragorik: Kulturelle Bildung mit Älteren in den Bereichen Bildende Kunst und
Tanz/Bewegung an der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel
Beginn: Oktober 2015 (5. Lehrgang), Anmeldeschluss 31. August 2015
Die Qualifizierung bildet Kunstgeragog/inn/en z.Zt. in den Bereichen Bildende Kunst oder
Tanz/Bewegung für die qualifizierte Arbeit mit älteren und alten Menschen aus. Neben
theoretischem Fachwissen und der Entwicklung und Begleitung eines konkreten praktischen
künstlerischen Angebotes, ist die Sammlung und Reflexion von Erfahrungen in einem
kunstgeragogischen Arbeitsbereich Teil der Qualifizierung. Spezifika wie künstlerische Arbeit
mit Menschen mit Demenz werden ebenso einbezogen wie die Arbeit mit spezifischen
Gruppen, die etwa interkulturell oder intergenerationell sind. Verortet sind kunstgeragogische
Angebote beispielsweise in kulturellen Institutionen, Stadtteilzentren, soziokulturellen Zentren,
Volkshochschulen, Altentageszentren, Altenheimen, im offenen Atelier sowie in ihren
bisherigen beruflichen Zusammenhängen. Spezifika wie künstlerische Arbeit mit Menschen
mit Demenz werden ebenso einbezogen wie die Arbeit mit spezifischen Gruppen, die etwa
interkulturell oder intergenerationell sind.
Die Weiterbildung eignet sich für Künstler/innen aus den Bereichen Bildende Kunst oder Tanz
sowie Personen aus allen kunst- und kulturvermittelnden als auch therapeutischen und
sozialpädagogischen Bereichen.
Bewerbung: Einzureichen sind ein tabellarischer Lebenslauf, aus dem der berufliche
Werdegang, die künstlerische Ausbildung wie Vorbildung und Berufserfahrung hervorgehen
sowie ein Motivationsschreiben, in dem die Beweggründe zur Teilnahme dargelegt werden.
Weitere Informationen unter:
http://www.bundesakademie.de/programm/bildende-kunst/do/veranstaltung_details/bk23-15

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Neuer Newsletter-Service „Kultur macht stark“
Zur Halbzeit des auf fünf Jahre angelegten Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für
Bildung“ wurde die Webseite modernisiert. Ab sofort sind die Geschichten, Reportagen und
Erlebnisberichte aus den Projekten vor Ort prominenter auf der Startseite zu finden. Zudem
hält ein Pressebereich eine Übersicht zu Zahlen und Fakten sowie weiteres Pressematerial
bereit. Ab kommender Woche wird zudem ein Newsletter-Service angeboten. Er informiert
über die aktuellen Entwicklungen rund um das Förderprogramm.
Der Newsletter kann hier abonniert werden: www.buendnisse-fuer-bildung.de/de/newsletter-
544.php

2. BERICHTE DES BUNDESVORSTANDES

Berlin, 4. Mai 2015
August-Bebel-Preis an Prof. Klaus Staeck
Im Willy-Brandt-Haus wurde Prof. Klaus Staeck mit dem August-Bebel-Preis geehrt. Vor
vollem Haus begrüßte der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel den Preisträger, die frühere First
Lady, Christina Rau, hielt die Laudatio. In seiner Dankesrede nahm Klaus Staeck Bezug auf
verschiedene Politikfelder, so etwa äußerte er seine Bedenken zu TTIP. Der Preis wurde von
Günter Grass ins Leben gerufen, der im Kuratorium noch Klaus Staeck vorgeschlagen hatte.
Der Preis wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich gesellschaftlich in herausragender
Weise engagieren.
Auf Einladung der Stiftung nahm Werner Schaub an der Preisverleihung teil.

Berlin, 6. Mai 2015
Frühjahrsempfang der SPD-Fraktion
Die SPD-Fraktion hatte Werner Schaub zu ihrem Frühjahrsempfang in das
Reichstagsgebäude eingeladen. Schaub folgte dieser Einladung und nahm die Gelegenheit
wahr, mit verschiedenen Persönlichkeiten aus dem Bundestag und der Regierung ins
Gespräch zu kommen. Das Begleitprogramm des Empfangs nahm den fünfzigsten Jahrestag
der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zu Israel zum Anlass, in Diskussionsrunden
mit Gästen aus diesem Land ins Gespräch zu kommen.

Berlin, 8. Mai 2015
IGBK-Vorstandssitzung
Der Vorstand der Internationalen Gesellschaft der bildenden Künste (IGBK) traf sich zur
zweiten Sitzung in diesem Jahr. Auf der Tagesordnung stand vor allem die inhaltliche
Vorbesprechung der Delegiertenversammlung am folgenden Tag. Außerdem wurde zwar nicht
einstimmig, aber doch mehrheitlich beschlossen, dass sich die IGBK in gleicher Höhe wie der
BBK an der Miete des neuen Veranstaltungsraumes im Obergeschoss des Hauses der
Kulturverbände beteiligt. Die Hälfte der Miete trägt die Beauftragte für Kultur und Medien der
Bundesregierung, ein Viertel der Deutsche Kulturrat, den Rest teilen sich weitere
Kulturverbände.
Für den BBK nahmen teil: Werner Schaub als Vorsitzender und Sprecher der IGBK, Lutz
Hirschmann und André Kestel als Beisitzer.

Berlin, 9. Mai 2015
IGBK-Delegiertenversammlung
Die Delegiertenversammlung der IGBK traf sich zu ihrer ordentlichen Sitzung 2015. Zunächst
wurde über die Aktivitäten der IGBK im letzten Jahr berichtet, so über das Symposion zum
Urheberrecht in Brüssel, über die Weiterarbeit an „touring artists“ und über die Untersuchung
im Rahmen der Publikation „Kulturelle Vielfalt in der Diskussion“. Besonders hervorzuheben
ist die erneute Umfrage unter den Museen in Deutschland, ob sie den internationalen
Künstlerausweis, den die IGBK für Künstlerinnen und Künstler im Auftrag der IAA herausgibt,
auch anzuerkennen bereit sind. Die letzte Umfrage hat ergeben, dass nun noch mehr Museen
als im letzten Jahr diesen Ausweis anerkennen möchten.
Berichtet wurde über die Aktivitäten in den verschiedenen internationalen Organisationen, in
denen die IGBK vertreten ist, sowie über die Deutsche UNESCO-Kommission, in der Andrea
Knobloch die IGBK vertritt; Annemarie Helmer-Heichele wurde von der Kommission wieder in 4
den Fachausschuss Kultur berufen. Im Anschluss an die Delegiertenversammlung hielt Maria
Anna Dewes einen Vortrag über aktuelle Positionen und Entwicklungen zu TTIP.
Für den BBK nahmen an der Delegiertenversammlung die oben erwähnten BBK-Vertreter im
Vorstand der IGBK teil sowie Lutz Hirschmann und Roswitha Pape als Delegierte.

Berlin, 11. Mai 2015
Sachverständigenkreis Kunst am Bau: Workshop
Im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) fand ein interner Workshop unter dem
Titel „10.000 Objekte online. Digitale Präsentation und Inventarisierung von Kunst am Bau“
statt. Hintergrund der Veranstaltung ist das geplante Projekt des Bundes, alle Werke von
Kunst an Bauten des Bundes nicht nur zu inventarisieren, sondern sie auch online zugänglich
zu machen.
Bei dem Workshop wurden vergleichbare Modelle vorgestellt, so etwa solche von Kommunen
wie Frankfurt/Main, Dresden, Lübeck und Bremen, und darüber beraten, welche Aspekte bei
dem Vorhaben des Bundesministeriums für Umwelt, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) zu
berücksichtigen sind.
Auf Einladung des BBR nahm Werner Schaub an diesem Workshop teil.

Berlin und Bonn, 19. Mai 2015
Gabriele Münter Preis: Beiratssitzung
In Form einer Videokonferenz fand die 2. Beiratssitzung zur Vergabe des Gabriele Münter
Preises 2017 statt. Einer der wichtigsten Tagesordnungspunkte war die Zusammensetzung
der Hauptjury, die aus den eingegangenen Bewerbungen schließlich die Preisträgerin und die
weiteren 19 Ausstellerinnen ermitteln wird. Die Zeitschrift des BBK, kultur politik, wird
detailliert berichten.
Als Vertreterin des BBK im GMP-Beirat nahm Ulla Windheuser-Schwarz an der Sitzung teil.

Berlin, 19. Mai 2015
Fachausschuss Europa
Der Fachausschuss Europa/Internationales des Deutschen Kulturrates beriet über die
Eckpunkte für eine umfassende Stellungnahme zur Europäischen Kulturpolitik. Dabei wurde
zunächst festgehalten, dass es dabei vorrangig um die Frage von Maßnahmen der EU zur
Förderung von Kunst und Kultur geht, also um finanzielle Förderungskonzepte einerseits und
um entsprechende gesetzliche Rahmenbedingungen andererseits. Die in der lebhaften
Diskussion angesprochenen Aspekte sollen bis zur nächsten Sitzung in einem Text formuliert
vorliegen, der dann im Einzelnen besprochen werden soll.
Außerdem war man sich darin einig, dass die bestehenden Netzwerke der europäischen
Kulturszenen nicht mehr effizient arbeiten. Man war sich einig, der Kulturrat solle in Brüssel
direkt vorstellig werden, denkbar sei, dass aus einer solchen Initiative ein neues, effizientes
Netzwerk entstehen könnte.
Den BBK vertritt in diesem Fachausschuss Werner Schaub.

Berlin, 21. Mai 2015
Kultur braucht kein TTIP
Für den Internationalen Tag der kulturellen Vielfalt hatte der Deutsche Kulturrat zu einem
Aktionstag unter dem Motto „Kultur braucht kein TTIP“ aufgerufen. In einer Fachtagung
erläuterte zunächst Dr. Heinz Hetmeyer vom Bundeswirtschaftsministerium den aktuellen 5
Verhandlungsstand. Anschließend referierte Prof. Dr. Hans Georg Dederer von der Universität
Passau zur Frage, inwieweit die UNESCO-Konvention zum Schutz der kulturellen Vielfalt
argumentativ die Forderung nach einer Herausnahme des Bereichs Kultur und Medien aus
den Verhandlungen unterstützen könnte, ein interessanter, aber leider im Ergebnis eher
ernüchternder Beitrag. Im dritten Referat berichtete Dr. Michael Efler von der Europäischen
Bürgerinitiative über das zivilgesellschaftliche Engagement in den einzelnen EU-
Mitgliedsstaaten.
Die abendliche Podiumsdiskussion begann mit einer überraschend humorigen Aktion des
eingeladenen Staatssekretärs des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi), Matthias Machnig:
Er hatte ein großes Plakat auf der Straße vor dem Haus der Kulturverbände mit der
Aktionstags-Parole des Kulturrates aufstellen lassen, um diese dann – wirkungsvoll vor der
Kamera – partiell so zu überkleben, dass dort zu lesen war: „Kultur braucht keine Angst,
sondern Fakten“. Weniger humorig war dann die anschließende Podiumsrunde, an der neben
besagtem Staatssekretär auch der Europaabgeordnete Bernd Lange (SPD), die
kulturpolitische Sprecherin der Grünen, Ulle Schauws, der Präsident des Verbandes der
Automobilindustrie, Matthias Wissmann, und der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates,
Olaf Zimmermann, teilnahmen. Erwartungsgemäß wurden die Risiken und Chancen des
Freihandelsabkommens kontrovers eingeschätzt und diskutiert. Eine Antwort auf die immer
wieder von Olaf Zimmermann gestellte Frage, was TTIP der Kultur eigentlich bringe, wurde
seitens Herrn Machnig standhaft verweigert.
An der Fachtagung und der Podiumsdiskussion nahm für den BBK Andrea Gysi teilt.

Berlin, 30. Mai 2015
„Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“: Jurysitzung zur 5. Ausschreibung
Der BBK erwartet im Laufe der nächsten zwei Wochen eine Nachricht darüber, ob seine
Umsetzung des Förderprogramms bei der Zwischenevaluierung durch das Bundesministerium
für Bildung und Forschung (BMBF) positiv beurteilt wird. Dies ist Voraussetzung dafür, dass
der BBK über das Ende 2015 hinaus weiterhin Projekte im Rahmen von „Kultur macht stark.
Bündnisse für Bildung“ fördern kann.
Die Ergebnisse der Jurysitzung sind somit unter diesem Vorbehalt zu sehen.
Im Rahmen der 5. Ausschreibung des BBK-Bundesverbands für das Förderprogramm wurden
92 Projektanträge von 60 Antragstellern aus 13 Bundesländern mit einer Fördersumme von
insgesamt über 600.000 € eingereicht. Nicht vertreten waren Antragsteller aus Rheinland-
Pfalz, Schleswig-Holstein und Thüringen. Die Mehrheit der Einreichungen stammt von
Antragstellern, die bereits Erfahrungen mit dem Förderprogramm gemacht und ein oder
mehrere Projekte durchgeführt haben. Aber es waren auch 32 Antragsteller mit einem
Erstantrag beteiligt. Überwiegend wurden längerfristige Maßnahmen (für ein halbes oder
ganzes Jahr) beantragt. Bei gut 20% der beantragten Projekte sind BBK-Verbände die
Antragsteller und übernehmen die Administration. Zwei Drittel der Projekte werden von
Künstlerinnen und Künstlern durchgeführt werden, die Mitglieder des BBK sind.
Die Konzepte wurden von der dreiköpfigen Jury, bestehend aus Werner Schaub (Vorsitzender
des BBK-Bundesverbands und Jury-Vorsitzender), Dorit Knop (Kunstpädagogin und
Fachseminarleiterin Bildende Kunst) und Nicola Kuhn (Kulturjournalistin und Kunstkritikerin) in
einer ganztägigen Sitzung am 30. Mai 2015 diskutiert und beurteilt.
In laufenden Projekten ist bereits ein Großteil der im Jahr 2015 zur Verfügung stehenden
Fördermittel gebunden. Deshalb musste die Jury eine komplizierte Auswahl unter den
zahlreichen durchaus förderfähigen Antragsskizzen treffen.
40 Konzepte, zumeist überjährig, haben die Jury so überzeugt, dass sie ohne weitere
Auflagen bewilligt werden konnten. Weitere sieben Projekte wurden unter der Maßgabe
bewilligt, dass sie erst ab Januar 2016 durchgeführt werden, wenn dem BBK – nach der
erfolgreichen Zwischenevaluierung – weitere Fördermittel zur Verfügung stehen. Die
bewilligten Projekte entsprechen einem Fördervolumen von ca. 310.000 €. Ob darüber hinaus 6
Projekte gefördert werden können, hängt davon ab, ob es gelingt, eine Aufstockung der Mittel
für 2015 zu erreichen.
Alle Antragsteller werden im Laufe der nächsten zwei Wochen über das Votum der Jury
informiert.
An der Sitzung nahmen abgesehen von der Jury auch UIrike Westphal und Julian Hoffmann
teil.

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3. AKTUELLES AUS DEN BBK-VERBÄNDEN

BADEN-WÜRTTEMBERG

Heidelberg
Bürgerdialog der Bundesregierung: „Gut leben in Deutschland – Was uns wirklich
wichtig ist.“
Bürgerdialog der Bundesregierung: Gut leben in Deutschland – Was uns wirklich wichtig
Unter diesem Titel wollen das Bundeskanzleramt und alle Bundesministerien einen Dialog mit
der Bevölkerung führen. Aufgerufen wurden Einrichtungen und Organisationen der
Zivilgesellschaft, dafür entsprechende Gesprächsforen in Deutschlands Städten zu
organisieren. Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Frau Prof. Monika Grütters, hat die
Kulturverbände zur Teilnahme aufgerufen.
Der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK), die größte
Künstlerorganisation in Europa, kommt dieser Aufforderung nach und lädt die Bevölkerung zur
lebendigen Diskussion ein. Als „Austragungsort“ wurde Heidelberg gewählt.
Zur Einführung spricht Werner Schaub, der Vorsitzende und Sprecher des BBK-
Bundesverbandes. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Dr. Hans Joachim Bremme,
Mitglied im Beirat der Bürgerstiftung Heidelberg.
Termin: Samstag, 20. Juni 2015, 16 bis 19 Uhr
Ort: Heidelberger Forum für Kunst, Heiliggeiststraße 21 (Nähe Rathaus), 69117 Heidelberg

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BAYERN

Oberbayern/Ingolstadt
Jahreshauptversammlung 2015
Am Montag, den 15. Juni um findet um 19 Uhr die Jahreshauptversammlung des BBK
Oberbayern Nord/Ingolstadt e.V. in der Harderbastei statt. Es stehen Neuwahlen an:
Vorstand, Jury, Ausstellungskommission, Beisitzer, Revisoren und Landes-Bundesdelegierte.
Verbandsfeier zum 35-jährigen Bestehen des BBK Oberbayern/Ingolstadt
Am 14. Juni findet ab 15 Uhr eine Ausstellungseröffnung mit anschließender Verbandsfreier
zum 35. jährigen Bestehen statt. Gäste sind herzlich eingeladen.

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NORDRHEIN-WESTFALEN

Düsseldorf
Jahreshauptversammlung des BBK Bezirksverband Düsseldorf
Nach der Vorstellung der neuen Mitglieder Dorothea Heise, Yahia Alselo, Gerda Kreuzer-
Hemmers und Kristiane Rosenberg, dem Bericht des Vorstandes, der Ausschüsse und der
Kassenprüfer wurde der Vorstand entlastet und der Haushalts- und Ausstellungsplan für 2016
beschlossen. Bei der angespannten Haushaltslage wurde nach Möglichkeiten weiterer
Einsparungen gesucht, z.B. durch weniger Druckkosten und Nutzung des Internets und der
Information durch den Email-Versand. Bettina Warwel gibt zum 30.6.2015 ihre
Sekretariatsarbeit in unserem Büro (2009-2015) auf und Elmar Metzger wird sie ab Juli
übernehmen.
Weiterer Termin: Jour fixe – 27.5./29.7./23.9./25.11.2015 jeweils ab 19.30 Uhr im BBK
Kunstforum, Birkenstraße 47, 40233 Düsseldorf

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RHEINLAND-PFALZ

Mainz
Vorstandswahlen beim BBK Rheinland-Pfalz
Für die Amtsperiode 2015-2017 hat die Mitgliederversammlung am 09.05.2015 Vorstand und
Ausschüsse des BBK RLP neu gewählt:
Sylvia Richter-Kundel, Worms, 1. Vorsitzende
Anne-Marie Sprenger, Lustadt, 2. Vorsitzende
Uta Grün, Boppard, Kassenführung
Christel Hermann, Neuwied, Protokollführung
Beiräte: Sprecher und stellvertretende Sprecher der Ausschüsse

Ausschuss Freie Kunst/Ausstellungen – AFK:
Usch Quednau, Köngernheim/Sprecherin des AFK, Adam Tumele,
Frankenthal/stellvetretender Sprecher AFK, Anita Grimm-Borchert, Bodenheim, Matthias
Strugalla, Pirmasens
Wettbewerbsausschuss/Kunst am Bau – WA:
Ulrich Schreiber-Steinbrech, Mainz/Sprecher WA, Martin Schöneich, Bad Bergzabern/
stellvertretender Sprecher WA, Clas Steinmann, Trier, Ingo Wendt, Ebertsheim

BBK NEWSLETTER FEBRUAR 2015

1. HINWEISE UND INFORMATIONEN

Bewahrung von Künstlernachlässen – Bitte um Kontaktdaten
Soweit nicht schon geschehen bitten wir um Mitteilung von Kontaktdaten von Institutionen, Initiativen oder Vereinen, die sich um den Erhalt künstlerischer Nachlässe bemühen. Das kann auch eine Kommune, eine Stiftung oder ein Museum sein. Der BBK plant, mit Mitteln der Kulturstaatsministerin ein Kompendium herauszugeben, das alle diese Initiativen zusammenfasst und vorstellt. Darüber hinaus werden in dieser Publikation weitere Aspekte behandelt, die in diesem Zusammenhang für alle Künstlerinnen und Künstler von Interesse sein können.
Informationen bitte an: info@bbk-bundesverband.de
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Werkstatt-Tagung „Künstlernachlässe“
am 24. und 25. April 2015 im Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte
Veranstaltet von der Initiative „Private Künstlernachlässe Brandenburg“
Anmeldung bis 10.4.2015 an private-kuenstlernachlaesse-brandenburg@email.de
Programm: www.private-kuenstlernachlaesse-brandenburg.de/news/
Eintritt frei!

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Leitlinie zur Ausstellungsvergütung
Seit vielen Jahren vertritt der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) die Forderung, dass Leistungen im Rahmen von Ausstellungen angemessen vergütet werden. Die „Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen“ beinhaltet wichtige Punkte, die bei einer Verhandlung zwischen Künstler/innen und Veranstaltern von Ausstellungen zu beachten sind. Kernpunkte sind zwei Vergütungstabellen. Die Leitlinie enthält zudem einen Muster-Ausstellungsvertrag, der auch auf der BBK-Internetseite (www.bbk-bundesverband.de) als pdf-Datei heruntergeladen werden kann.
• Kostenbeitrag für Mitglieder, die unabhängig von ihrem BBK-Verband bestellen:
Einzelbestellung (1 Exemplar) inklusive Versand 2 €
bei Bestellung mehrerer Exemplare 0,60 € pro Exemplar zzgl. Versandkosten
• Kostenbeitrag für Nichtmitglieder:
Einzelbestellung (1 Exemplar) inklusive Versand 3 €
bei Bestellung mehrerer Exemplare 1 € pro Exemplar zzgl. Versandkosten
Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (Hrsg.): Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen, 2014, 20 Seiten, ISBN 978-3-00-046062-3.
Bestellungen über info@bbk-bundesverband.de oder 030 2640970.

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Hinweise zur Veröffentlichung von Ausstellungen auf der Internetseite des BBK Bundesverbands
Die BBK Verbände haben die Möglichkeit, ihre Ausstellungsankündigungen auf der Internetseite des BBK Bundesverbandes zu veröffentlichen. Dafür gibt es auf der Internetseite einen Login-Bereich. Den Landesverbänden liegen die Login-Daten, die auch für die jeweiligen Bezirksverbände gelten, vor. Sie können auch in der Bundesgeschäftsstelle erfragt werden. Im Login-Bereich ist ein Formular für die Ausstellungsdaten hinterlegt, d.h. nach erfolgreichem Login können hier alle relevanten Daten für ein BBK-Ausstellungsprojekt eingetragen und auch Bilder hochgeladen werden. Nach einer kurzen redaktionellen Kontrolle erfolgt die Veröffentlichung. Auf der BBK-Seite sind die Einträge nach der Freischaltung dann bei Veranstaltungen/Ausstellungen zu finden. Hier gibt es die Möglichkeit, sich über die Ausstellungen der BBK Verbände zu informieren und auch entsprechend zu filtern.
Eine Beschreibung zur genauen Vorgehensweise beim Eintragen von Ausstellungen ist im Login-Bereich hinterlegt. Bei Fragen ist die Bundesgeschäftsstelle, hier vor allem Peggy Blankenburg, gerne behilflich.

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2. BERICHTE DES BUNDESVORSTANDES

Berlin, 3. Februar 2015
Treffen der Bundesverbände „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“
Beim 10. Treffen der Programmpartner (Verbände und Initiativen) im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) informierte das Ministerium über den Fortschritt des Programms. Bis Ende 2014 konnten bundesweit 7.200 Maßnahmen gefördert werden, wobei die Verteilung auf die Bundesländer sehr unterschiedlich ist. Besonders in Bayern werden vergleichsweise wenig Projekte beantragt und durchgeführt.
Beim BBK wurden im betrachteten Zeitraum 154 Projekte durchgeführt oder abgeschlossen.
In Themenrunden wurden fachliche Fragen des Programms diskutiert:
– Wie kann die Zusätzlichkeit der Maßnahmen sichergestellt werden?
– Wie kann die Qualität der Projekte gewährleistet bzw. gesteuert werden?
– Welche Möglichkeiten gibt es, eine Nachhaltigkeit des Förderprogramms über sein Ende hinaus zu erreichen?
– Wie wird Öffentlichkeitsarbeit auf Bundesebene und von den lokalen Bündnissen genutzt?
Andrea Gysi und Ulrike Westphal nahmen für den BBK an dem Treffen teil.

Berlin, 3. Februar 2015
Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung: Ständige Konferenz der Programmpartner
Alle Bundesverbände, die am Förderprogramm beteiligt sind, trafen sich zum Austausch über das am Vormittag stattgefundene Treffen der Verbände mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie die Anfordernisse und Fortschritte des Programms. Themen waren Optimierungsmöglichkeiten des Programms, die Diskussion von Vorschlägen für Verwaltungsvereinfachungen für Antragsteller und Bundesverbände und die Sammlung von Perspektiven für die Zeit nach dem Ende des Förderprogramms in 2017.
Für den BBK nahm Ulrike Westphal an der Ständigen Konferenz teil.

Bonn und Berlin, 12. Februar 2015
Gabriele Münter Preis: Beirat
Die GMP-Beiratssitzung fand im Rahmen einer Videokonferenz im Bundesministerium BMFSFJ in Bonn und Berlin statt. Es nahmen die Vertreterinnen des Ministeriums, des Frauenmuseums Bonn, des BBK und der GEDOK teil.
Anhand von Eckpunkten wurden die Aufgaben und Funktionen des Beirats erörtert sowie die des Projektmanagements zur Umsetzung des Gabriele Münter Preises 2017. Schwerpunktmäßig diskutierte man über ausschreibungsrelevante Themen, konnte sich unter anderem über Terminvorgaben, Bewerbung und Veröffentlichung des Projekts, Wettbewerbsbedingungen und Bewerbungsmodalitäten verständigen.
Die Bewerbung für den Gabriele Münter Preis 2017 wird laut Planung Anfang April möglich sein und endet definitiv am 30. November 2015. Nähere Informationen zum gegebenen Zeitpunkt unter www.gabrielemuenterpreis.de und unter www.bbk-bundesverband.de.
Für den BBK nahm Ulla Windheuser-Schwarz an der Sitzung teil.

Berlin, 19. Februar 2015
Fachausschuss Steuern: Reformbedarf im Stiftungsrecht?
Das Bundesjustizministerium hatte den Deutschen Kulturrat um eine Stellungnahme zur Frage gebeten, ob und wenn ja welcher Reformbedarf im Stiftungsrecht bestehe. Konsens bestand darin, dass der „Ewigkeitsansatz“ von Stiftungen und der Stifterwille grundsätzlich nicht angetastet werden sollen. Diskutiert wurden auch mögliche Erleichterungen für Zustiftungen auf Wunsch des Stifters bzw. von Stiftungsgremien. Erneut wurde die Haltung der Länderfinanzminister hinsichtlich der Mehrwertsteuer für den Kunsthandel heftig kritisiert, die einen auf Bundesebene ausgehandelten Kompromiss zunichte gemacht haben.
An der Sitzung nahm für den Deutschen Kunstrat/BBK Andrea Gysi teil.

Bonn, 19. Februar 2015
KSK-Widerspruchsausschuss
Der Ausschuss behandelte 43 Widerspruchsfälle, davon 35 aus dem Versichertenbereich und acht aus dem Unternehmerbereich. In keinem der Fälle wurde mit Abhilfe entschieden.

Berlin, 25. Februar 2015
Fachausschuss Medien
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Stellungnahme zum öffentliche Rechtlichen Rundfunk befasste sich der Fachausschuss Medien mit der Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste. Hinter diesem sperrigen Begriff verbergen sich Regelungen die dringend der rasanten Entwicklung der Internetangebote angepasst werden müssen. Sie sind Grundlage für Urheber-, Haftungs- und Persönlichkeitsrechte bei der Herstellung und Verbreitung von Bild und Tondokumenten im Netz. Durch die zunehmende Verschmelzung von Medienangeboten im Netz und dem linearen Fernsehen besteht dringender Handlungsbedarf um insbesondere amerikanischen Monopolstrukturen Einhalt zu gebieten.
Für den BBK nahm Benjamin Schubert an der Sitzung teil.

Berlin, 27.2.2015
„Und wer bezahlt die Künstler?“ – Veranstaltung zur Ausstellungsvergütung
Rund 120 Interessierte folgten der Einladung des BBK in den Martin-Gropius-Bau zur Diskussion über die langjährige Forderung des BBK, Künstlerinnen und Künstlern für ihre Leistungen im Rahmen einer Ausstellung eine Ausstellungsvergütung zu zahlen. Nach der Eröffnung durch Werner Schaub erläuterte Priska Streit die im Juni 2014 herausgegebene Leitlinie des BBK und berichtete über die erfreulichen nationalen und internationalen Entwicklungen in diesem Bereich. Anschließend diskutierten Michael Arzt (künstlerischer Leiter der Halle 14 – Zentrum für zeitgenössische Kunst Leipzig), Sören Fenner (Mitbegründer von art but fair), Brigitte Schmutzler (Direktorin des Landesmuseum Koblenz), Susanne Weiß (Direktorin des Heidelberger Kunstvereins), Frank Michael Zeidler (Vorsitzender des Deutschen Künstlerbundes) und Priska Streit, (BBK) unter der engagierten Moderation von Jürgen König (Deutschlandradio Kultur) Möglichkeiten zur und Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Forderung. Deutlich wurde dabei, dass es sehr wohl finanzierbare Möglichkeiten für Aussteller gibt, die Leistungen bildender Künstlerinnen und Künstler zu vergüten. Hierbei sind jedoch die unterschiedlichen Bedingung, die Größe und die wirtschaftliche Ausstattung der Ausstellungsorte zu berücksichtigen. Aus den Publikumsbeiträgen wurde die ganz überwiegende Zustimmung zur Forderung des BBK deutlich.
Eine Audiodatei von der Veranstaltung wird in Kürze auf der Internetseite des BBK unter www.bbk-bundesverband.de bereitgestellt.

27. Februar bis 1. März 2015
Bundesvorstand, Bundesausschuss und Kulturwerk des BBK tagten in Berlin
Der Bundesausschuss des BBK kam zu seiner ordentlichen Sitzung für 2015 im Haus der Kulturverbände in Berlin zusammen, um über die wichtigsten Vorhaben des Bundesverbandes zu diskutieren sowie den Jahresabschluss 2014 und den Haushaltsplan 2015 zu beraten. Für das Jahr 2015 sind nach der erfolgreichen Veranstaltung im Martin Gropius-Bau am Vorabend des Bundesausschusses zur BBK-Leitlinie zur Ausstellungsvergütung weitere Aktivitäten zu dieser Thematik geplant.
Zentrales Projekt ist die Herausgabe eines Kompendiums zum Thema Künstlernachlässe, das dann in einem Symposion Ende des Jahres vorgestellt werden soll. Die Ausschussmitglieder diskutierten zudem die Ergebnisse einer Umfrage zur Mitgliederentwicklung und sich daraus ergebende denkbare Konsequenzen.
Die anschließende Mitgliederversammlung des Kulturwerk des BBK diskutierte abgesehen von Regularien, Jahresabschluss 2014 und Haushaltsplan 2015 die Jahresplanung für die Zeitschrift kultur politik und die veränderte Gestaltung des Heftes.
Am 27.2.2015 traf sich der Bundesvorstand, um die Sitzungen des Bundesausschusses und der Mitgliederversammlung des Kulturwerks des BBK vorzubereiten. An der Vorstandssitzung nahmen teil Werner Schaub, Erhard Kalina, André Kestel, Benjamin Schubert, Priska Streit, Ulla Windheuser-Schwarz, seitens der Geschäftsstelle Manfred Kohlhaas und Andrea Gysi. Annemarie Helmer-Heichele war entschuldigt.
An der Bundesauschusssitzung und Mitgliederversammlung des Kulturwerks nahmen neben dem Bundesvorstand Vertreter/innen aus allen BBK-Landesverbänden teil.

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3. AKTUELLES AUS DEN BBK-VERBÄNDEN

NORDRHEIN-WESTFALEN

Bonn
Neuer Vorstand beim BBK Bonn.Rhein-Sieg
Zehn Jahre sind nicht genug, befanden die Künstlerinnen und Künstler des BBK Bonn.Rhein-Sieg, die sich am 9.02.2015 im KÜNSTLERFORUM versammelt hatten, um einen neuen Vorstand zu wählen. Ihre Wahl fiel einstimmig aus und so wird die Remagener Fotografin und Malerin Almuth Leib die Geschicke des Vereins auch weiterhin steuern. Dabei wird sie auf die erprobte Mitarbeit von Dierk Engelken als zweitem Vorsitzenden zurückgreifen können. Nach mehrjähriger erfolgreicher Vorstandsarbeit schieden Nortrud Becher-König und Ulrich Behr aus der Vorstandsarbeit aus. Weiter im Vorstand bleiben die Mitglieder Ulrike Ankirchner, die die Organisation des Jugendkunstpreises übernommen hat, Gitta Büsch, zuständig die für die Online-Redaktion und Eva Töpfer (Ausstellungen). Neu ins Team gewählt wurden die Künstlerinnen Dorothee von Glinski (Pressearbeit) und Christiane Wünsche (Forum Junge Kunst).
Nachdem 2014 das 40-jährige Jubiläum des BBK bundesweit, jedoch besonders üppig in Bonn, Remagen, Siegburg und Troisdorf, mit fünf opulenten Ausstellungen und einem umfassenden Katalog gefeiert wurde, sind für 2015 weitere Ausstellungen geplant. Neue Künstler hoffen dringend auf Aufnahme – wer jüngst das Auswahlverfahren überstanden hat, kann sich auf seine erste Ausstellung freuen. Der Verein hat inzwischen 231 Künstler-Mitglieder. Das besondere Augenmerk gilt begabten jungen Künstlern, die im Anschluss an die Förderung durch den Jugendkunstpreis nicht allein gelassen werden sollen. Der künstlerische Nachwuchs soll durch Extrakonditionen ermutigt werden.

Forum Junge Kunst
Die Freude über den großen Erfolg des 18. Jugendkunstpreis (Teilnahme von über 70 Schulen!) ist noch nicht verklungen, da startet der BBK Bonn.Rhein-Sieg mit einem neuen Projekt für junge Künstler: Das „Forum Junge Kunst“ richtet sich an Auszubildende und Studenten zwischen 18 und 27 Jahren, die sich neben ihrer Ausbildung intensiv künstlerisch betätigen. Sie sollen dabei unterstützt werden, eigene Projekte zu entwickeln und in der Öffentlichkeit vorzustellen. Dabei können sie für einen geringen Jahresbeitrag auf die Beratung von erfahrenen Mentoren – den Künstlern des BBK – zurückgreifen. Außerdem wird ihnen eine Beteiligung an allen Ausstellungen des BBK garantiert; mindestens jeweils zwei Plätze werden für sie freigehalten. Der BBK verspricht sich seinerseits neue, junge Ideen und einen künstlerischen Austausch mit dem Nachwuchs. Das „Forum Junge Kunst“ ist ein Projekt des Kulturwerkes Bonn.Rhein-Sieg, eine Ausgründung des BBK Bonn.Rhein-Sieg. Ansprechpartnerin ist Vorstandsmitglied Ulrike Ankirchner. Zur Nachahmung für andere Kreisverbände empfohlen!
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5. PUBLIKATIONEN DES BBK
Regelmäßig gibt der BBK Publikationen heraus, die in der Bundesgeschäftsstelle bestellt werden können:
Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen, Berlin 2014, 20 Seiten, Einzelexemplar für BBK-Mitglieder 2 € (inkl. Versand), bei Bestellung mehrerer Exemplare 0,60 € pro Exemplar (zzgl. Versand), für Nichtmitglieder: Einzelexemplar für 3 € (inkl. Versand), bei Bestellung mehrerer Exemplare 1 € pro Exemplar (zzgl. Versand)
Status quo artis. Dokumentation des BBK-Symposions STATUS QUO ARTIS zu Aspekten künstlerischen Schaffens. 25. Oktober 2013 in München. Berlin 2014. 63 Seiten (kostenlos).
ProKunsT5. Handbuch Bildenden Kunst. Steuern – Verträge – Rechtsfragen. 245 Seiten, Berlin 2012 (18 € regulär, 9 € ermäßigt für BBK-Mitglieder)
ProKunsT5. Dokumentation des BBK-Symposions anlässlich der Herausgabe von ProKunsT5 – Handbuch Bildende Kunst am 10. November 2012 in der Akademie der Künste in Berlin, 62 Seiten, Berlin 2013 (kostenlos)
Die wirtschaftliche und soziale Situation Bildender Künstlerinnen und Künstler. Zusatzaspekt: Migration. Ergebnisse der BBK-Umfrage 2011, 75 Seiten, Berlin 2011 (8 € inkl. Dokumentation 2011)
Bewegung Kunst. Leitfaden für Projekte ästhetischer Bildung, 114 Seiten mit 142 farbigen Abbildungen, Oberhausen 2011 (14,50 €, Sonderpreis für BBK-Mitglieder 10,90 €)

Künstlerinnen und Künstler können eigene Projekte zur ästhetischen Bildung in die Datenbank „Bewegung Kunst“ www.bewegung-kunst.de eintragen.
„Wie leben Sie? Was macht die Kunst?“ Dokumentation des BBK-Symposions zur Umfrage über die wirtschaftliche und soziale Situation bildender Künstlerinnen und Künstler in Deutschland, 65 Seiten, Berlin 2011 (8 € inkl. Studie 2011)
WOW – Kunst für Kids. Studie über Projekte von Künstlerinnen und Künstlern mit Kindern und Jugendlichen, 128 Seiten, 2. überarbeitete Auflage, Berlin 2010 (12 €)
WOW – Kunst für Kids. Ein Leitfaden für Projekte, die von Künstlerinnen und Künstlern mit Kindern und Jugendlichen realisiert werden, 4 Seiten (kostenlos)
40 Jahre BBK – Chronologie und Handlungsfelder des BBK in vier Jahrzehnten, 5 € (inkl. Versand)
Mit den besten Empfehlungen – Was ist aus den Handlungsempfehlungen der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ geworden? Dokumentation des BBK-Symposions, 52 Seiten, Berlin 2009 (kostenlos)
Jäger und Sammler. Dokumentation. Symposion über das Sammeln von Kunst 2008, 52 Seiten, Berlin 2008 (kostenlos)
Diverse Kataloge der Ausstellungsprojekte „Zeitgleich Zeitzeichen“ (kostenlos, je nach Verfügbarkeit)
zeitgleich zeitzeichen 2014. 207 Seiten, Berlin 2014, (8 Euro zzgl. Versand für BBK-Mitglieder)
Alle Preise, wenn nicht anders angegeben, verstehen sich inklusive Verpackung und Versand.
Bestellungen per Mail: info@bbk-bundesverband.de oder telefonisch: 030 2640970

BBK-Newsletter Februar 2015

BBK NEWSLETTER JANUAR 2015

1. HINWEISE UND INFORMATIONEN

Öffentliche Veranstaltung zum Wert der künstlerischen Leistung
im Rahmen von Ausstellungen
am 27. Februar 2015 um 18 Uhr im Martin-Gropius-Bau (Berlin)

Mit der Herausgabe der „Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen“ hat der BBK einen neuen Vorstoß zum Thema Ausstellungsvergütung unternommen. Kernpunkt der Leitlinie sind zwei Vergütungstabellen mit Empfehlungen für eine faire Verhandlung zwischen Künstlerinnen und Künstlern einerseits und Veranstaltern von Ausstellungen andererseits. Diskutiert wird ihre Anwendbarkeit auch im Kontext internationaler Erfahrungen und Entwicklungen zum Thema.

Programm
18:00 Uhr Begrüßung
Werner Schaub, BBK / Bundesvorsitzender
18:15 Uhr Leitlinie Ausstellungvergütung – Präsentation
Priska Streit, BBK / Mitglied des Bundesvorstandes
18:45 Uhr Podiumsgespräch
• Michael Arzt, Halle 14 – Zentrum für zeitgenössische Kunst Leipzig
(künstl. Leiter) / ADKV (stellv. Vorsitzender)
• Sören Fenner, art but fair (Mitbegründer)
• Brigitte Schmutzler, Landesmuseum Koblenz (Direktorin)
• Priska Streit, BBK (Mitglied des Bundesvorstandes)
• Susanne Weiß, Heidelberger Kunstverein (Direktorin)
• Frank Michael Zeidler, Deutscher Künstlerbund (Erster Vorsitzender)
Moderation: Jürgen König, Deutschlandradio Kultur
20:15 Uhr Publikumsbeteiligung
20:50 Uhr Resümee: Werner Schaub
21:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Das Anliegen der Veranstaltung unterstützen:
• Deutscher Künstlerbund
• Internationale Gesellschaft der bildenden Künste (IGBK)
• GEDOK (Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstförderer e. V.)

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Leitlinie zur Ausstellungsvergütung

Seit vielen Jahren vertritt der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) die Forderung, dass Leistungen im Rahmen von Ausstellungen angemessen vergütet werden. Die „Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen“ beinhaltet wichtige Punkte, die bei einer Verhandlung zwischen Künstler/innen und Veranstaltern von Ausstellungen zu beachten sind. Kernpunkte sind zwei Vergütungstabellen. Die Leitlinie enthält zudem einen Muster-Ausstellungsvertrag, der auch auf der BBK-Internetseite (www.bbk-bundesverband.de) als pdf-Datei heruntergeladen werden kann.
• Kostenbeitrag für Mitglieder, die unabhängig von ihrem BBK-Verband bestellen:
Einzelbestellung (1 Exemplar) inklusive Versand 2 €
bei Bestellung mehrerer Exemplare 0,60 € pro Exemplar zzgl. Versandkosten
• Kostenbeitrag für Nichtmitglieder:
Einzelbestellung (1 Exemplar) inklusive Versand 3 €
bei Bestellung mehrerer Exemplare 1 € pro Exemplar zzgl. Versandkosten
Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (Hrsg.): Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen, 2014, 20 Seiten, ISBN 978-3-00-046062-3.
Bestellungen über info@bbk-bundesverband.de oder 030 2640970.

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2. BERICHTE DES BUNDESVORSTANDES

Berlin, 9. Januar 2015
Empfang des Bundespräsidenten
Der Bundespräsident hatte Werner Schaub als Vorsitzenden des BBK zum Neujahrsempfang ins Schloss Bellevue gebeten. Schaub nahm diese Einladung an und wünschte Herrn Gauck alles Gute für das beginnende Jahr 2015, nutzte aber auch die Gelegenheit, mit anderen Persönlichkeiten aus Politik und Kultur ins Gespräch zu kommen.

Berlin, 13. Januar 2015
Fachausschuss Medien
Die erste Sitzung im neuen Jahr wurde durch Abstimmungsprobleme in der Sektion Film, die von der Stellungnahme zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk ja besonders betroffen ist, erforderlich. Ganz im Gegensatz zu den Artikeln im Dossier der Zeitung Politik und Kultur, die in erster Linie die Meinung der Autoren wiedergeben, ist bei einer Stellungnahme des Kulturrates die Zustimmung aller Mitglieder notwendig – ein Konsens. Der wurde auch nach zähem Ringen um Formulierungen zur Ausweitung der Mediatheken gefunden. In der nächsten Sitzung kann deshalb ein neues Thema in Angriff genommen werden. In Zukunft soll die Abstimmung zwischen den Mitgliedern im Fachausschuss und den Mittgliedern des Sprecherrates so verbessert werden, dass solche grundlegenden Diskussionen schon bei der Erstellung des Entwurfes berücksichtigt werden können.
An der Sitzung hat für den Deutschen Kunstrat/BBK Benjamin Schubert teilgenommen.

Berlin, 15. Januar 2015
Workshop des Instituts für kulturelle Auslandsbeziehungen (ifa)
In der Berliner Niederlassung des Instituts für kulturelle Auslandsbeziehungen (ifa) fand ein Workshop statt, bei dem es um Erfahrungen und Anregungen zu Projekten kultureller Bildung in Kooperation mit anderen Ländern ging. Hintergrund des Workshops war eine Studie, die noch in Arbeit ist und untersuchen wird, inwiefern solche Projekte bereits stattfinden, welche Ausrichtung sie haben, welche Organisationen auf welche Weise involviert sind und welche Probleme entstehen können. Denkbar ist, dass das Auswärtige Amt in Zukunft vermehrt Mittel für solche Projekte bereitstellen wird.
Für den BBK nahm Werner Schaub an diesem Workshop teil.

Berlin, 16. Januar 2015
Künstleraustausch und auswärtige Kulturpolitik, Ausstellungsvergütung, soziale Sicherheit: IGBK-Vorstandssitzung am 16. Januar 2015
Der IGBK-Vorstand traf sich in Berlin zu seiner ersten Sitzung im neuen Jahr. Im Vordergrund standen die für 2015 vorgesehenen Projekte und Aktivitäten der IGBK. Geplant ist u.a. ein Symposium zum Thema „Internationaler Künstler- und Kulturaustausch im Kontext auswärtiger Kulturpolitik“ – voraussichtlich im Herbst in Berlin. Die erfolgreiche Workshopreihe zum Informationsportal www.touring-artists.info wird fortgesetzt und das Thema „Soziale Absicherung bildender Künstler/innen in Europa“ steht erneut auf der Agenda: Die dazu vorliegende IGBK-Studie aus dem Jahr 2010 soll aktualisiert und ergänzt werden, in Vorbereitung auf einen geplanten Experten-Workshop im Jahr 2016.
Zu Gast auf der Sitzung war Priska Streit (BBK Bundesvorstand), die für die IGBK in Stockholm an einem Arbeitstreffen von Künstlerverbandsvertretern/innen aus verschiedenen europäischen Ländern zum Thema „Ausstellungvergütung“ teilgenommen hat. Sie berichtete von dem Treffen und dem dadurch eingeleiteten intensiven Erfahrungsaustausch. Die IGBK wird europäische Verbandsvertreter/innen in diesem Jahr zu einem weiteren Arbeitstreffen nach Berlin einladen.
Für den BBK nahmen André Kestel und Werner Schaub teil.

Mainz, 20. Januar 2015
Ausstellungsvergütung: Pressekonferenz und Diskussion beim BBK Rheinland-Pfalz
In den Geschäftsräumen des BBK Rheinland-Pfalz fand eine schon seit längerer Zeit geplante Pressekonferenz mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema Ausstellungs- und Mitwirkungsvergütung mit Vertretern der Kulturpolitik des Landes und der Stadt Mainz, mit Vertretern verschiedener Kunstvereine und Museen, dem Vorstand des BBK Rheinland-Pfalz und zahlreich anwesenden Künstlerinnen und Künstlern statt. Das Land Rheinland-Pfalz sagte zu, inhaltlich hinter der Leitlinie zu stehen und deren Anwendung bei der Antragstellung von Zuschüssen für Ausstellungsvorhaben zu berücksichtigen. Diskutiert wurde auch über finanzielle Befürchtungen von Seiten der Kunstvereine und von kommunaler Seite. Ein Bericht des BBK Rheinland-Pfalz über die Diskussion findet sich in diesem Newsletter auf Seite 7-8.
Als Mitglied des BBK-Bundesvorstandes und der Redaktion kultur politik nahm an der Veranstaltung Ulla Windheuser-Schwarz teil.

Bonn, 21. Januar 2015
Vorstandssitzung der VG BILD-KUNST
Im Bonner Haus der Kultur trat der Vorstand der VG Bild-Kunst zu einer ganztägigen Sitzung zusammen. Dabei wurden einerseits aktuelle Fragen behandelt wie z. B. denkbare Konsequenzen aus dem sogenannten Vogel-Urteil oder der Stand von Verhandlungen mit abgabepflichtigen Institutionen oder Bereichen der Industrie. Vor allem aber galt es im Vorfeld der Sitzung des Verwaltungsrates am 6. März in Frankfurt/M. die Tagesordnungspunkte festzulegen und Themen zu besprechen, wie etwa Satzungsänderungen, die aufgrund neuer gesetzlicher Vorschriften notwendig werden, oder eine denkbare Erweiterung des Verwaltungsrates.
An der Sitzung nahm Werner Schaub als Mitglied des Vorstandes der VG Bild-Kunst teil.

Berlin, 21. Januar 2015
KSK Widerspruchsausschuss
Der Ausschuss behandelte 43 Widerspruchsfälle, davon 38 aus dem Versichertenbereich und fünf aus dem Unternehmerbereich. In drei Fällen konnte den Widersprüchen abgeholfen werden (aus dem Versichertenbereich).

Berlin, 26. Januar 2015
Neujahrsempfang der Bundestagsfraktion Die Linke
Die Bundestagsfraktion Die Linke hatte zu einem Neujahrsempfang eingeladen. Werner Schaub nahm diese Einladung an und nutzte die Gelegenheit, mit führenden Vertretern dieser Partei ins Gespräch zu kommen, u. a. auch mit dem neuen Ministerpräsidenten von Thüringen, Bodo Ramelow. Schaub führte dort auch ein Gespräch mit Herrn Aiman A. Mayzek, dem Präsidenten des Zentralrates der Muslime in Deutschland, der sich bereitfand, für die nächste Ausgabe der kultur politik aus seiner Sicht Stellung zu nehmen zum vorgesehenen Titelthema „Freiheit der Kunst“.
An der Veranstaltung nahm für den BBK neben Werner Schaub auch Andrea Gysi teil.

Berlin, 28. Januar 2015
Initiative Urheberrecht – Mitgliederversammlung
Der Sprecher der Initiative, Prof. Gerhard Pfennig, und die Geschäftsführerin Katharina Uppenbrink informierten über die zahlreichen Aktivitäten in den vergangenen Wochen. Als außerordentlich positiv wurde das im Dezember in Kooperation mit der Humboldt-Universität durchgeführte Symposion zur Privatkopie eingeschätzt. Inhaltlicher Schwerpunkt der Sitzung war das Urhebervertragsrecht. Für eine Novellierung wurde eine Stellungnahme erarbeitet, die noch einige Änderungen zum sogenannten Kölner Entwurf beinhaltet. Im Herbst ist eine große internationale Konferenz geplant, über Termin und Ort wird noch rechtzeitig informiert.
Für den BBK nahm Erhard Kalina an der Sitzung teil.

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3. AKTUELLES AUS DEN BBK-VERBÄNDEN

MECKLENBURG-VORPOMMERN

25 Jahre Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK
Der Künstlerbund Mecklenburg Vorpommern wird 25 Jahre jung. Seit einem Vierteljahrhundert prägt er die Kunst- und Kulturlandschaft im Nordosten Deutschlands. Dies ist Thema innerhalb der 25. Kunstschau im Sommer 2015. Weitere Projekte für 2015 sind:
– „künstler für schüler“: Zum 16. Mal holen 35 KünstlerInnen ihre Ateliers in die Schulen. Von März bis Juni arbeiten KünstlerInnen gemeinsam mit SchülerInnen im ganzen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Anhand der Bewerbungen für 2015 war das große Interesse sowohl von Seiten der KünstlerInnen als auch von Seiten der Schulen an diesem Projekt erkennbar. Die Ergebnisse der Workshops werden Anfang Juli während der Abschlussfeier im Pommerschen Landesmuseum in Greifswald ausgestellt. Alle Akteure aus den Schulen und Ateliers sind eingeladen, nicht nur um ihre Ergebnisse zu zeigen, sondern auch um sich auszutauschen, zu begegnen und sich zu vernetzen. Im September gibt eine Tagung die Möglichkeit der Begegnung zwischen KünstlerInnen und KunstpädagogInnen.
Weitere Informationen: www.kuenstler-fuer-schueler.de
– „Neue Mitglieder“
Jedes Jahr können sich bis zum 28.2. Kunstschaffende des Bundeslandes MV um eine Aufnahme in den Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK bewerben. Im April findet das Aufnahmeverfahren durch eine ehrenamtliche Kommission von KünstlerInnen des Künstlerbundes aus verschiedenen Sparten Malerei, Grafik, Fotografie, Bildhauerei und neue Medien in Schwerin statt. Die neuen Mitglieder werden daraufhin im Mai in einer Ausstellung im Schleswig-Holstein-Haus in Schwerin einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.
– „25. Kunstschau“: in Neubrandenburg
Die landesweite Kunstschau im 25. Jahr des Bestehens des Künstlerbundes nimmt Bezug auf die Gründungsidee des Künstlerbundes in 1990, die kulturellen Identitäten der beiden Landesteile Mecklenburg und Vorpommern zu beachten. Dies schlägt sich beispielsweise in der Wahl des Ausstellungsortes Neubrandenburg nieder, wo die 25. Kunstschau im Juli und August stattfinden soll. Schwerpunkt soll die Begegnung der Generationen sein. KünstlerInnen unterschiedlicher Generationen sollen in Projekten zusammen agieren. Sie könnten sich z.B. mittels eines gemeinsamen Arbeitsthemas, einer konkreten Gemeinschaftsarbeit oder einer polarisierenden Werkpräsentation hervortun. Das Thema würde auch deutlich zeigen, dass der Künstlerbund neben gestandenen KünstlerInnen auch junge Mitglieder hat. Außerdem könnte solidarische Kooperations- und Dialogbereitschaft unter den KünstlerInnen und Interesse an inhaltlichem künstlerischen Diskurs verdeutlich werden.
– „Carte Blanche“ in Schwerin
Der Begriff „Carte Blanche“ stammt aus dem Französischen und bedeutet sinngemäß „freie Hand“. Diese freie Hand wird KünstlerInnen des Künstlerbundes MV in der Ausstellungsreihe „Carte Blanche“ gewährt. Sie können Themen und Werke selbst bestimmen, ebenso die Präsentation in den Räumlichkeiten. Der gezielte Dialog zwischen KünstlerInnen und BesucherInnen ist die einzige Vorgabe des Künstlerbundes MV. Zeitgenössische Kunst wirft oft Fragen auf, und das will und soll sie ja auch. Jedoch gibt es oft Berührungsängste und Missverständnisse hinsichtlich zeitgenössischer Kunst. Diese will der Künstlerbund MV durch die Ausstellungsreihe abbauen. Die Distanz zwischen Werken der aktuellen Kunst und ihren Rezipienten soll aufgehoben werden und für ein besseres Verständnis, sowie für eine stärkere Akzeptanz auf beiden Seiten sorgen. Die Ausstellungen sollen in der Remise des Schleswig-Holstein-Hauses von August bis Oktober 2015 stattfinden.

– „KUNST HEUTE, Tage der zeitgenössischen Kunst“ (26.09.-4.10.2015)
Neu ist, dass sich diese landesweite Aktion nicht mehr auf ein Wochenende beschränkt, sondern auf Wunsch vieler TeilnehmerInnen und BesucherInnen die Tage der zeitgenössischen Kunst nun auf eine Woche ausgeweitet wurde. Fernab der bekannten Zentren der Kunst hat sich in Mecklenburg-Vorpommern eine ganz besondere Kunstszene etabliert. Diese hat Überraschendes zu bieten. So gibt es traumhaft gelegene Ateliers, Galerien, Museen und Kunstscheunen zu entdecken. Hier geben professionelle Kunstschaffende einen Einblicke in die Kunstlandschaft des Nordostens. KUNST HEUTE bietet zahlreiche Führungen, imposante Kunstaktionen und offene Gesprächsrunden und lädt dazu ein, sich ein ganz eigenes Bild zeitgenössischer Kunst zwischen Ostseeküste und Seenplatte zu machen. KUNST HEUTE sind gemeinsame Aktionstage des Verbandes der Kunstmuseen, Galerien und Kunstvereine in Mecklenburg-Vorpommern e. V. und des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern e. V. im BBK.
Weitere Informationen: www.kunstheute-mv.de

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NIEDERSACHSEN
Harz
Die Bezirksgruppe Harz im Landesverband Niedersachsen hatte am 10.01.2015 ihre Jahresmitgliederversammlung. Dabei wurde auch ein neuer Vorstand gewählt. Der Fotograf Martin Schenk aus Goslar, der seit vielen Jahren bewährter Schriftführer, führt sein Amt weiter. Die Malerin Frau Dr. Nunoldt aus Goslar wird die Bezirksgruppe auch während der kommenden Wahlperiode als 2.Vorsitzende vertreten. Neu in den Vorstand wurden gewählt: Dr. Johanna Junk aus Goslar als Schatzmeisterin. Frau Dr. Junk beschäftigt sich hauptsächlich mit Installationen und Papierkunst. Erster Vorsitzender wurde Detlef Hänsel (alias Orenda) aus Bad Lauterberg. Detlef Hänsel ist Objektkünstler und beschäftigt sich überwiegend mit kinetischen Objekten. Erweitert wurde der Vorstand durch einen Web-Master. Diese Aufgabe übernimmt die bisherige Vorsitzende und Malerin Frau Gabriele Schaffartzik. Für die nächsten zwei Jahre hat sich die Bezirksgruppe Harz folgende Arbeitsschwerpunkte vorgenommen: Als erstes die Teilnahme am Projekt 70. Den Beitrag dazu will der BBK Harz in Goslar realisieren und in Hannover präsentieren.
Als zweites ist ein Wander-Ausstellungsprojekt mit dem Titel „Fokus Harz“ geplant. Dieses Projekt besteht gerade seine erste Feuerprobe im Kulturverein „Lewer-Däle“, Liebenburg, im Nord Harzer Vorland. Der Harz das ist nicht nur der weitbekannte Brocken und eine beliebte Tourismusregion. Der Harz hat sehr viel mehr Fassetten, auf die es sich lohnt, den künstlerischen Fokus zu richten. Neben prachtvollen Landschaften gibt es wunderbare Burgen, Schlösser und Kirchen in Fülle, ja sogar eine Kaiserpfalz, eine sehr lange Montangeschichte, aber auch viele Mythen und ein reichhaltiges Brauchtum. Natürlich wird auch der guten alten Brockenhexe und ihrem zügellosen Walpurgistreiben gedacht. Der BBK Harz hat also ein reiches künstlerisches Betätigungsfeld, womit die Kunst und der BBK an verschiedenen Orten des Harzes präsentiert werden soll.
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Nordrhein-Westfalen

Düsseldorf
7.3.2015: Professionalisierungstag – Kunstgeschichte-Seminar
„Iconic Turn“/Bilder werden Leitmedium/ Was sind Bildwissenschaften
Iconic Turn soll als kulturwissenschaftliches Erkenntniskonzept vorgestellt werden. Hierfür ist sowohl der Bilderatlas von Aby Warburg als Erfindung der Motivgeschichte (Ikonografie) wichtig als auch die „Grammatik“ des Malers Ronald B. Kitaj, die Sehmaschine von Paul Virilio (und seine Auseinandersetzung mit der digitalen Bildgebung), Ansätze der Medienwissenschaften wie z.B. von Friedrich Kittler und die Sicht des Kunsthistorikers Horst Bredekamp. Begrenzte Teilnehmerzahl. Samstags von 11 bis 16 Uhr mit Pausen.
Referenten: Julia Lohmann und Sabine Stadtmueller
Teilnahmebeitrag pro Seminar/Tag: Mitglieder 25 €/Nichtmitglieder 35 €
(inkl. Bewirtung, Teilnahmebescheinigung, Handout)
Weitere Informationen und Anmeldung: www.bbk-kunstforum.de/

Ein Workshop von Holger Lodahl: Die Pressemeldung: Grundlage erfolgreicher Öffentlichkeitsarbeit
„Klappern gehört zum Handwerk“ lautet ein Sprichwort. Im heutigen, immer schneller werdenden Mediengeschäft des digitalen Zeitalters ist dieses Sprichwort aktueller denn je. Künstler, Gastronomen, Geschäftsleute und Organisationen jeder Art müssen oft sehr laut klappern, um bei den Medien gehört zu werden – oder sie müssen professioneller und geschickter klappern als andere. Die Grundlage für eine professionelle Pressearbeit ist eine Pressemitteilung. Diese Grundlage der Pressearbeit ergänzt Werbung und schont das Budget. Pressearbeit führt bei relativ geringem Aufwand zu Medienpräsenz, die wiederum Kunden, Investoren und andere Interessenten anlockt. Aber ungeübt ist die Pressearbeit schwierig. Was schreiben? Wie viel Text? Wann verschicken – und wie? Antworten auf diese Fragen bekommen die Teilnehmer in meinem Workshop im Bezirksverband Bildender Künstler.
Den Workshop leitet und gestaltet Holger Lodahl. Der freie Journalist schreibt für verschiedene Zeitungen Reportagen, Berichte und Rezensionen. Zu seinem Fachgebiet gehören Film, Theater und Kunst sowie Firmenporträts. Außerdem unterstützt Holger Lodahl Kulturschaffende in ihrer Öffentlichkeitsarbeit. Holger Lodahl studierte an der Ruhr Universität Bochum und an der Freien Journalistenschule Berlin.
Termin und Ort: 7. Februar 2015, 11 bis 18 Uhr
Bezirksverband Bildender Künstler, Birkenstraße 47, Düsseldorf-Flingern

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RHEINLAND-PFALZ

Mainz
Veranstaltung „ausgestellt – und dann?“, 20.01.2015 in der Geschäftsstelle des BBK Rheinland-Pfalz
Eine Pressekonferenz mit Kulturstaatssekretär Walter Schumacher, Beigeordneter Marianne Grosse, Bau- und Kulturdezernentin der Landeshauptstadt Mainz und Sylvia Richter-Kundel, 1. Vorsitzende BBK RLP, bildete den Auftakt für die öffentliche Veranstaltung „ausgestellt – und dann?“ zur Einführung von Ausstellungs- und Mitwirkungsvergütung für Bildende Künstlerinnen und Künstler in Rheinland-Pfalz, die am 20.01.2015 in der Geschäftsstelle des BBK RLP stattfand.
Geschichte und Anliegen der Initiative wurden hier von Sylvia Richter-Kundel skizziert und besonders die Einbindung von Vertretern aller am Ausstellungswesen in Rheinland-Pfalz Beteiligten in den landesweiten Entwicklungs- und Umsetzungsprozess hervorgehoben. Staatssekretär Schumacher erläuterte die Gründe für die Unterstützung durch das Kulturministerium und merkte an, dass zukünftig Ausstellungs- und Mitwirkungsvergütung in Förderanträge Eingang finden sollen. In der Funktion des kommunalen Ausstellungsveranstalters signalisierte Kulturdezernentin Marianne Grosse ihre grundsätzlich positive Haltung gegenüber den genannten Maßnahmen. Regen Zuspruch verzeichnete die sich anschließende Podiumsdiskussion und spiegelte so das große Interesse am Thema.
Besonderen Raum innerhalb der Diskussion nahmen erwartungsgemäß jene mit der Zahlung von Ausstellungs- und Mitwirkungsvergütung vermuteten Folgen für Kunstvereine ein. Den vorgetragenen Befürchtungen, in der Folge das Ausstellungsangebot im gewohnten Umfang eventuell nicht aufrecht erhalten zu können, wurde entgegen gehalten, dass etliche Möglichkeiten wie z.B. veränderte Ausstellungsrahmenprogramme und Ausstellungsförderungen geeignete Maßnahmen darstellen, die Vergütungen zahlen zu können und sie daneben ja auch durch die Veröffentlichung von repräsentativen Katalogen oder durch Ankäufe kompensierbar sind. Unter dem Schlagwort „Qualität statt Quantität“ lässt sich ein weiterer Schwerpunkt zusammenfassen, dessen facettenreicher Inhalt lebhaft diskutiert wurde. Intensiv erörtert wurde auch die Frage nach dem Selbstverständnis und dem Verhalten von Kunstschaffenden im Zusammenhang mit dem Einfordern von Honoraren für die verschiedenen künstlerischen Leistungen. Alles in allem hat die Veranstaltung dazu beigetragen, das Thema Ausstellungs- und Mitwirkungsvergütung in den öffentlichen Fokus des Landes zu rücken und das bisher in der Sache an den Tag gelegte konstruktive Miteinander aller am Ausstellungsgeschehen Beteiligten sichtbar zu machen. Als Vertreterin und Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler hat Ulla Windheuser-Schwarz an Pressekonferenz und Veranstaltung teilgenommen.
Teilnehmer der Podiumsdiskussion: Brigitte Schmutzler, stellvertretende Generaldirektorin Kulturelles Erbe RLP, Direktorin Landesmuseum Koblenz und 2. Vorsitzende Museumsverband Rheinland-Pfalz, Dr. Ariane Fellbach-Stein, Fachreferentin Bildende Kunst, Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Jan-Sebastian Kittel, Bau- und Kulturdezernat der Stadt Mainz, Dr. Gabriele Rasch, Vorsitzende Essenheimer Kunstverein, Elisabeth Hansen, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Bildender Künstler am Mittelrhein, Stefan Brand, Vorsitzender Mainzer Kunstverein Walpodenstraße 21. e.V., Sylvia Richter-Kundel, 1. Vorsitzende BBK RLP
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THÜRINGEN

Erfurt
Verband Bildender Künstler Thüringen e.V. (VBKTh)
„Kunst bewegt Thüringen“ – dieses Motto begleitet alle Aktionen, Ausstellungen und Projekte im Jahr des 25-jährigen Bestehens des Verbandes Bildender Künstler Thüringen e.V. 2015 wird für den VBKTh stark von inhaltlicher Arbeit geprägt sein: Aktuell gilt es, mit der neuen Landesregierung ins Gespräch zu kommen und die Zusammenarbeit auf Minister-Ebene neu aufzubauen. Vor allem mit Blick auf die zehnte „artthuer – Kunstmesse Thüringen“ im November 2016 sind Kooperationen und Fördermöglichkeiten zu eruieren und für das Projekt zu sichern. Das Thema „Kunst bewegt Thüringen“ wird in mehreren (ggf. regionalen) Teilprojekten das Jahr begleiten, endend mit einer großen Mitgliederausstellung ab Ende Oktober in Erfurt.
Auch in der Organisation des Verbandes stehen Änderungen bevor. Nach vier Jahren endet im Mai die Amtszeit der aktuellen Verbandsräte, Neuwahlen stehen auf dem Programm der Mitgliederversammlung. Die Leitung der Geschäftsstelle übernimmt Doreen Bothe, die zuletzt das artthuer–Projektmanagement verantwortete, da Michaela Hirche ab Februar in Mutterschutz und Elternzeit sein wird.
Der VBKTh hat 2014 sieben Personalausstellungen und drei Gruppenausstellungen in seiner Verbandsgalerie auf der Erfurter Krämerbrücke gezeigt. Zudem wurden die Ausstellungen „MACHT! KUNST!“ aus der Reihe „Wert der Kreativität“ mit 50 KünstlerInnen im Thüringer Landtag sowie „Dialog der Generationen“ im Kulturhof zum Güldenen Krönbacken Erfurt organisiert und durchgeführt. An der thüringenweiten Aktion „Offene Ateliers“ im September nahmen über 50 Mitglieder teil, parallel fand ein Ateliertag der Stadt Weimar viel Interesse. Das 15. ERFURTER SCHMUCKSYMPOSIUM war für zwei Wochen Arbeitsort für ein internationales Teilnehmerfeld, die Ausstellung der Arbeitsergebnisse der zehn Symposiumsteilnehmer wurde durch eine Sonderausstellung zum 30-jährigen Bestehen ergänzt. Die Ausstellung ist aktuell vom 29. Januar bis zum 29. April 2015 im Goldschmiedehaus Hanau zu sehen. Zu allen Projekten gab es Dokumentationen bzw. Kataloge. Diese können Interessierte über die Geschäftsstelle des Verbandes bestellen.
Nicht zuletzt hat das Großprojekt „artthuer“ 2014 viel Kraft erfordert, deren Einsatz sich jedoch für die Aussteller gelohnt hat: Über 5.500 Besucher kauften an den drei Messetagen im November Kunst im Wert von über 100.000 Euro. Und aktuell zeigen die Rückläufe der Umfrage zum Nachmessegeschäft (bisher meldete sich etwa die Hälfte der Aussteller zurück), dass weitere Kunstverkäufe in maßgeblicher fünfstelliger Höhe auch nach der „artthuer“ erfolgt sind bzw. teils noch Aufträge und Verkäufe erwartet werden. Erstmals wurde auf einer Sonderfläche der Kunstmesse eine Ausstellung integriert, die unter dem Titel „KAUFMUT: Künstler | Käufer“ das Thema „Wert der Kreativität“ erneut aufgriff. Im Rahmenprogramm gab es u.a. Performances, Podiumsgespräche, Vorträge zu den Arbeiten der Video-Lounge sowie Kreativ-Angebote für Kinder.
Den Rückblick auf das Jahr 2014 nimmt der VBKTh gern zum Anlass, allen engagierten Mitgliedern sowie den Mitarbeiterinnen zu danken – diese Kraft der Kunst will der VBKTh auch in Zukunft weiter einsetzen, um viel FÜR und IN Thüringen zu BEWEGEN.

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4. INFORMATIONEN VON KOLLEG/INN/EN FÜR KOLLEG/INN/EN
Es liegen keine Informationen vor.

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5. PUBLIKATIONEN DES BBK

Regelmäßig gibt der BBK Publikationen heraus, die in der Bundesgeschäftsstelle bestellt werden können:
Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen, Berlin 2014, 20 Seiten, Einzelexemplar für BBK-Mitglieder 2 € (inkl. Versand), bei Bestellung mehrerer Exemplare 0,60 € pro Exemplar (zzgl. Versand), für Nichtmitglieder: Einzelexemplar für 3 € (inkl. Versand), bei Bestellung mehrerer Exemplare 1 € pro Exemplar (zzgl. Versand)
Status quo artis. Dokumentation des BBK-Symposions STATUS QUO ARTIS zu Aspekten künstlerischen Schaffens. 25. Oktober 2013 in München. Berlin 2014. 63 Seiten (kostenlos).
ProKunsT5. Handbuch Bildenden Kunst. Steuern – Verträge – Rechtsfragen. 245 Seiten, Berlin 2012 (18 € regulär, 9 € ermäßigt für BBK-Mitglieder)
ProKunsT5. Dokumentation des BBK-Symposions anlässlich der Herausgabe von ProKunsT5 – Handbuch Bildende Kunst am 10. November 2012 in der Akademie der Künste in Berlin, 62 Seiten, Berlin 2013 (kostenlos)
Die wirtschaftliche und soziale Situation Bildender Künstlerinnen und Künstler. Zusatzaspekt: Migration. Ergebnisse der BBK-Umfrage 2011, 75 Seiten, Berlin 2011 (8 € inkl. Dokumentation 2011)
Bewegung Kunst. Leitfaden für Projekte ästhetischer Bildung, 114 Seiten mit 142 farbigen Abbildungen, Oberhausen 2011 (14,50 €, Sonderpreis für BBK-Mitglieder 10,90 €)
Künstlerinnen und Künstler können eigene Projekte zur ästhetischen Bildung in die Datenbank „Bewegung Kunst“ www.bewegung-kunst.de eintragen.
„Wie leben Sie? Was macht die Kunst?“ Dokumentation des BBK-Symposions zur Umfrage über die wirtschaftliche und soziale Situation bildender Künstlerinnen und Künstler in Deutschland, 65 Seiten, Berlin 2011 (8 € inkl. Studie 2011)
WOW – Kunst für Kids. Studie über Projekte von Künstlerinnen und Künstlern mit Kindern und Jugendlichen, 128 Seiten, 2. überarbeitete Auflage, Berlin 2010 (12 €)
WOW – Kunst für Kids. Ein Leitfaden für Projekte, die von Künstlerinnen und Künstlern mit Kindern und Jugendlichen realisiert werden, 4 Seiten (kostenlos)
40 Jahre BBK – Chronologie und Handlungsfelder des BBK in vier Jahrzehnten, 5 € (inkl. Versand)
Mit den besten Empfehlungen – Was ist aus den Handlungsempfehlungen der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ geworden? Dokumentation des BBK-Symposions, 52 Seiten, Berlin 2009 (kostenlos)
Jäger und Sammler. Dokumentation. Symposion über das Sammeln von Kunst 2008, 52 Seiten, Berlin 2008 (kostenlos)
Diverse Kataloge der Ausstellungsprojekte „Zeitgleich Zeitzeichen“ (kostenlos, je nach Verfügbarkeit)
zeitgleich zeitzeichen 2014. 207 Seiten, Berlin 2014, (8 Euro zzgl. Versand für BBK-Mitglieder)
Alle Preise, wenn nicht anders angegeben, verstehen sich inklusive Verpackung und Versand.
Bestellungen per Mail: info@bbk-bundesverband.de oder telefonisch: 030 2640970

BBK-Newsletter Januar 2015 als pdf

BBK NEWSLETTER DEZEMBER 2014

Der Bundesvorstand und die Kolleginnen und Kollegen der Bundesgeschäftsstelle und des Büros Bonn wünschen allen BBK-Mitgliedern, den Mitarbeiter/inne/n der Geschäftsstellen sowie Newsletter-Abonnenten fröhliche Feiertage und einen guten Rutsch in ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Jahr 2015!

1. HINWEISE UND INFORMATIONEN

save the date – save the date – save the date

Der BBK-Bundesverband bereitet eine Veranstaltung zum Thema Ausstellungsvergütung vor. Sie findet am 27. Februar 2015 in Berlin um 18 Uhr im Martin-Gropius-Bau (Kinosaal) in Berlin statt.
In einer Einstiegspräsentation wird die Leitlinie zur Ausstellungsvergütung erläutert. Anhand von internationalen, regionalen und kommunalen Beispielen wird aufgezeigt, welche Auswirkungen eine Regelung für Ausstellungsvergütung auf die Arbeitsbedingungen von Künstlerinnen und Künstlern haben kann.
Im Anschluss an diesen Einstiegsbeitrag soll ein Podiumsgespräch sowohl den wirtschaftlichen Bedarf für bildende Künstlerinnen und Künstler als auch die Standpunkte der ausstellenden Institutionen beleuchten. Im Fokus der Veranstaltung stehen konkrete Lösungsansätze, und zwar auch mit Blick auf eine im Kulturbereich stets angespannte ökonomische Lage.
Bitte merken Sie den Termin in Ihrem Kalender vor. Einladungen folgen im Januar 2015!

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Leitlinie zur Ausstellungsvergütung
Seit vielen Jahren vertritt der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) die Forderung, dass Leistungen im Rahmen von Ausstellungen angemessen vergütet werden. Die „Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen“ beinhaltet wichtige Punkte, die bei einer Verhandlung zwischen Künstler/innen und Veranstaltern von Ausstellungen zu beachten sind. Kernpunkte sind zwei Vergütungstabellen. Die Leitlinie enthält zudem einen Muster-Ausstellungsvertrag, der auch auf der BBK-Internetseite (www.bbk-bundesverband.de) als pdf-Datei heruntergeladen werden kann.
• Kostenbeitrag für Mitglieder, die unabhängig von ihrem BBK-Verband bestellen:
Einzelbestellung (1 Exemplar) inklusive Versand 2 €
bei Bestellung mehrerer Exemplare 0,60 € pro Exemplar zzgl. Versandkosten
• Kostenbeitrag für Nichtmitglieder:
Einzelbestellung (1 Exemplar) inklusive Versand 3 €
bei Bestellung mehrerer Exemplare 1 € pro Exemplar zzgl. Versandkosten
Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (Hrsg.): Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen, 2014, 20 Seiten, ISBN 978-3-00-046062-3.
Bestellungen über info@bbk-bundesverband.de oder 030 2640970.

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2. BERICHTE DES BUNDESVORSTANDES

Bonn, 3. Dezember 2014
Stiftung Sozialwerk der VG Bild-Kunst
Die Stiftung Sozialwerk der VG Bild-Kunst unterstützt Urheberinnen und Urheber im visuellen Bereich, die unverschuldet in eine Notsituation geraten sind. Die Mittel für die Unterstützungsleistungen werden denjenigen Urhebern zur Verfügung gestellt, die von der VG Bild-Kunst Vergütungen für die Nutzung von Urheberrechten erhalten. In der Dezembersitzung des Vergabebeirats, der sich aus sieben von der Mitgliederversammlung gewählten Künstlerinnen und Künstlern zusammensetzt, wurden insgesamt 30 Anträge intensiv besprochen und davon insgesamt 14 Anträge positiv beschieden. Zusätzlich zu diesen Anträgen wurden Verlängerungsanträge für Zuschüsse zur Unterstützung von Rentnern beschlossen. Für fünf Kolleginnen und Kollegen wurden die bereits beschlossenen Unterstützungen erhöht. Außerdem wird auch in diesem Jahr ein Weihnachtsgeld in Höhe von 275 € an ca. 650 Kolleginnen und Kollegen ausgezahlt.
Die Stiftung Sozialwerk ist dabei, ihren Bewerbungsbogen im Detail zu überarbeiten. Diskutiert wurde auch über Lösungsansätze für das Problem, dass Zuwendungen der VG Bild-Kunst i.d.R. auf ALG II- und Grundsicherungsbezüge angerechnet werden, d.h. diese Leistungen werden um die jeweilige Zuwendung der Stiftung Sozialwerk gekürzt. Das trifft auch Künstlerinnen und Künstler im Rentenalter. Das Ziel der Stiftungszuwendungen, die ohnehin prekäre Situation vieler Künstlerinnen und Künstler ein wenig zu lindern, wird dadurch konterkariert.
Nähere Informationen: www.bildkunst.de/vg-bild-kunst/stiftung-sozialwerk.html
Die Sitzung wurde von Annemarie Helmer-Heichele geleitet, für den BBK nahmen darüber hinaus Werner Schaub und Klaus Nerlich teil.

Berlin, 6.-8. Dezember 2014
Bundesvorstand und Vorstand des Kulturwerk des BBK
Mit einer zweieinhalbtägigen Sitzung und einer dreiseitigen Tagesordnung beendete der Bundesvorstand seine diesjährigen Beratungen. Er befasste sich in der Geschäftsstelle in Berlin mit der Vorbereitung der nächsten Bundesauschusssitzung Ende Februar 2015 und mit den laufenden Projekten, so z.B. dem Abschluss des Projektes „zeitgleich-zeitzeichen 2014“, mit dem Projekt „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“, dem neuen Projekt zur Entwicklung einer Künstlerweiterbildung und dem von der Kulturstiftung des Bundes geförderten Temporären Atelierhaus in Passau. Vor allem aber beschäftigte sich der Vorstand mit den für das nächste Jahr geplanten Vorhaben. So soll vor der nächsten Bundesausschusssitzung eine öffentliche Veranstaltung im Martin-Gropius-Bau zum Thema Ausstellungsvergütung stattfinden. Eines der zentralen Projekte im nächsten Jahr wird sich künstlerischen Nachlässen widmen. Geplant ist ein umfassendes Kompendium über bestehende Initiativen und rechtliche Fragen. Integriert in das Projekt ist auch eine Veranstaltung zur Vertiefung und zum gegenseitigen Austausch.
Auch der Vorstand des Kulturwerks des BBK beriet zum letzten Mal in diesem Jahr. Er entwickelte einen Vorschlag für die Neubesetzung der Redaktion durch die Mitgliederversammlung des Kulturwerks Ende Februar 2015. Als Titelthema für das erste Heft im Jahr 2015 ist eine umfassende Vorstellung der Gremien und Aktivitäten VG Bild-Kunst vorgesehen. Ebenfalls im Januar wird der Kulturjournalist Prof. Manfred Eichel im Rahmen einer Blattkritik Anregungen für ein neues Gestaltungskonzept für die kultur politik geben.
An beiden Sitzungen nahmen alle Vorstandsmitglieder – Werner Schaub, Annemarie Helmer-Heichele, Erhard Kalina, André Kestel, Benjamin Schubert, Priska Streit, Ulla Windheuser Schwarz – sowie die Mitarbeiterinnen und der Mitarbeiter der Geschäftsstellen Manfred Kohlhaas, Peggy Blankenburg und Andrea Gysi teil.

Berlin, 10. Dezember 2014
Sprecherratssitzung des Deutschen Kulturrates
Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, eröffnete die Sitzung mit einem Eingangsbeitrag zu den Themenbereichen Tarifeinheit, Verlängerung der Rahmenfrist für kurzfristig Beschäftigte, Künstlersozialversicherung und anderen kulturpolitisch relevanten Themen. Sie sagte unter anderem zu, im kommenden Jahr eine „Zukunftswerkstatt Künstlersozialversicherung“ durchzuführen.
Des Weiteren verabschiedete der Sprecherrat zwei Stellungnahmen, so zum „Öffentlich-rechtlichen Rundfunk in der digitalen Medienwelt“ und zur ersten Ausschreibungsrunde des EU-Programms „Kreatives Europa“. Er beschloss schließlich, am 21. Mai 2015, dem Tag der kulturellen Vielfalt, einen Aktionstag zum Thema „Freihandelsabkommen TTIP/CETA/TISA“ durchzuführen. Im Übrigen befürwortet der Sprecherrat grundsätzlich, für die Kulturverbände den Sitzungsraum in der Mohrenstraße anzumieten, wenn die Finanzierung – auch durch Bundeszuschüsse – gesichert werden kann.
An der Sitzung nahmen für den Deutschen Kunstrat/BBK Annemarie Helmer-Heichele und Andrea Gysi teil.

Bonn, 17. Dezember 2014
KSK Widerspruchsausschuss
Der Ausschuss behandelte 49 Widerspruchsfälle, davon 42 aus dem Versichertenbereich und sieben aus dem Unternehmerbereich. In zwei Fällen konnte den Widersprüchen abgeholfen werden. Hiervon jeweils ein Fall aus dem Versichertenbereich und ein Fall aus dem Unternehmerbereich.
Annemarie Helmer-Heichele nahm an der Sitzung des Widerspruchsausschusses teil.

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3. AKTUELLES AUS DEN BBK-VERBÄNDEN

BAYERN
München
Am Samstag, den 13. Dezember 2014, fand in der Galerie der Künstler die jährliche Mitgliederversammlung des BBK München und Oberbayern mit Neuwahlen statt. Die drei Vorsitzenden Klaus von Gaffron, Wolfgang Schikora und Martina Bieräugel sind mit großer Mehrheit in ihrem Amt bestätigt worden.

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MECKLENBURG-VORPOMMERN

Schwerin
Neuer Vorstand des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern
Alle zwei Jahre sind rund 300 KünstlerInnen als Mitglieder des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK aufgerufen, einen neuen Vorstand zu wählen. Diese Wahl fand auf der Mitgliederversammlung in Rostock am 18.10.2014 statt. Am Freitag, dem 20.11.2014 tagte erstmalig der neue Vorstand, um die Ämter zu ermitteln und neue künstlerische Projekte auf den Weg zu bringen. Anne Hille und Antony Silvester wurden als erste und zweite Vorsitzende gewählt, Andre van Uehm wird sich um die finanziellen Belange kümmern. Rando Geschewski und Annette Leyener werden die anstehenden Aufgaben und Aktivitäten des Künstlerverbandes engagiert mitgestalten. Der scheidende Vorstand hatte seine Arbeit in den letzten zwei Jahren auf die Neustrukturierung, Stabilisierung und Weiterentwicklung des Verbandes ausgerichtet. Ziel des neuen Vorstandes ist, an diese hervorragende Arbeit anzuknüpfen und mit viel Engagement neue Projekte voranzutreiben. Hierbei sind bereits spannende künstlerische Aktivitäten avisiert, wie die Kunstschau 2015 in Neubrandenburg und das 25. Jahresjubiläum des Künstlerbundes, „Kunst heute“- diesmal als Woche der zeitgenössischen Kunst, „Künstler für Schüler“ und „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“. Weiterhin werden künstlerische Nachwuchsförderung, Kooperationen mit anderen Kulturinstituten, Landesförderungen, Ausschreibungen und Wettbewerbsaufrufe fester Bestandteil der Aktivitäten des neuen Vorstandes sein. Alle künstlerischen Aktivitäten sind auch auf der Homepage des Künstlerbundes einzusehen.
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SACHSEN

Leipzig
Am 05.12.2014 fand die Mitgliederversammlung des BBK LEIPZIG e. V. im Tapetenwerk (Halle C01, Lützner Str. 91, 04177 Leipzig) statt. In den neuen Vorstand wurden Lutz Hirschmann (Vorsitzender), Christiane Werner (1. Stellvertreterin), Tobias Rost (2. Stellvertreter), Grit-Ute Zille (Schatzmeisterin), Hael Yxxs (Schriftführer), Hjördis Baacke (Beisitzerin), Dirk Richter (Beisitzer) und Mario Schott (Beisitzer) gewählt.

pdf – BBK-Newsletter Dezember 2014

PRESSEBERICHT ZUR MITGLIEDERVERSAMMLUNG 2014

Mitgliederversammlung 2014_Pressebericht

BBK NEWSLETTER NOVEMBER 2014

1. HINWEISE UND INFORMATIONEN

KSK: Widerspruch nur gültig mit persönlicher Unterschrift!
Annemarie Helmer-Heichele, Vertreterin der Bildenden Künstlerinnen und Künstler im KSK-Widerspruchsausschuss, macht darauf aufmerksam, dass Rechtsmittel wie z.B. Widersprüche nur persönlich unterschrieben rechtlich wirksam eingereicht werden können. Fehlt eine solche Unterschrift, sendet die KSK den Widerspruch mit der Bitte um umgehende persönliche Unterzeichnung und Neueinreichung zurück. Hierdurch wird aber nicht etwa die Widerspruchsfrist verlängert. Wenn dann nämlich der unterzeichnete Widerspruch nicht umgehend und innerhalb der Widerspruchsfrist – 4 Wochen ab Zugang der beanstandeten Entscheidung der KSK – wieder bei der KSK eingegangen ist, kann es aus diesem Grund zur Abweisung des Widerspruchs kommen. Deshalb: Widersprüche vor Einreichung immer persönlich unterschreiben!

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Leitlinie zur Ausstellungsvergütung erschienen
Seit vielen Jahren vertritt der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) die Forderung, dass Leistungen im Rahmen von Ausstellungen angemessen vergütet werden. Die „Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen“ beinhaltet wichtige Punkte, die bei einer Verhandlung zwischen Künstler/innen und Veranstaltern von Ausstellungen zu beachten sind. Kernpunkte sind zwei Vergütungstabellen. Die Leitlinie enthält zudem einen Muster-Ausstellungsvertrag, der auch auf der BBK-Internetseite (www.bbk-bundesverband.de) als pdf-Datei heruntergeladen werden kann.
• Kostenbeitrag für Mitglieder, die unabhängig von ihrem BBK-Verband bestellen:
Einzelbestellung (1 Exemplar) inklusive Versand 2 €
bei Bestellung mehrerer Exemplare 0,60 € pro Exemplar zzgl. Versandkosten
• Kostenbeitrag für Nichtmitglieder:
Einzelbestellung (1 Exemplar) inklusive Versand 3 €
bei Bestellung mehrerer Exemplare 1 € pro Exemplar zzgl. Versandkosten
Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (Hrsg.): Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen, 2014, 20 Seiten, ISBN 978-3-00-046062-3.
Bestellungen über info@bbk-bundesverband.de oder 030 2640970.

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zeitgleich-zeitzeichen 2014
Katalog und Internetseite stehen zur Verfügung
Mehr als 830 Künstlerinnen und Künstler beteiligten sich an 62 Ausstellungen in 49 Orten im Rahmen des diesjährigen Ausstellungsprojekts „zeitgleich-zeitzeichen 2014“, das unter der Schirmherrschaft der Kulturstaatsministerin steht und von ihrem Haus gefördert wird. Der 200 Seiten umfassende Katalog ist erschienen. Seit Mitte September sind alle Ausstellungsprojekte auch auf der Internetseite des BBK-Bundesverbands veröffentlicht. Beteiligte Künstlerinnen und Künstler sind hier jeweils mit einer Kurzvita, einem Werk sowie ihren Kontaktdaten vertreten.
Katalogexemplare können weiterhin bestellt werden:
Für BBK-Mitglieder: 1 Exemplar für 8 Euro (zuzüglich Versandkosten)
Für Nicht-Mitglieder: 1 Exemplar für 16 Euro (zuzüglich Versandkosten)

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2. BERICHTE DES BUNDESVORSTANDES

Berlin, 4. November 2014
Kinder_Kunst_Räume: Informationsveranstaltung über eine geplante Künstlerweiterbildung
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat eine Förderrichtlinie aufgelegt, auf die sich pädagogische Einrichtungen im Verbund mit Künstlerverbänden bewerben konnten, um wissenschaftlich fundiert qualifizierte Weiterbildungsmodelle für Künstlerinnen und Künstler aller Kunstsparten zu entwickeln. Die Universität Erfurt, im Verbund mit der Stiftung SPI, hatte den BBK um Beratung gebeten. Das Konzept konzentriert sich auf Projekte ästhetischer Bildung für Kinder in der Kita, im Übergang vom Hort zur Grundschule oder in der Grundschule. Hierzu fand am 4.11.2014 bereits die zweite Informationsveranstaltung statt, an der knapp 30 interessierte Künstlerinnen und Künstler teilnahmen. Prof. Ulrike Stutz (Uni Erfurt) und Ricarda Schuh (SPI) stellten die einzelnen Projektmodule vor. Es werden nacheinander drei kostenlose Weiterbildungen angeboten, für die sich interessierte Künstlerinnen und Künstler bewerben können, wobei sie sich für ein Modul entscheiden müssen.
An der Veranstaltung nahm für den BBK Andrea Gysi teil.

Weitergehende Informationen für interessierte Künstlerinnen und Künstler:
Stiftung SPI: Ricarda Schuh, fachschulen@stiftung-spi.de, Telefon 030 / 25937390
Universität Erfurt/ Fachbereich Kunst: Prof. Dr. Ulrike Stutz, ulrike.stutz@uni-erfurt.de, Telefon 0361/ 737 2160

Brüssel, 4. November 2014
„The State of Fine Art – New Perspectives on Artistic Copyright” – Internationales Symposium am 4. November in Brüssel
Auf Initiative des Vorstandssprechers der Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK) Werner Schaub traten mit dieser Veranstaltung zum ersten Mal Künstlerorganisationen und europäische Verwertungsgesellschaften im Bereich der bildenden Kunst gemeinsam in Aktion. Unter der Schirmherrschaft von Helga Trüpel (Mitglied im Europäischen Parlament und dort stellvertretende Vorsitzende im Kulturausschuss) und der organisatorischen Federführung von IGBK, Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst und der Organisation European Visual Artists (EVA) wurden folgende für bildende Künstler/innen derzeit relevanten Urheberrechtsthemen diskutiert und Lösungsvorschläge formuliert:
‚Folgerecht: Umsetzung des Folgerechts und der europäischen Folgerechtsrichtlinie‘, ‚Urheberrechtsverträge: Wie kann ein für die Urheber gerechtes europäisches Vertragsrecht aussehen?‘, ‚Privatkopie: Bedeutung einer fairen Privatkopie-Vergütung‘ und ‚User Generated Content and ISP Responsibility: Welche Probleme und Positionen gibt es?‘
An der Diskussion teilgenommen haben insgesamt über 70 Vertreter/innen von Künstlerorganisationen, Verwertungsgesellschaften, des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission. Die Einbindung von bildenden Künstler/innen war durch die Kooperation mit den Dachorganisationen International Association of Art (IAA) Europe und EURO-MEI gewährleistet. Gegen Ende des Symposiums hob Pavel Svoboda (Vorsitzender im Rechtsausschuss des Europaparlaments) positiv die Zusammenarbeit von Künstlerorganisationen und Verwertungsgesellschaften hervor. Ausführliche Informationen zu der Veranstaltung (Mitschnitte der Vorträge, Tagungsbericht und Fotos) finden sich unter www.state-of-fine-art.org.
Im Vorfeld fand in Brüssel eine IAA Europe Vorstandssitzung statt, an der Werner Schaub in seiner Funktion als Berater teilnahm. Auf der Tagesordnung stand u.a. die Vorbereitung auf die im kommenden Jahr in Pilsen geplante gemeinsame Mitgliederversammlung und Konferenz der IAA und der IAA Europe.

Potsdam, 16. und 17. November 2014
Konvent Baukultur
Der alle zwei Jahre stattfindende Konvent der Baukultur, das zentrale Forum der Meinungsbildung für die Bundesstiftung Baukultur, dient der Vorbereitung von Debatten zu wesentlichen baukulturell relevanten Themen mit dem Ziel, das Bewusstsein für Baukultur in unserer Gesellschaft zu stärken und mit einem Bericht zur Lage der gestalteten Umwelt in Deutschland Handlungsempfehlungen an Bundesregierung und Parlament zu geben.
Neben Architekten, Ingenieuren, Planern, Bauherren und Bauausführenden stehen auch Künstlerinnen und Künstler mit ihren Projekten Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum in baukultureller Verantwortung. Der diesjährige Konvent befasste sich in Reflexion des aktuellen Baukulturberichts mit dem Themenkomplex „Gebaute Lebensräume der Zukunft – Fokus Stadt“. Neben diversen Redebeiträgen und Kommentaren erfolgte in Werkstätten die direkte Auseinandersetzung mit drei ausgewählten Schwerpunktthemen. Die Meinungen und Bewertungen der Konventteilnehmer wurden durch ein interaktives Befragungstool abgebildet und in einem Statement zusammengefasst. Als zukünftiger Programmschwerpunkt wurde die Auseinandersetzung mit dem Fokus Mittel- und Kleinstädte und ländliche Räume genannt.
Am Konvent nahmen Priska Streit und Ulla Windheuser-Schwarz (Konventsmitglied) teil.

Bonn, 19. November 2014
KSK-Widerspruchsausschuss
Der Widerspruchsausschuss bildende Kunst behandelte 50 Widerspruchsfälle, davon 40 aus dem Versichertenbereich und 10 aus dem Unternehmerbereich. Abhilfen erfolgten nicht.
An der Sitzung nahm Annemarie Helmer-Heichele für den BBK teil.

Berlin, 19. November 2014
Mitgliederversammlung der Initiative Urheberrecht
Der Sprecher der Initiative Urheberrecht, Prof. Gerhard Pfennig, und die Geschäftsführerin Katharina Uppenbrink berichteten von ihren zahlreichen Aktivitäten auf bundespolitischer Ebene wie auch in Brüssel, um die Positionen der Urheber, wie sie im Manifest der Initiative niedergelegt sind (www.urheber.info), zu vertreten. Die Initiative Urheberrecht ist inzwischen gefragter Ansprechpartner für alle Institutionen, die mit diesem Themenkomplex, aber auch mit Diskussionen über die Freihandelsabkommen TTIP und CETA, zu tun haben.
Am 12. Dezember 2014 veranstaltet die Initiative Urheberrecht in Zusammenarbeit mit der Humboldt-Universität das 3. Josef Kohler-Symposion zum Thema „Interessenausgleich zwischen Urhebern und Nutzern: Die private Vervielfältigung im Lichte der jüngsten Rechtsentwicklung in der EU“.
Für den 23. April 2015, den Internationalen Tag des Urheberrechts, plant die Initiative eine Veranstaltung in der Vertretung der EU-Kommission in Berlin.
Im Herbst 2015 soll ein Kongress zu den urheberrechtlichen Herausforderungen auf bundespolitischer und europäischer Ebene stattfinden.
Als inhaltliche Aufgabenschwerpunkte für die nächsten Monate kristallisieren sich folgende Themen heraus:
– Urhebervertragsrecht: Das Bundesjustizministerium bittet die Initiative Urheberrecht um eine Stellungnahme zur Novellierung des Urhebervertragsrechts.
– Urheberrecht in der EU: Hier soll der neue EU-Kommissar Oettinger zu Fragen des Urheberrechts beraten werden.
– Missbrauch von Creative Commons-Lizenzen: Zu diesem Thema sollen Fakten zusammengetragen werden, die den Regelungsbedarf in diesem Bereich deutlich machen.
Für den BBK nahm Andrea Gysi an der Sitzung teil.

Berlin, 22. November 2014
4. Ausschreibung beim BBK – Ergebnisse der Jurysitzung
Im Rahmen der 4. Ausschreibung des BBK-Bundesverbands für das Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ wurden 70 Projektanträge von 40 Antragstellern aus 12 Bundesländern eingereicht. Nicht vertreten waren Antragsteller aus Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Schleswig-Holstein und Thüringen. Die Mehrheit der Einreichungen stammt von Antragstellern, die bereits Erfahrungen mit dem Förderprogramm gemacht und ein oder mehrere Projekte durchgeführt haben. Aber es waren auch 31 Antragsteller mit einem Erstantrag beteiligt. Überwiegend wurden Halbjahresmaßnahmen beantragt. Bei einem Drittel der beantragten Projekte sind BBK-Verbände die Antragsteller und übernehmen die Administration. Zwei Drittel der Projekte werden von Künstlerinnen und Künstler durchgeführt, die Mitglieder des BBK sind. Die Konzepte wurden von der dreiköpfigen Jury, bestehend aus Werner Schaub (Vorsitzender des BBK-Bundesverbands und Jury-Vorsitzender), Dorit Knop (Kunstpädagogin und Fachseminarleiterin Bildende Kunst) und Nicola Kuhn (Kulturjournalistin und Kunstkritikerin) in einer ganztägigen Sitzung am 22. November 2014 diskutiert und beurteilt. 59 Konzepte haben die Jury überzeugt und wurden bewilligt. Die Bewilligungen entsprechen einem Fördervolumen von 330.000 €.
Diese Antragsteller gehen jetzt in die 2. Phase der Antragsbewilligung, in der die Anträge konkretisiert und Kalkulationen erstellt werden müssen. Die Projekte können dann, nach endgültiger Bewilligung, ab Beginn 2015 starten.

Hamburg, 27. November 2014
Sachverständigenkreis Kunst am Bau
Im Hauptzollamt Hamburg-Stadt in der Hafen-City trat der Sachverständigenkreis Kunst am Bau des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) zu seiner dritten Sitzung zusammen. Besprochen wurden die nächsten Forschungsaufgaben in Zusammenhang mit dem virtuellen Museum, das in Zukunft möglichst viele Werke von Kunst an Bauten des Bundes zeigen wird. Es fand eine Beratung statt über denkbare Themen für das nächste Werkstattgespräch. Favorisiert wurde dabei die Fragestellung, ob und inwieweit Kunst am Bau auch zeitgenössische und avantgardistische Kunstentwicklungen berücksichtigen soll. Als Veranstaltungsort für dieses Werkstattgespräch ist der noch nicht fertig gestellte Flughafen BER in Berlin im Gespräch.
Für den BBK nahm Werner Schaub an dieser Sitzung teil. Im Anschluss an die Sitzung gab es eine Führung durch die Hafen-City. Dabei wurde deutlich, dass Hamburg offenbar wenig Wert auf Kunst an seinen Bauten oder im öffentlichen Raum legt, ganz im Gegensatz zum Ort der letzten Sitzung: München.

Hamburg, 27. November 2014
Werkstattgespräch Kunst am Bau
Das 14. Werkstattgespräch zu „Kunst am Bau und Immobilienwirtschaft“ fand im HafenCity InfoCenter im Kesselhaus in Hamburg statt. In verschiedenen Referaten und in der anschließenden Podiumsdiskussion wurde dargelegt, inwieweit auch private Bauherren Wert legen auf Kunst an ihren Gebäuden. Im Anschluss daran gab es eine lebhafte Diskussion, bei der die Podiumsteilnehmer Fragen aus dem Publikum beantworteten. Auch an dieser Veranstaltung nahmen Werner Schaub sowie Mitglieder des BBK Hamburg teil.

Berlin, 27. November 2014
HAP Grieshaber-Preis-Verleihung
Arpad Dobriban, der Preisträger 2014 des von der Stiftung Kunstfonds vergebenen „HAP-Grieshaber-Preis der VG Bild-Kunst“, nennt seine Ausstellung im Projektraum des Deutschen Künstlerbundes „DAS UNSICHTBARE“. Die Eröffnung nahm Frank Michael Zeidler, Vorsitzender des Deutschen Künstlerbund zum Anlass, einen guten Überblick über die aktuellen, für bildende Künstler relevanten kulturpolitischen Themen zu geben und den Handlungsbedarf deutlich zu machen. Hieran knüpfte auch Urban Pappi, Geschäftsführender Vorstand der VG Bild-Kunst an. Martin Dörmann, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, verwies in seinem Beitrag vor allem auf die gerade im Bundestag beschlossenen Erhöhungen des Kulturetats. Monika Brandmeier begrüßte im Namen der Stiftung Kunstfonds. Die Laudatio hielt die Künstlerin Sonja Alhäuser.
In einer Installation werden bildnerische Arbeiten gezeigt, die im Zusammenhang mit der Produktion von Lebensmitteln stehen. Eine wesentliche Komponente der Exponate ist der unsichtbare Bereich des Geschmacks. Während der gesamten Ausstellungsdauer kann die Besucherin/der Besucher aber nicht nur sehen, sondern auch schmecken: Allen Objekten sind Kostproben beigegeben.
An der Verleihung nahm für den BBK Andrea Gysi teil.

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3. AKTUELLES AUS DEN BBK-VERBÄNDEN

NORDRHEIN-WESTFALEN
Düsseldorf
Am 22.11.2014 wurde in Düsseldorf der Vorstand des BBK Landesverbandes Nordrhein-Westfalen neu gewählt. Die Beisitzer Karl-Ulrich Peisker, Petra Kook und Norbert Meier wurden im Amt bestätigt, ebenfalls bestätigt wurde Friederike van Duiven als Vorsitzende und Sprecherin des Verbandes. Neu im Vorstandsteam ist Götz Sambale als Mit-Vorsitzender.
Dieter Horký, langjähriges Bundesvorstandsmitglied und 35 Jahre an vorderster Front für die Rechte und besseren Rahmenbedingungen für Künstlerinnen und Künstler tätig (Vorsitzender BBK-NRW und Vorsitzender des Bezirksverbandes Köln), ist jetzt auch auf eigenen Wunsch als BBK-Landesvorsitzender NRW ausgeschieden.
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Professionalisierungstage im BBK Kunstforum
(eine offene Reihe von drei Veranstaltungen, die auch einzeln besucht werden können):
1) 6.12.2014 FOTO analog + Malerei: „Der Moment + das Licht!“
Untersucht werden Objektivität und Subjektivität an Beispielen der Fotografie und zeitgleichen Veränderungen in der Malerei. Edward Steichen „Fotografieren wie gemalt“, Cartier Bresson die „subjektive Kamera“, Experimentelle Fotografie und die Surrealisten, die Becher-Schule mit der „Neuen deutschen Objektivität“. Abschied vom Subjektiven: „Der neue Mensch ist der Fotograf, nicht mehr der Maler“, das „Neue Sehen“ (z.B. Moholy Nagy, Rodtschenko)
FOTO digital + Malerei: Gerhard Richter, David Hockney als Bindeglied zwischen Malerei + Fotografie. Sigmar Polke steht für „Alchemie“, Wolfgang Tillmans für Antifotografie. Die Malerei wird als das „traditionelle Bild“ aufgefasst, die Fotografie für die neuen Möglichkeiten der Technik als Bildgestaltung. Wandel der Funktion/ Bedeutung von Fotografie und ihrer Wirkung auf die Kunst.
FOTO + Bewegung: „Der Bewegung wird ein Bild gegeben!“
Eadwaerd Muybridge/Murray führen zu den bewegten Bildern der italienischen Futuristen und zu Lumiere mit seinen ersten Filmen. Wirkungen und Vergleich von Foto und Film: Ein DDR-Soldat flüchtet in den Westen.
2) 31.1.2015 „Das Unsichtbare sichtbar machen“/ Fotografie, Wissenschaft + Kunst
Die Wucht der Erfindung in Tele-Micro und Röntgenfotografie, Bilder von Sternen, Staub, Gespenstern bringen nie gesehene Ansichten aus der Wissenschaft hervor, sie stehen dem Schaffen von Joseph Beuys, Otto Piene, Hans Haake u.a. nahe.
Vorankündigung: 3) 7.3.2015 „Iconic Turn“ /Bilder werden Leitmedium/ Was sind Bildwissenschaften
Referenten: Julia Lohmann und Sabine Stadtmüller,
Teilnehmerbeitrag pro Seminar/Tag: Mitglieder 25 Euro/Nichtmitglieder 35 Euro
(inkl. Bewirtung, Teilnahmebescheinigung, Handout)
Anmeldung: BBK-Bezirksverband Düsseldorf e.V., Birkenstr. 47, 40233 Düsseldorf, Tel./Fax: 0211 354461, Email: bbk@bbk-kunstforum.de

pdf BBK-Newsletter November 2014

BBK-NEWSLETTER OKTOBER 2014

1. HINWEISE UND INFORMATIONEN

Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) vom 30. Oktober 2014
Gabriele Münter Preis wird erneut ausgelobt
„Endlich Vierzig“ – so lautete das Motto des 1994 im Bonner Frauenmuseum erstmalig verliehenen Gabriele Münter Preises für Bildende Künstlerinnen über 40. Nach mehrjähriger Pause wird der Preis nun erneut verliehen.
Mit dem Preis werden Künstlerinnen über 40 geehrt – und damit sehr häufig Frauen, die eine ganz einzigartige Leistung vollbringen: Die Vereinbarkeit von Familie und Kunst. Seit 1994 wurde der Preis sechs Mal verliehen. Bekannte Künstlerinnen wie die Malerin Cornelia Schleime und die Performance-Künstlerin Ulrike Rosenbach (2004), Leni Hoffmann (2007) oder Christiane Möbius (2010) waren die bisherigen Preisträgerinnen.
Bewerbungen sind ab Frühjahr 2015 möglich.
Ab 2015 wird der mit 20.000 Euro dotierte Preis erneut ausgelobt und 2017 zum siebten Mal verliehen. 20 Künstlerinnen werden ihre Arbeiten in einer Ausstellung in Berlin und Bonn präsentieren können. Organisation und Verwaltung liegen im Gabriele Münter Büro im Bonner Frauenmuseum. Ab dem Frühjahr 2015 können sich Künstlerinnen dort bewerben.

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zeitgleich-zeitzeichen 2014
Nur noch wenige Kataloge vorhanden
Der BBK prüft derzeit, ob ein Nachdruck des Katalogs, von dem nur noch wenige Exemplare vorhanden sind, finanziert werden kann. Hierfür wird gerade der Bedarf ermittelt.
Wer Interesse hat, möge der Geschäftsstelle die gewünschte Anzahl bis spätestens zum 15.11.2014 über info@bbk-bundesverband.de mitteilen.
Katalogexemplare können weiterhin bestellt werden:
Für BBK-Mitglieder: 1 Exemplar für 8 Euro (zuzüglich Versandkosten)
Für Nicht-Mitglieder: 1 Exemplar für 16 Euro (zuzüglich Versandkosten)

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Leitlinie zur Ausstellungsvergütung
Seit vielen Jahren vertritt der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) die Forderung, dass Leistungen im Rahmen von Ausstellungen angemessen vergütet werden. Die frisch gedruckte „Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen“ beinhaltet wichtige Punkte, die bei einer Verhandlung zwischen Künstler/inne/n und Veranstaltern von Ausstellungen zu beachten sind. Kernpunkte sind zwei Vergütungstabellen. Die Leitlinie enthält zudem einen Muster-Ausstellungsvertrag, der auch auf der BBK-Internetseite (www.bbk-bundesverband.de) als pdf-Datei heruntergeladen werden kann.
•    Kostenbeitrag für Mitglieder, die unabhängig von ihrem BBK-Verband bestellen:
Einzelbestellung (1 Exemplar) inklusive Versand 2 €
bei Bestellung mehrerer Exemplare 0,60 € pro Exemplar zzgl. Versandkosten
•    Kostenbeitrag für Nichtmitglieder:
Einzelbestellung (1 Exemplar) inklusive Versand 3 €
bei Bestellung mehrerer Exemplare 1 € pro Exemplar zzgl. Versandkosten
Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (Hrsg.): Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen, 2014, 20 Seiten, ISBN 978-3-00-046062-3.
Bestellungen über info@bbk-bundesverband.de oder 030 2640970.

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2. BERICHTE DES BUNDESVORSTANDES

Bonn, 1. Oktober 2014
Projektförderung durch die Stiftung Kulturwerk
Der Förderbeirat Berufsgruppe I (bildende Kunst) der Stiftung Kulturwerk der VG Bild-Kunst hat in seiner Sitzung am 1. Oktober 2014 die zum 15. September 2014 ausgeschriebene Projektförderung beraten und entschieden. Von den 27 eingegangenen Anträgen hat die Vergabekommission fünf Projekte, die im Jahr 2015 stattfinden werden, mit einer Gesamtsumme von 39.000 Euro bewilligt.
Eine Förderung erhielten:
BBK Hamburg e.V., BBK Leipzig e.V., Freie Akademie der Künste e.V. Hamburg, Künstlerhaus Dortmund e.V. und Kulturwerk des BBK Sachsen-Anhalt e.V.
Antragsberechtigt waren rechtsfähige Organisationen von ausschließlich bildenden Künstlerinnen und Künstlern, sofern sie auf überwiegend ehrenamtlicher Basis arbeiten und seit mindestens drei Jahren als Verein in ein Vereinsregister in Deutschland eingetragen sind.
Der Vergabekommission gehörten an: Annemarie Helmer-Heichele, André Kestel, Werner Schaub, Ulla Windheuser-Schwarz (alle BBK) und Frank Michael Zeidler (Deutscher Künstlerbund).

Berlin, 6. Oktober 2014
IGBK: Vorstandssitzung
Der Vorstand der IGBK traf sich zu seiner regulären Sitzung in der Geschäftsstelle in der Mohrenstraße. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden und Sprecher Werner Schaub wurden neben dem Wirtschaftsplan für 2014 vor allem aktuelle IGBK-Projekte besprochen: denkbare Aktualisierungen des Online-Handbuches „Touring Artists“, auch mit Einbeziehung des Deutschen Musikrates, das anstehende Symposium zum Urheberrecht in Brüssel, die Publikationen zu „Dreams of Art Spaces Collectes II“ und „kulturelle Vielfalt in der Diskussion“.
Berichtet wurde außerdem über verschiedene internationale Termine, bei denen die IGBK vertreten war, wie etwa ein Treffen der EU-Arbeitsgruppe „Artists Residencies“ oder ein Workshop zum Thema Ausstellungsvergütung in Stockholm, wo Priska Streit den entsprechenden Leitfaden des BBK vorstellte.
Nach den Ausführungen über die Arbeit der IGBK in verschiedenen europäischen Organisationen wurde auch über denkbare Symposien für das nächste Jahr beraten, z. B. zu kulturpolitischen Maßnahmen des Auswärtigen Amtes oder zur KSK im internationalen Vergleich.
An der Sitzung nahmen für den BBK Werner Schaub und Lutz Hirschmann teil.

Pilsen, 7. bis 8. Oktober 2014
Biennale der Zeichnung in Pilsen
In Pilsen wurde die 9. Biennale der Zeichnung eröffnet. Vor dieser Eröffnung wurden im Rathaus der Stadt im Beisein des tschechischen Kulturministers etliche Preise vergeben, einerseits solche von der öffentlichen Hand, andererseits aber auch von nationalen Künstlerorganisationen aus Tschechien, aus der Slowakei, aus Ungarn und aus Polen. Zum zweiten Mal wurde dabei auch der Preis des BBK überreicht, der einzige Verband in dieser Runde aus dem westlichen Teil Europas. Werner Schaub, der auch Mitglied der Jury war, übergab diesen Preis an die Künstlerin Kate Serzane aus Riga (Lettland).

13.-15. Oktober 2014
Bündnisse für Bildung: Projektbesuche
Als Projektleiter des Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ für Projekte, die über den BBK finanziert und verantwortet werden, ist Werner Schaub gehalten, einige solcher Projekte zu besuchen und zu beurteilen.
Am 13. Oktober begutachtete er das Projekt „Kunst schafft Vertrauen“ in Dresden-Gorbitz.  Unter der Anleitung der Künstlerin Janina Kracht und des Künstlers Peter Fiedler gestalten Jugendliche Steinobelisken, die am Ende des Projektes in diesem Stadtteil im öffentlichen Raum aufgestellt werden.
Am 14. Oktober inspizierte Schaub in Berlin das Projekt „Stadt Land Kunst“ des holländischen Künstlers Dirk Edwin Krechting, bei dem eine begehbare Plastik entstehen wird, quasi ein kleiner Kommunikationsraum, der nach Fertigstellung auf dem Gelände der benachbarten Grundschule in Berlin-Hellersdorf installiert werden soll.
Am 15. Oktober war das Ziel Staßfurt, eine Kleinstadt südlich von Magdeburg. Das Projekt mit dem Titel „Ich bau mir eine bunte Zukunft“ wird von der Künstlerin Nikoline Kruse in der Grundschule der Stadt realisiert. Die Kinder malten zum Zeitpunkt des Besuches großformatige Bilder nach eigener Vorstellung Später werden Elemente daraus in die Planung einer Wandgestaltung im Schulgebäude einfließen.
Bei allen Projekten wurde deutlich, mit welcher Begeisterung die Kinder und Jugendlichen bei der Sache waren, und alle wünschten sich ausnahmslos eine Fortsetzung ihres Projektes.

Berlin, 18. und 19. Oktober 2014
BBK-Bundesvorstandssitzung und Vorstandssitzung des Kulturwerks des BBK e.V.
Der Bundesvorstand widmete den Schwerpunkt der Sitzung der Auswertung des Projekts zeitgleich-zeitzeichen 2014. Besonders positiv ist hier die Resonanz auf den Katalog, und zwar sowohl von den Veranstaltern und beteiligten Künstlerinnen und Künstlern als auch in den Medien. Geprüft wird nun, ob der schon beinah vergriffene Katalog nachgedruckt werden kann. Wie immer fand eine Befassung mit dem Stand des Haushaltes des Vereins sowie aller Projekthaushalte statt. Thema waren auch die gewachsenen administrativen Anforderungen des Bundesverwaltungsamtes. Neben der Information über den Stand weiterer Projekte wie z.B. dem Atelierhaus in Passau oder der Idee eines Hauses der Kulturverbände in Berlin sowie Berichten über diverse Veranstaltungen widmete sich der Bundesvorstand auch den Projektplanungen für das Jahr 2015. Die ausführliche Diskussion über die Ergebnisse der Umfrage zur Mitgliederentwicklung musste – wie auch einige andere Tagesordnungspunkte –aus Zeitgründen auf die im Dezember stattfindende nächste Sitzung verschoben werden.
In der Vorstandssitzung des Kulturwerks des BBK war neben der Prüfung des Haushalts der Schwerpunkt der nächsten Ausgabe – TTIP – Thema.
An den Sitzungen nahmen die Vorstandsmitglieder Werner Schaub, Annemarie Helmer-Heichele, Erhard Kalina, Ulla Windheuser-Schwarz, Benjamin Schubert, Priska Streit sowie die Mitarbeiter/innen der Geschäftsstelle Manfred Kohlhaas, Peggy Blankenburg und Andrea Gysi teil.

Berlin, 22. Oktober 2014
KSK Widerspruchsausschuss
Der Ausschuss behandelte 42 Widerspruchsfälle, davon 37 aus dem Versichertenbereich und fünf aus dem Unternehmerbereich. Abhilfen erfolgten nicht.
An der Sitzung nahm Annemarie Helmer-Heichele für den BBK teil.

Berlin, 27. Oktober 2014
Gespräch mit Dr. Horst Claussen, dem Leiter des Referates für Bildende Kunst, Museen, Ausstellungen, Künstlerförderung bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)
Die beiden BBK-Vorsitzenden hatten Dr. Horst Claussen in die Bundesgeschäftsstelle eingeladen, um die jahrzehntelange gute Zusammenarbeit mit seiner Vorgängerin, Frau Rosa Schmitt-Neubauer, die bei der BKM neue Aufgaben übernommen hat, auch mit ihm fortzusetzen. Sie erläuterten die aktuellen Projekte des BBK, insbesondere die Ausstellungsaktion zeitgleich-zeitzeichen 2014, die auf große Resonanz im gesamten Bundesgebiet gestoßen ist. Sie überreichten ihm den Katalog und andere Publikationen des BBK. Ausführlich erörtert wurden auch Möglichkeiten, im Haus der Kulturverbände in der Mohrenstraße 63 in Berlin einen größeren Veranstaltungsraum für alle ansässigen Kulturverbände anzumieten. Der Raum wurde auch besichtigt. Zur Umsetzung dieses Plans wurden verschiedene Optionen erörtert.
An dem Gespräch nahmen Werner Schaub, Annemarie Helmer-Heichele und Andrea Gysi für den BBK teilt.

Berlin, 31. Oktober 2014
„Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“: 4. Ausschreibungsrunde beim BBK
Zum Einsendeschluss der Ausschreibung am 31. Oktober sind 69 Förderanträge eingegangen. Nach einer Prüfung der Anträge auf Einhaltung aller formalen Anforderungen des Förderprogramms, werden die eingereichten Konzepte am 22. November der dreiköpfigen Jury zur Beurteilung vorgelegt.
Die Jury des BBK – Werner Schaub (Projektleiter und Juryvorsitzender), Dorit Knop (Kunsterzieherin und Fachseminarleiterin Bildende Kunst) und Nicola Kuhn (Kulturjournalistin) – trifft sich nach dem Ausscheiden von Prof. Manfred Eichel zum ersten Mal in dieser Zusammensetzung. Über die Ergebnisse der Jurysitzung werden die Antragsteller voraussichtlich Ende November informiert. Die ausgewählten Projekte können dann – nach erfolgreicher Komplettierung der Förderanträge – ab Beginn 2015 starten.

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3. AKTUELLES AUS DEN BBK-VERBÄNDEN

NIEDERSACHSEN

Braunschweig
Buchpremiere „EINblick – 82 Künstler des BBK Braunschweig
Am 07.11.2014 veröffentlicht der BBK Braunschweig das Buch „EINblick- 82 Künstler des BBK Braunschweig“ mit Photographien von Andreas Greiner-Napp und einem Layout von Ingo Lehnhof. 82 Künstler aus und um Braunschweig haben sich an dem Aufruf, „EINblick“ in ihr künstlerisches Schaffen zu gewähren, beteiligt. Der Photographiekünstler Andreas Greiner-Napp hat die Künstler in ihren heimischen Ateliers, in Werkstätten oder an ihren Braunschweiger Lieblingsplätzen besucht und sie an den Orten ihrer kreativen Inspiration portraitiert. Der 192 Seiten dicke Bildband zeigt die regionalen Künstler so nah wie nie. Aus einem Fragenkatalog konnten die Künstler auswählen und beantworten hier u.a. Fragen nach ihrem Lieblingsessen, Künstlern, die sie gern getroffen hätten, ihrem Bildschirmhintergrund und Braunschweig. Das Buch „EINblick- 82 Künstler des BBK Braunschweig“ wird am 06.11.2014 von 19-21 Uhr im Kunsthaus BBK, an der Humboldtstraße 34, präsentiert und einmalig zum Subskriptionspreis von 25 €uro verkauft. Ab dem 07.11.2014 kann man das Werk für 29,95 €uro im Kunsthaus BBK, bei Graff, im Studio Hoppe und über den VITA-MINE Verlag, info@vitamine-verlag.de erwerben.

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NORDRHEIN-WESTFALEN

Düsseldorf
Workshop zur Künstlermobilität am 19. November 2014: Das Informationsportal www.touring-artists.info
Ob es sich um Ausländersteuer, Rückwarenregelung, Auslandskrankenversicherung oder Möglichkeiten einer Reisekostenförderung handelt: Das Informationsportal www.touring-artists.info bietet international mobilen Künstlerinnen und Künstlern der Sparten Bildende Kunst und Darstellende Kunst einen fundierten Einstieg in die Themen Steuern, Zoll, Sozialversicherung, Urheberrecht, Versicherungen, Visa/Aufenthalt und Förderung für internationale Projekte.
Im Rahmen des Workshops im BBK Kunstforum wird die Website ausführlich vorgestellt.
Referenten: Christine Heemsoth (IGBK) und Klaus Hillmann (TandemLagerhaus und Kraftverkehr Kunst GmbH).
Termin: Mittwoch, 19.11.2014, 18 – 21 Uhr
Ort: BBK Kunstforum e.V., großer Ausstellungsraum, Birkenstr. 47, 40233 Düsseldorf
Die Teilnahme ist kostenlos. Um eine Anmeldung wird gebeten (Email: bbk@bbk-kunstforum.de)

Vorankündigung
Professionalisierungstage (Seminare im BBK Kunstforum, eine offene Reihe von drei Veranstaltungen, die auch einzeln besucht werden können)
06.12.2014: „Vom Pinsel zum Pixel“/Fotografie und Kunst
31.01.2015: „Das Unsichtbare sichtbar machen“/Fotografie, Wissenschaft und Kunst
07.03.2015: „Iconic Turn“/Bilder werden Leitmedium/Was sind Bildwissenschaften
Referenten: Julia Lohmann und Sabine Stadtmüller
Begrenzte Teilnehmerzahl: Samstags von 11 bis 16 Uhr
Teilnehmerbeitrag pro Seminar/Tag: Mitglieder 25 Euro/Nichtmitglieder 35 Euro
(inkl. Bewirtung, Teilnahmebescheinigung, Handout)

pdf BBK-Newsletter Oktober 2014

BBK-NEWSLETTER SEPTEMBER 2014

zeitgleich-zeitzeichen 2014
Katalog und Internetseite stehen seit Mitte September zur Verfügung
Mehr als 830 Künstlerinnen und Künstler präsentieren beteiligen sich an 62 Ausstellungen in 49 Orten im Rahmen des diesjährigen Ausstellungsprojekts „zeitgleich-zeitzeichen 2014“, das unter der Schirmherrschaft der Kulturstaatsministerin steht und von ihrem Haus gefördert wird. Der 200 Seiten umfassende Katalog ist gerade erschienen und bereits bei den Ausstellungsveranstaltern eingetroffen. Seit Mitte September sind alle Ausstellungsprojekte auch auf der Internetseite des BBK Bundesverbands veröffentlicht. Beteiligte Künstlerinnen und Künstler sind hier jeweils mit einer Kurzvita, einem Werk sowie Kontaktdaten vertreten.

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Stiftung Kunstfonds
Stipendien und Projektförderung in 2015 für bildende Künstlerinnen und Künstler
Bewerbungsschluss: 31. Oktober 2014 (Posteingang!)
Bildende Künstlerinnen und Künstler können sich bei der Stiftung Kunstfonds um ein Arbeitsstipendium (18.000 Euro) oder um einen Projektkostenzuschuss bis maximal 25.000 Euro bewerben. Außerdem stehen Mittel für die Erarbeitung von Werkverzeichnissen zur Verfügung.
Anträge können nur bildende Künstlerinnen und Künstler mit ständigem Wohnsitz in Deutschland stellen. Eine Bewerbung ist alle zwei Jahre zulässig.

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Leitlinie zur Ausstellungsvergütung erschienen
Seit vielen Jahren vertritt der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) die Forderung, dass Leistungen im Rahmen von Ausstellungen angemessen vergütet werden. Die frisch gedruckte „Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen“ beinhaltet wichtige Punkte, die bei einer Verhandlung zwischen Künstler/innen und Veranstaltern von Ausstellungen zu beachten sind. Kernpunkte sind zwei Vergütungstabellen. Die Leitlinie enthält zudem einen Muster-Ausstellungsvertrag, der auch auf der BBK-Internetseite (www.bbk-bundesverband.de) als pdf-Datei heruntergeladen werden kann.
Kostenbeitrag für Mitglieder, die unabhängig von ihrem BBK-Verband bestellen:
Einzelbestellung (1 Exemplar) inklusive Versand 2 €
bei Bestellung mehrerer Exemplare 0,60 € pro Exemplar zzgl. Versandkosten
Kostenbeitrag für Nichtmitglieder:
Einzelbestellung (1 Exemplar) inklusive Versand 3 €
bei Bestellung mehrerer Exemplare 1 € pro Exemplar zzgl. Versandkosten
Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (Hrsg.): Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen, 2014, 20 Seiten, ISBN 978-3-00-046062-3.
Bestellungen über info@bbk-bundesverband.de oder 030 2640970.
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BERICHTE DES BUNDESVORSTANDES

Berlin, 8. September 2014
Gespräch mit Thorsten Schäfer-Gümbel
Im Willy-Brandt-Haus in Berlin traf Werner Schaub Herrn Schäfer-Gümbel (SPD), Oppositionsführer im Landtag Hessens. Herr Schäfer-Gümbel ist stellvertretender Vorsitzender der Bundes-SPD und hatte um dieses Gespräch gebeten, weil er in dieser Position vor allem kulturpolitische Positionen der SPD abdeckt.
Schaub erläuterte in dem Gespräch die Positionen des BBK zur KSK, zum Urheberrecht, zur Ausstellungsvergütung, zu kultureller Bildung, zur Mehrwertsteuer, zur prekären Situation von Künstlerinnen und Künstlern im Alter und zu anderen kulturpolitischen Fragen. Herr Schäfer-Gümbel zeigte sich beeindruckt von der Aktivität des Bundesverbandes und man kam überein, ein solches Treffen in gewissen Zeitabständen zu wiederholen, um so auch aktuelle Problemstellungen besprechen zu können.

Berlin, 10. September 2014
Initiative Urheberecht
In der Außenstelle der VG Bild-Kunst tagte die Initiative Urheberrecht. Kernpunkt der Sitzung war die Beantwortung eines ausführlichen Fragebogens des Justizministeriums zur „Verwertungsgesellschaftsrichtlinie“, die von der EU-Kommission den Mitgliedsstaaten vorgelegt wurde. Der Sprecher der Initiative Urheberrecht, Prof. Dr. Gerhard Pfennig, hatte in Vorbereitung der Sitzung zu allen Fragen Textentwürfe erarbeitet, die im Einzelnen ausführlich besprochen und teilweise geändert oder auch ergänzt wurden. Der gesamte auf der Sitzung verabschiedete Text ist auf der Homepage des BBK zu finden, der diese Stellungnahme der Initiative Urheberrecht voll unterstützt und dies auch dem BMJV gegenüber deutlich gemacht hat.
Prof. Pfennig stellte zudem seine Bewertung und Kommentierung der „Öffentlichen Konsultation“ zum Urheberrecht in der EU vor, die auf der Internetseite der Initiative Urheberrecht www.urheber.info zu finden ist.
Diskutiert wurde die neue Planung des designierten Präsidenten der Europäischen Kommission, den künftigen „EU-Kommissar für Digitales“ zusätzlich mit dem Arbeitsfeld Urheberrecht zu betrauen. Die Initiative sieht eine solche Entwicklung äußerst kritisch und hat dies bereits allen deutschen Mitgliedern des europäischen Parlamentes gegenüber deutlich gemacht. In diesem Zusammenhang wurde auf das Symposion am 4. November 2014 in Brüssel hingewiesen, das Werner Schaub (BBK) für die IGBK konzipiert hat und sich mit urheberrechtlichen Fragen befassen wird, soweit sie speziell die bildende Kunst betreffen.
Am 12. Dezember 2014 wird die Initiative Urheberrecht in Berlin ein Symposion durchführen, das für eine Fachöffentlichkeit gedacht ist und sich dem „Interessenausgleich zwischen Urhebern und Nutzern“ widmen wird.
Für den BBK nahm Werner Schaub an dieser Sitzung teil.

Berlin, 11. September 2014
Deutscher Kulturrat: Jury für die Vergabe des Kulturgroschens 2015
Das Vergabegremium setzte sich aus sechs Jury-Mitgliedern zusammen, die vom Sprecherrat des Deutschen Kulturrates gewählt worden waren. Es wurden, da die Jury in dieser Konstellation erstmals zusammen kam, die Vergabekriterien (kulturpolitische Lebensleistung bzw. eine Leistung von längerfristiger Tragweite, ein möglichst spartenübergreifendes Wirken und möglichst eine Person und keine Organisation) besprochen. Außerdem lagen dem Gremium die Biographien von zwölf Persönlichkeiten vor, die von den Sektionen vorgeschlagen worden waren, darunter drei Frauen.
In einem 3-stufigen Verfahren mit intensiven Diskussionen hat die Mehrheit (4) der Jury eine interessante Entscheidung getroffen, die zu gegebener Zeit vom Deutschen Kulturrat bekannt gemacht wird.
Für den Deutschen Kunstrat/BBK nahm Annemarie Helmer-Heichele an dieser Jury teil.

Berlin, 11. September 2014
Informationsveranstaltung: Kinder_ Kunst_Räume
Unter dem Titel „Kinder_Kunst_Räume“ fand in Berlin Neukölln eine Informationsveranstaltung statt über ein Weiterbildungsprojekt für Künstlerinnen und Künstler, die beabsichtigen, zukünftig Projekte mit Kindern durchzuführen. Verantwortlich für diese Maßnahme, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird, sind für die beiden Verbundpartner Prof. Dr. Ulrike Stutz von der Universität Erfurt (Projektleitung) und Ricarda Schuh von der Stiftung SPI. Der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) ist Kooperationspartner. Ziel der Maßnahme ist es, ein Curriculum für eine Weiterbildung zu entwickeln und zu testen, das professionellen Kulturschaffenden theoretische und praktische Kenntnisse vermittelt als Rüstzeug, wenn sie auf dem Feld der kulturellen Bildung tätig werden wollen. Die Teilnahme an dieser Maßnahme ist kostenfrei, am Ende sollen die TeilnehmerInnen ein entsprechendes Zertifikat erhalten. Dass die Informationsveranstaltung gut besucht war, zeigt, dass offenbar tatsächlich Bedarf besteht.
Für den BBK nahm Werner Schaub teil, der für entsprechende Fragen zur Verfügung stand und der auch zukünftig die Kompetenz des BBK in dieses Projekt einbringen wird.

Berlin, 12. September 2014
Bundestagsabgeordnete im Haus der Kulturverbände in Berlin
Auf Einladung des BBK und des Deutschen Kulturrates besuchten die Bundestagsabgeordneten Martin Dörmann (kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion), Hiltrud Lotze (SPD-Mitglied im Kulturausschuss), Sigrid Hupach (kulturpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke) und Ulle Schauws (kulturpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) das Haus der Kulturverbände in Berlin in der Mohrenstraße. Bei Anwesenheit von Vertreterinnen und Vertretern aller Kulturverbände im Haus informierten sie sich über die Pläne, dieses für die Zukunft zu einer dauerhaften Einrichtung zu machen. Werner Schaub und Olaf Zimmermann (Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates) erläuterten die Geschichte der Idee und machten den großen Bedarf von noch weit mehr als den inzwischen im Haus ansässigen Kulturverbänden deutlich. Sie verwiesen darüber hinaus auf die zusätzliche Möglichkeit, einen (dringend benötigten) großen Sitzungsraum im Dachgeschoss anmieten zu können, für dessen Finanzierung allerdings Unterstützung nötig sei. Dieser ermögliche nicht nur die Durchführung der Gremiensitzungen der Kulturverbände, sondern auch kulturpolitische Veranstaltungen.
Alle Abgeordneten erklärten ihre Bereitschaft, sich für die Idee einzusetzen, in Berlin ein solches Haus der Kulturverbände auf Dauer zu installieren. Sie sagten hierzu auch eine entsprechende Beschlussfassung im Kulturausschuss des Bundestages zu. Das Haus in der Mohrenstraße hielten sie für sehr geeignet und boten ggfls. Unterstützung für Verhandlungen mit der BIMA an. Den großen Sitzungsraum im Dachgeschoss fanden sie hervorragend und wollen sich deshalb auch hier für eine Förderung engagieren. Die Vertreter der CDU-Fraktion hatten am Tag zuvor terminbedingt abgesagt.
Für den BBK nahmen Werner Schaub und Andrea Gysi teil.

Berlin, 22. September 2014
Gespräch mit dem Berliner Kulturstaatssekretär Tim Renner
Die Aktivitäten des BBK erläuterte Werner Schaub dem Berliner Kulturstaatssekretär Tim Renner anhand verschiedener Publikationen des BBK. Er stellte zudem die Idee eines Hauses der Kulturverbände vor und lud ihn zu einem Besuch in die Mohrenstraße ein. Dieser befürwortete die Idee eines Hauses der Kulturverbände, stellte allerdings klar, dass die Förderrichtlinien in Berlin eine finanzielle Förderung von Verbänden nicht zuließen. Er bot allerdings auch die Nutzung eines großen Sitzungsraums in Haus der Berliner Kulturverwaltung an. Beide bedauerten, dass der bbk berlin e.V. noch nicht zurück zum Bundesverband gefunden habe, zumal die Bildende Kunst für Berlin als Standortfaktor eine enorme Rolle spiele.
An dem Gespräch nahm für den BBK neben Werner Schaub auch Andrea Gysi teil.

Berlin, 23. September 2014
Fachausschuss Europa
Der Fachausschuss Europa setzte die Diskussion über Anforderungen an eine europäische Kulturpolitik fort, um deren Kernaufgaben aus zivilgesellschaftlicher Sicht zu definieren.
An der Sitzung nahm Werner Schaub für den Kunstrat/BBK teil.

Berlin, 23. September 2014
Deutscher Kunstrat
Die Mitgliederversammlung des Deutschen Kunstrates befasste sich unter Leitung von Annemarie Helmer-Heichele mit aktuellen Entwicklungen im Bereich des Urheberrechts und mit dem Stand der Verhandlungen zum Freihandelsabkommen TTIP. Gegenstand der Diskussion waren auch die Tagesordnungen der bevorstehenden Sprecherratssitzung und der Mitgliederversammlung des Deutschen Kulturrates. Ausführlich befasste sich der Kunstrat mit dem Aufnahmeantrag des Deutschen Verbands für Archäologie. Der Kunstrat, der grundsätzlich eine Mitwirkung dieses Verbands im Kulturrat sehr begrüßen würde, entschied, dem Sprecherrat eine geeignetere Lösung zur Aufnahme des Verbands vorzuschlagen.
Für den BBK nahmen Annemarie Helmer-Heichele und Andrea Gysi teil, Werner Schaub vertrat die IGBK im Kunstrat.

Berlin, 24. September 2014
Kinder_Kunst_Räume: Weiterbildung für professionelle Künstlerinnen und Künstler als Qualifizierung für die künstlerische Bildungsarbeit in Kitas
Dieses Projekt wird von der Universität Erfurt im Verbund mit der Stiftung Sozialpädagogisches Institut (SPI) durchgeführt und vom BBK unterstützt. In einem vorbereitenden Gespräch wurde das Curriculum entwickelt und der detaillierte Ablauf der Weiterbildung durchgesprochen.
An dem Gespräch nahm für den BBK Werner Schaub teil.

Berlin, 24. September 2014
Sprecherrat des Deutschen Kulturrates
Schwerpunkt der Sitzung war ein Gespräch mit dem Leiter der Abteilung Kultur und Kommunikation im Auswärtigen Amt, Dr. Andreas Görgen. Dieser erläuterte die Schwerpunkte in der Auswärtigen Bildungs- und Kulturpolitik (AKBP), die mit der Übernahme des Amtes durch Frank Walter Steinmeier neu an Gewicht gewonnen habe. Er stellte die Schwerpunkte in den nächsten Jahren dar, für die AKBP seien die Jahre 2019/2020 von besonderer Bedeutung, in denen das Humboldt-Forum eröffnet werde und es 100 Jahre Kulturabteilung im Auswärtigen Amt zu feiern gebe. In der anschließenden Diskussion wurden vor allem Kürzungen in verschiedenen Bereichen moniert. Annemarie Helmer-Heichele kritisierte hier die zu geringe Unterstützung von Austauschprojekten durch das ifa-Institut.
Der Sprecherrat verabschiedete zwei Stellungnahmen, zum einen die „Stellungnahme zum Umgang mit NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturgut“, zum anderen die „Resolution: EU-Grundrechtscharta mit Leben erfüllen. Sechs Forderungen an das Europäische Parlament anlässlich der Neubesetzung der EU-Kommission“. In Berichten wurde u.a. über den Stand der Verhandlungen zum Freihandelsabkommen TTIP und den Möglichkeiten einer Europäischen Bürgerinitiative trotz Ablehnung durch die EU-Kommission informiert.
Für den Kunstrat/BBK nahmen Annemarie Helmer-Heichele und Andrea Gysi teil.

Berlin, 24. September 2014
KSK-Widerspruchsausschuss
Der KSK-Widerspruchsausschuss behandelte 42 Widerspruchsfälle, davon 34 aus dem Versichertenbereich und 8 aus dem Unternehmerbereich. In einem Fall wurde dem Widerspruch abgeholfen (Verwerter).

Berlin, 25. September 2014
9. Treffen der Verbände „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“
Beim 9. Treffen der Programmpartner (Verbände und Initiativen) im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) kam es zum Erfahrungsaustausch über die Herausforderungen und die Durchführung des Förderprogramms. Inzwischen sind über 5.000 Projekte bundesweit in der Durchführung oder wurden bereits abgeschlossen, davon über 150 Projekte beim BBK. Einzelne Beispiele von Projekten und eine Deutschlandkarte mit einer Übersicht über in Durchführung befindliche Projekte stehen unter
http://www.buendnisse-fuer-bildung.de/de/in-ihrer-naehe.php
zur Verfügung.
Ulrike Westphal nahm für den BBK an dem Treffen teil.

Berlin, 25. September 2014
Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters auf der Mitgliederversammlung des Deutschen Kulturrates
Im Zentrum der diesjährigen Mitgliederversammlung des Deutschen Kulturrates standen ein Referat von Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters zu den Schwerpunkten, die sie in ihrer Amtszeit kulturpolitisch umsetzen will, und eine anschließende Aussprache mit den Mitgliedern des Kulturrates. Erneut betonte sie, wie notwendig die Förderung von Künstlern sei, damit diese frei und unbequem als gesellschaftspolitisches Korrektiv wirken können. Es gehe darum, den Wert des Kunst-Schaffens anzuerkennen. Sie stellte dar, wie sie um die Förderung aller Kultursparten bemüht sei, so werde ein neuer Preis für Buchhandlungen aufgelegt, der als symbolischer Akt der Anerkennung, vor allem mit Blick auf das Agieren von Konzernen wie Amazon, dringend nötig sei. Hinsichtlich des Freihandelsabkommens TTIP wies sie darauf hin, dass sie zwar von der Notwendigkeit eines solchen Abkommens überzeugt sei, sie allerdings eine „Generalklausel zum Schutz von Kultur“ in der Präambel und allen Kapiteln des Abkommens durchsetzen wolle. Ein Investitionsschutzabkommen hielt sie angesichts der Rechtsweggarantie in den USA und den EU-Mitgliedsstaaten für verzichtbar. Im Bereich des Urheberrechts ist sie im Gespräch mit Bundesjustizminister Maas. Hier muss zunächst die VG-Richtlinie umgesetzt werden. Frau Grütters hofft, dass darüber auch eine Hinterlegungspflicht bzgl. der Vergütung von Privatkopien und eine Provider-Haftpflicht erreicht werden kann. Besonders wichtig ist ihr schließlich auch die Förderung der Provenienzrecherche. Schließlich wies sie darauf hin, dass es auch in diesem Jahr wieder gelungen sei, eine Erhöhung des Kulturhaushaltes zu erreichen.
Die Mitgliederversammlung des Kulturrates nahm darüber hinaus den Jahresbericht des Vorstandes entgegen. Sie beschloss den Haushalt 2013 des Kulturrates ohne Beanstandung und nahm ebenso die Haushaltsplanung für das Jahr 2015 zur Kenntnis.
Für den Kunstrat/BBK nahmen an der Sitzung Annemarie Helmer-Heichele und Andrea Gysi, für den Kunstrat/IGBK Werner Schaub teil.

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AKTUELLES AUS DEN BBK-VERBÄNDEN

Baden-Württemberg

Heidelberg
Und was geschieht dann mit der Kunst? Veranstaltung zum Umgang mit künstlerischen Nachlässen
Am Samstag, dem 27. September 2014, fand im Heidelberger Forum für Kunst die Veranstaltung zum Umgang mit künstlerischen Nachlässen statt, die in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Heidelberg vorbereitet wurde. Trotz des parallel laufenden Altstadtfestes „Heidelberger Herbst“ war die Veranstaltung mit fast 60 Personen sehr gut besucht. Kulturbürgermeister Dr. Joachim Gerner, der in seiner Rede sowohl den gesellschaftlichen als auch den privaten Aspekt des Themas streifte und auf die städtischen Ankäufe sowie die Reihe der Retrospektiven hinwies, eröffnete die Gesprächsrunde. Prof. Dr. Gerhard Pfennig, Vorstandsmitglied der Stiftung Kunstfonds referierte über Brauweiler als ein Modell bzw. Beispiel für den nachhaltigen Umgang mit künstlerischen Nachlässen. Er erwähnte, dass eine hochkarätige Jury über die Aufnahme der Werke bzw. Nachlässe entscheide und betonte, dass auch bedingt durch die Finanzmittel Brauweiler als bundesweite Einrichtung zu verstehen sei. Silvia Köhler, Geschäftsführerin der Stiftung Künstlernachlässe Mannheim stellte diese Einrichtung als bewusst regionales Projekt vor, das es seit 2005 gibt. Sie ermöglichte einen visuellen Einblick in die Gebäude und erwähnte die 12 KünstlerInnen, von denen Arbeiten bzw. komplette Nachlässe übernommen wurden. Anspruch ist es, nicht als Bilder-Friedhof zu fungieren, sondern durch Ausstellungen, Vorträge und Gesprächsreihen die Nachlässe der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Werner Schaub, der Vorsitzende und Sprecher des BBK Bundesverbandes stellte die alternative Strategie zur kollektiven Bewahrung einer künstlerischen Szene vor, wie sie in Heidelberg zumindest seit 1989 praktiziert wird. Die Stadt organisiert den Ankauf von Werken aus allen Bereichen der zeitgenössischen Kunst und hat so im Laufe der Jahre mehr als 500 Arbeiten erworben, von mehr als 150 KünstlerInnen.
Frank Michael Zeidler, der Vorsitzende des Deutschen Künstlerbundes, berichtete über den Konflikt zwischen künstlerischem Tun und der Organisation des eigenen Nachlasses. Er hob vor allem die Notwendigkeit hervor, sich bereits zu Lebzeiten mit dem Gedanken zu beschäftigen, was einmal mit den Arbeiten geschehen sollte und hierfür auch geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Im Anschluss gab es eine rege Diskussion mit Anfragen bzw. kurzen Statements aus dem Publikum. Erwähnenswert vor allem die Anregung, bei der Stadt Heidelberg angesichts der vorhandenen Konversionsflächen auf die Bereitstellung von Lagerräumen hinzuwirken, in denen ggf. künstlerische Nachlässe verwahrt werden könnten.

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NORDRHEIN-WESTFALEN

Düsseldorf
Neunter „Jour fixe – Abend“ im BBK-Kunstforum am 24. September 2014
Martin Boden, Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz in Düsseldorf, sprach zu den Themen: Urheberrecht sowie Persönlichkeitsrecht und das Recht am eigenen Bild. Die Entwicklung des Internets, seiner Social Communities und Bewertungsportale, führt zu einer immer größeren Verbreitung von Inhalten und Informationen über Personen und Unternehmen. So finden sich Personen, und nicht nur solche des öffentlichen Interesses, schnell in Bildergalerien verewigt, in denen sie lieber nicht vorgefunden werden möchten. Gerne werden diese Bilder dann auch ungefragt für weitere Zwecke verwendet, z.B. für den Flyer einer Veranstaltung. Ähnliches widerfährt auch Malern und Fotografen, die ihre Werke plötzlich in Trefferlisten von Suchmaschinen vervielfältigt sehen oder als Hintergrundbild einer Facebook-Fanpage. Martin Boden erläuterte mit vielen Praxisbeispielen, wie sich Künstler wehren können, gleichzeitig aber auch, wie sie sich bei ihren eigenen Präsentationen und Marketingmaßnahmen im Internet vorsehen können.

Workshop zur Künstlermobilität am 19. November 2014: Das Informationsportal www.touring-artists.info
Ob es sich um Ausländersteuer, Rückwarenregelung, Auslandskrankenversicherung oder Möglichkeiten einer Reisekostenförderung handelt: Das Informationsportal www.touring-artists.info bietet international mobilen Künstlerinnen und Künstlern der Sparten Bildende Kunst und Darstellende Kunst einen fundierten Einstieg in die Themen Steuern, Zoll, Sozialversicherung, Urheberrecht, Versicherungen, Visa/Aufenthalt und Förderung für internationale Projekte.
Im Rahmen des Workshops im BBK Kunstforum wird die Website ausführlich vorgestellt.
Referenten: Christine Heemsoth (IGBK) und Klaus Hillmann (TandemLagerhaus und Kraftverkehr Kunst GmbH).
Termin: Mittwoch, 19.11.2014, 18 – 21 Uhr
Ort: BBK Kunstforum e.V., großer Ausstellungsraum, Birkenstr. 47, 40233 Düsseldorf
Die Teilnahme ist kostenlos. Um eine Anmeldung wird gebeten (Email: bbk@bbk-kunstforum.de)

Vorankündigung
Professionalisierungstage (Seminare im BBK Kunstforum, eine offene Reihe von drei Veranstaltungen, die auch einzeln besucht werden können)
06.12.2014: „Vom Pinsel zum Pixel“/Fotografie und Kunst
31.01.2015: „Das Unsichtbare sichtbar machen“/Fotografie, Wissenschaft und Kunst
07.03.2015: „Iconic Turn“/Bilder werden Leitmedium/Was sind Bildwissenschaften
Referenten: Julia Lohmann und Sabine Stadtmüller
Begrenzte Teilnehmerzahl: Samstags von 11 bis 16 Uhr
Teilnehmerbeitrag pro Seminar/Tag: Mitglieder 25 Euro/Nichtmitglieder 35 Euro
(inkl. Bewirtung, Teilnahmebescheinigung, Handout)

pdf BBK-Newsletter September 2014

BBK-NEWSLETTER AUGUST 2014

zeitgleich-zeitzeichen 2014
Katalog und Internetseite stehen Mitte September zur Verfügung
Mehr als 830 Künstlerinnen und Künstler präsentieren beteiligen sich an 62 Ausstellungen in 49 Orten im Rahmen des diesjährigen Ausstellungsprojekts „zeitgleich-zeitzeichen 2014“, das unter der Schirmherrschaft der Kulturstaatsministerin steht und von Ihrem Haus gefördert wird. Der 200 Seiten umfassende Katalog wird voraussichtlich Mitte September bei den Ausstellungsveranstaltern eintreffen. Die Internetseite, auf der alle Künstlerinnen und Künstler, die dies wünschen, mit einer Kurzvita, einem Werk und Kontaktdaten vertreten sind, soll ebenfalls Mitte September online gehen.

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Stiftung Kunstfonds

Stipendien und Projektförderung in 2015 für bildende Künstlerinnen und Künstler
Bewerbungsschluss: 31. Oktober 2014 (Posteingang!)
Bildende Künstlerinnen und Künstler können sich bei der Stiftung Kunstfonds um ein Arbeitsstipendium (18.000 Euro) oder um einen Projektkostenzuschuss bis maximal 25.000 Euro bewerben. Außerdem stehen Mittel für die Erarbeitung von Werkverzeichnissen zur Verfügung.
Anträge können nur bildende Künstlerinnen und Künstler mit ständigem Wohnsitz in Deutschland stellen. Eine Bewerbung ist alle zwei Jahre zulässig.

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Leitlinie zur Ausstellungsvergütung erschienen
Seit vielen Jahren vertritt der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) die Forderung, dass Leistungen im Rahmen von Ausstellungen angemessen vergütet werden. Die frisch gedruckte „Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen“ beinhaltet wichtige Punkte, die bei einer Verhandlung zwischen Künstler/innen und Veranstaltern von Ausstellungen zu beachten sind. Kernpunkte sind zwei Vergütungstabellen. Die Leitlinie enthält zudem einen Muster-Ausstellungsvertrag, der auch auf der BBK-Internetseite (www.bbk-bundesverband.de) als pdf-Datei heruntergeladen werden kann.
Kostenbeitrag für Mitglieder, die unabhängig von ihrem BBK-Verband bestellen:
Einzelbestellung (1 Exemplar) inklusive Versand 2 €
bei Bestellung mehrerer Exemplare 0,60 € pro Exemplar zzgl. Versandkosten
Kostenbeitrag für Nichtmitglieder:
Einzelbestellung (1 Exemplar) inklusive Versand 3 €
bei Bestellung mehrerer Exemplare 1 € pro Exemplar zzgl. Versandkosten
Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (Hrsg.): Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen, 2014, 20 Seiten, ISBN 978-3-00-046062-3, Bestellungen über info@bbk-bundesverband.de oder
030 2640970.
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BERICHTE DES BUNDESVORSTANDES

Berlin, 18. August 2014
Umfrage zur Mitgliedschaft in den BBK-Verbänden
In der BBK Bundesgeschäftsstelle in Berlin berieten André Kestel und Werner Schaub über das weitere Vorgehen der Auswertung der Rückläufe der Fragebogen zur Entwicklung der Mitgliedschaft in den BBK-Verbänden. Inzwischen haben alle Verbände geantwortet, so dass die Expertise, die auf der Grundlage der Erhebungen zu verfassen sein wird, die Realität sehr genau abbilden wird. Das Arbeitstreffen von Kestel und Schaub diente dazu, die Eckpunkte auszuloten, an denen sich die Expertise orientieren soll.

Berlin, 19. August 2014
Sachverständigenrat Kunst am Bau
Im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) trat der zu Beginn des Jahres neu berufene Sachverständigenrat Kunst am Bau zu seiner zweiten Sitzung zusammen. Die Sitzung begann mit einem Rückblick auf die Veranstaltung im Ministerium am 23. Juni, bei der die neue Publikation über die Kunst an und in Bundesbauten der Jahre 2006 bis 2013 vorgestellt wurde, die sich einer sehr breiten Nachfrage erfreut.
Danach wurde über den Stand verschiedener Forschungsprojekte berichtet, vor allem über das Projekt des „Museum der 1000 Orte“, bei dem in Zukunft im Internet möglichst viele Kunst am Bau-Projekte zu sehen sein werden, die der Bund seit 1952 in Auftrag gegeben hat. Die Abbildungen sollen begleitet werden von informativen Angaben zu den jeweiligen Künstlerinnen und Künstlern, zum Vergabemodus und anderen Aspekten. Beraten wurde auch über die inhaltliche Ausrichtung der beiden nächsten Werkstattgespräche, die im November 2014 und im Frühjahr 2015 stattfinden sollen.
An dieser Sitzung nahm Werner Schaub teil, der vom BMUB in dieses Gremium berufen worden war.

Berlin, 20. August 2014
Beratung im Frauenministerium zur weiteren Vergabe des Gabriele Münter Preises
BBK, GEDOK und das Frauenmuseum Bonn nahmen die Einladung der zuständigen Referatsleiterin, Frau Dr. Gräfin von Bassewitz an, um über die Perspektiven einer weiteren Vergabe des Gabriele Münter Preises zu beraten. Durch die neue Frauenministerin Manuela Schwesig (SPD) wurde auch wieder eine öffentliche Förderung des renommierten Preises in Aussicht gestellt, wenngleich um die Hälfte gegenüber der früheren Mittel reduziert. Im Gespräch wurden erste Eckpfeiler einer Vergabe unter diesen neuen, finanziell eingeschränkteren Bedingungen vereinbart, wobei sich die GEDOK bereit erklärt hat, die Funktion der Zuwendungsempfängerin zu übernehmen. Dies befürworteten alle Gesprächsteilnehmer/innen, die zudem die neue Chance begrüßten, diese wichtige Förderung für Künstlerinnen wiederzubeleben.
Für den BBK nahmen Werner Schaub, Annemarie Helmer-Heichele und Andrea Gysi teil.

Berlin, 25. August 2014
Fachausschuss Urheberrecht
Der Fachausschuss Urheberrecht des Deutschen Kulturrats hat für den Sprecherrat eine Stellungnahme erarbeitet, die noch im Umlaufverfahren (Wortlaut) abgestimmt wird. Die Stellungnahme zur Anhörung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz zur Umsetzung der Richtlinie 2014/26 EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 über die kollektive Wahrnehmung von Urheber- und verwandten Schutzrechten und die Vergabe von Mehrgebietslizenzen für Rechte an Musikwerken für die Online-Nutzung im Binnenmarkt (VG-Richtlinie) sowie zu weiteren Änderungen des Urheberrechtswahrnehmungsgesetzes soll in der nächsten Sitzung des Sprecherrats beschlossen werden. Im Fachausschuss bestand Einigkeit, den Fragenkatalog (17 Fragen) zu beantworten und weitere wichtige Forderungen zusätzlich zu formulieren.
Für den BBK hat Erhard Kalina an der Sitzung teilgenommen.

Berlin, 26. August 2014
Fachgespräch im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) zum Thema Ausgleichsvereinigungen nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz

Mit der Verabschiedung des Gesetzes zur Stabilisierung des Künstlersozialabgabesatzes (KSA) ist aus Sicht der Bundesregierung ein wichtiger Schritt getan, um den Abgabesatz und damit auch die KSK zu stabilisieren.
Das BMAS erwartet, dass die in § 32 KSVG angelegte Möglichkeit, Ausgleichsvereinigungen (AV) zu schließen, in Zukunft eine größere Aufmerksamkeit erfahren wird. Um über die allgemeinen Regelungen und den Gründungsprozess der AVs zu informieren und einen gegenseitigen Austausch darüber zu führen, fand dieses Fachgespräch statt. Anwesend waren Vertreter des Ministeriums, der Deutschen Rentenversicherung, der KSK, des Bundesversicherungsamtes, des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, des Verbandes der Chemischen Industrie, der Ausgleichsvereinigung Verlage, des Bundesverbandes Deutscher Galerien und Kunsthändler, des Bundesverbandes soziokultureller Zentren, der Allianz Deutscher Designer, des Bundesverbandes Freier Theater und des BBK.
Herr Fritz (Leiter der KSK) gab eine kurze Einleitung in das Thema und berichtete, dass die KSK jetzt (nach dem Stabilisierungsgesetz) mit einem erhöhten Interesse an AVs rechne. Z.Z. gibt es insgesamt 59 AV, die etwa 62.000 Mitglieder umfassen. Der Abgabesatz für 2015 bleibt mit 5,2 % stabil. Das Genehmigungsverfahren dauert im Augenblick ca. 6-8 Wochen. Die KSK wurde einschließlich der AVs vom Bundesrechnungshof geprüft. Das Ergebnis, so Fritz, sei positiv bewertet worden, jedoch sei das alte Verfahren verbesserungswürdig. Ein besonders wichtiges Thema sei in diesem Zusammenhang die Abgabegerechtigkeit. Es solle mit der Gründung einer AV der Bürokratieaufwand reduziert werden. In einem Turnus von fünf Jahren würden i.d.R. 10 – 20% der AV-Mitglieder überprüft. Das bedeute, dass im Normalfall die Aufzeichnungspflicht für AV-Mitglieder entfällt und auf sie nur alle 28 Jahre eine Prüfung zukommt. Die Laufzeit für AV-Verträge wird auf 7 Jahre befristet (frühere Verträge waren unbefristet).
Nach intensiven Diskussionen hielt die Vertreterin des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall ein Referat zum Thema AV. Das Fazit war ziemlich ernüchternd: Eine AV koste viel Geld (Verwaltung etc.), sei aufwendig. Sie bedeute keinen Bürokratieabbau, sondern eine Verlagerung, Forderungen der Aufsichtsbehörde (Bundesversicherungsamt) seien schwer zu vermitteln und die Abstimmungswege seien umständlich und sehr langwierig.
Für den Bereich Bildende Kunst in der KSK hat Annemarie Helmer-Heichele teilgenommen.

Wilhelmshaven, 28. August 2014
66. Sitzung des KSK-Beirats
Nach den Regularien informierte Prof. Gerhard Pfennig (Sprecher und Sitzungsleiter) darüber, dass trotz des Erfolgs der KSK-Novellierung weiterhin Gespräche mit Ministerien und Behörden geführt werden müssen. Er dankte Herrn Kaulisch (BMAS) für die Unterstützung bei der neuen Gesetzgebung, mit der u.a. beschlossen wurde, dass in Zukunft grundsätzlich alle Arbeitgeber auf eine KSK-Abgabepflicht hin überprüft werden. Eine schriftliche Zusammenfassung der neuen Gesetzgebung wird dem Protokoll der Sitzung beigefügt werden. Die Anhörung des Beirats zum vorgelegten Haushaltsplan 2015 (Volumen eine knappe Milliarde Euro) hat stattgefunden, ebenfalls die Abgabeverordnung 2015 und die Planungen für eine Personalaufstockung (acht neue MitarbeiterInnen), damit eine Prüfgruppe die neue Gesetzgebung umsetzen kann, die aber zuerst noch von der KSK beantragt und von BMAS, BVA und Finanzministerium genehmigt werden muss.
Zu den Betriebsprüfungen: In Zukunft werden alle Arbeitgeber von der Deutschen Rentenversicherung (DRV) geprüft, und zwar sowohl in Bestandsprüfungen (bereits als abgabepflichtig bekannte Arbeitgeber) als auch in Erfassungsprüfungen (Prüfung der grundsätzlichen Abgabepflicht). In Zukunft sind ca. 410.000 Arbeitgeber jährlich zu prüfen. Ein Gesamtbestand von 3,2 Millionen Arbeitgebern ist zu prüfen. Ca. 392.000 werden vermutlich nicht überprüft, müssen aber schriftlich bestätigen, dass sie eine entsprechende Information über die KSK-Abgabepflicht erhalten haben, aber selbst nicht abgabepflichtig sind. Diese Regelung gilt ab 1.1.2015 und führt dazu, dass bei einer Überprüfung eine Nachzahlung für nicht geleistete KSK-Abgaben anfällt.
Infos zum Bußgeldverfahren: Im Jahr 2009 wurden 143 Fälle – im Jahr 2013 wurden 768 Fälle bei den Versicherten bearbeitet. 2013 wurden insgesamt 412 Fälle geahndet und davon bei 179 Versicherten Verwarnungsgeld oder Bußgeld in Höhe von insgesamt 180.000 € erhoben. Bei den Verwertern wurden 2012 insgesamt 233 Fälle geprüft und ein Bußgeld von 48.000 € erzielt. Bei dieser Auflistung ist zu beachten, dass der Versicherungsbeitrag nicht nachzuzahlen ist, die KSK-Abgabe (Verwerter) jedoch zusätzlich zum Bußgeld nachgezahlt werden muss. Bis jetzt sind aus beiden Bereichen keine Strafanzeigen zu vermelden.
Bei Prüfungen nach § 13 (Versicherte) – wenn das Einkommen tatsächlich weniger als 3.900 € betrug, jedoch die Schätzung darüber liegt – soll die Versicherungspflicht beendet werden. Weitere Konsequenzen sind i.d.R. nicht zu erwarten. Bei einer privaten Versicherung müssen bei einem zu hoch geschätzten Einkommen die zu viel gewährten Zuschüsse zurückgezahlt werden.
Zum Ende der Sitzung erfolgte noch der Hinweis, dass die Telefonberatung durch das Call-Center überarbeitet wird und damit verbessert werden soll.
Für den BBK nahm Annemarie Helmer-Heichele an dieser Sitzung teil.

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AKTUELLES AUS DEN BBK-VERBÄNDEN

BAYERN
Bamberg
ARTUR 17: Offene Ateliertage des BBK Oberfranken
An zwei Tagen (20./21.09.2014) hat die interessierte Bevölkerung die Möglichkeit, die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler in ihren Ateliers zu besuchen. Ein Blick hinter die Kulissen – der sich lohnt! Bereits zum 17. Mal seit 1998 geben Künstler Einblick in ihre Arbeitsräume. Man sieht die Werkzeuge und Materialien und neueste Arbeiten, die daraus entstehen. „Es ist erstaunlich, wie viele Künstler in nächster Umgebung leben und arbeiten, ohne dass man davon weiß“, sagten die Besucher. Kulturinteressierte, auch junge Leute stehen staunend in den Ateliers und suchen das Gespräch mit den Künstlern. Schauen, wo Kunst herkommt, wer es macht und warum. Dieses Jahr öffnen 25 Künstlerinnen und Künstler aus ganz Oberfranken ihre Ateliertüren. Alle zeigen sich an diesen Aktionstagen an ihrem Arbeitsplatz und geben Informationen zu ihrem Schaffen aus erster Hand.
Öffentliche Auftaktveranstaltung mit dem Landrat des Landkreises Bamberg Johann Kalb, am Fr. 19.09.2014, 19:00 Uhr, im Atelier Ad Freundorfer, Am Brühl 10, 96123 Lohndorf
Öffnungszeiten der Ateliers: Samstag, 20.09.14, 14 – 18 Uhr und Sonntag, 21.09.14, 11 – 18 Uhr
Artur-Teilnehmer/innen: Ad Freundorfer, Adelbert Heil, Angelika Gigauri, Benno Noll, Brigitte Böhler, Carla Schmidhuber, Christa Pawlofsky, Christiane Toewe, Dagmar Ohrndorf, Eya Thiele, Gerd Kanz, Gudrun Besslein-Bauer, Günther Wolfrum, Hans Kronenberg, Johann Schuierer, Kerstin Amend-Pohlig, Margit Rehner, Mathias Börner, Monika Meinhart, Norbert Beck, Stefan Dünkel, Susanne Braun, Udo Rödel, Walli Bauer, Waltraud Scheidel, Werner Geister
Weitere Informationen: www.bbk-bayern.de/obf
Veranstalter: Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Oberfranken e. V., Hainstraße 4a, 96047 Bamberg, Telefon 0951 2082488, Mail oberfranken@bbk-bayern.de

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THÜRINGEN
Erfurt
Denkmaltage auf der Krämerbrücke vom 9.9. bis 14.9.2014
Die Bewohner und Händler der Erfurter Krämerbrücke wollen dieses Baudenkmal im kulturellen Leben der Stadt wieder stärken. Auch der Verband Bildender Künstler Thüringen e.V. (VBKTh), der auf der einzigartigen Brücke ansässig ist, setzt sich stark für künstlerische Projekte ein. Der Verband initiierte die Idee einer „Schirmherrschaft“: Es entstand eine Installation im öffentlichen Raum mit zahlreichen farbigen, über der Brücke tanzenden, (Regen)Schirmen, die im Juni zum Krämerbrückenfest angebracht werden konnten und nun zu den Denkmaltagen vom 9.9. bis 14.9.2014 erneut gezeigt werden. Bürger, Besucher und Gäste der Stadt sind eingeladen, mit einer Spende (und/oder dem Erwerb von Schirmen nach dem Abbau) „Schirmherr“ zu werden. Damit sollen angefallene Kosten ersetzt und die Umsetzung zukünftiger Ideen unterstützt werden. Mehr Informationen, Fotos und das Spendenkonto finden sich hier: www.kuenstler-thueringen.de/266

Offene Ateliers thüringenweit am 20./21.09.2014
Am 20. und 21. September 2014 wird der Verband Bildender Künstler Thüringen e.V. (VBKTh) wieder die „Offenen Ateliers“ in Thüringen veranstalten. Künstlerinnen und Künstler nutzen die Möglichkeit, ihre Arbeitsräume und neue Werke einem interessierten Publikum zu zeigen und die Besucher als Gäste im persönlichen Umfeld zu begrüßen. Die Aktion „Offene Ateliers“ organisiert der VBKTh erneut in Zusammenarbeit mit der Kulturdirektion der Stadt Weimar, die in ihrer Stadt den Ateliertag am Samstag bewirbt.

artthuer – Kunstmesse Thüringen“
Thüringens Wirtschaftsminister Uwe Höhn ist Schirmherr der „artthuer 2014“, sein Haus unterstützt auch in diesem Jahr diese bisher einzige landesweite Kunstmesse in Thüringen, welche wir seit dem Jahr 1998 im zweijährigen Turnus veranstalten. Zur Übergabe des Förderbescheides sagte Höhn: „Das Kulturland Thüringen bezieht seine Bedeutung und Strahlkraft auch durch eine zeitgenössische Kunstszene. Wir wollen die Künstlerinnen und Künstler dabei unterstützten, am Kunstmarkt wahrgenommen zu werden und Käufer für die eigenen Werke zu finden“. Langfristiges Ziel müsse sein, einen vitalen Kunstmarkt in Thüringen aufzubauen. Dazu komme es darauf an, neben dem Aufbau einer Galerieszene und der Eröffnung von Ausstellungsmöglichkeiten auch das Interesse für zeitgenössische Kunst zu verstärken. Höhn: „Hier kommt der artthuer derzeit eine wesentliche Rolle zu.“
Wir laden schon jetzt alle Kolleginnen und Kollegen ein, Thüringen vom 7. bis 9. November 2014 zu besuchen. Mehr Informationen, demnächst auch das Ausstellerverzeichnis, finden sich unter: www.kunstmesse-thueringen.de
Der Verband Bildender Künstler Thüringen e.V. (VBKTh) schreibt in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (TMBWK) erneut im Rahmen der Ausstellungsreihe „WERT DER KREATIVITÄT“ eine Sonderausstellung für Thüringer Künstler aus. Unter dem Titel „KAUFMUT: Käufer | Künstler“ wird diese im Rahmen der „artthuer – Kunstmesse Thüringen“ vom 7. bis 9. November 2014 in der Thüringenhalle in Erfurt gezeigt. Das dritte Ausstellungsprojekt in dieser Reihe wendet sich speziell den Kunstkaufenden zu und soll die Beziehung zwischen Käufer und Künstler und deren unterschiedlicher Motivation für die Teilnahme am Handel mit Kunst betrachten. Die Ausstellungsprojekte 2012/13: „Rechnung für Künstlerische Leistungen“ und 2013/14: „Macht! Kunst!“ stellten zum einen den Marktwert und zum anderen den Symbolwert Bildender Kunst in den Mittelpunkt der Betrachtung. (Der Verband kann durch Projektförderung des Ministeriums Ausstellungshonorare für bis zu 70 Künstler finanzieren.)

pdf BBK-Newsletter August 2014

BBK-NEWSLETTER JULI 2014

1. Hinweise und Informationen

Zeitgleich-Zeitzeichen 2014

62 Ausstellungen in 49 Orten mit ca. 650 teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern – das sind die Zahlen zum diesjährigen Ausstellungsprojekt des BBK, das unter der Schirmherrschaft der Kulturstaatsministerin steht und von ihrem Haus gefördert wird. In dieser Woche gehen den Veranstaltern die Einladungskarten und Plakate zu, die der Bundesverband zur Verfügung stellt. Der Katalog wird aller Voraussicht nach bis zum 15. September 2014 ausgeliefert sein. Die Internetseite soll ebenfalls zu diesem Zeitpunkt freigeschaltet werden.
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Leitlinie zur Ausstellungsvergütung erschienen
Seit vielen Jahren vertritt der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) die Forderung, dass Leistungen im Rahmen von Ausstellungen angemessen vergütet werden. Die frisch gedruckte „Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen“ beinhaltet wichtige Punkte, die bei einer Verhandlung zwischen Künstler/innen und Veranstaltern von Ausstellungen zu beachten sind. Kernpunkte sind zwei Vergütungstabellen. Die Leitlinie enthält zudem einen Muster-Ausstellungsvertrag, der auch auf der BBK-Internetseite (www.bbk-bundesverband.de) als pdf-Datei heruntergeladen werden kann.
Kostenbeitrag für Mitglieder, die unabhängig von ihrem BBK-Verband bestellen:
Einzelbestellung (1 Exemplar) inklusive Versand 2 €
bei Bestellung mehrerer Exemplare 0,60 € pro Exemplar zzgl. Versandkosten
Kostenbeitrag für Nichtmitglieder:
Einzelbestellung (1 Exemplar) inklusive Versand 3 €
bei Bestellung mehrerer Exemplare 1 € pro Exemplar zzgl. Versandkosten
Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (Hrsg.): Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen, 2014, 20 Seiten, ISBN 978-3-00-046062-3, Bestellungen über info@bbk-bundesverband.de oder
030 / 2640970.
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Stiftung Kunstfonds
Stipendien und Projektförderung in 2015 für bildende Künstlerinnen und Künstler
Bewerbungsschluss: 31. Oktober 2014 (Posteingang!)

Bildende Künstlerinnen und Künstler können sich bei der Stiftung Kunstfonds um ein Arbeitsstipendium (18.000 Euro) oder um einen Projektkostenzuschuss bis maximal 25.000 Euro bewerben. Außerdem stehen Mittel für die Erarbeitung von Werkverzeichnissen zur Verfügung.
Anträge können nur bildende Künstlerinnen und Künstler mit ständigem Wohnsitz in Deutschland stellen. Eine Bewerbung ist alle zwei Jahre zulässig.
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Stiftung Kulturwerk Berufsgruppe I
Förderung von Projekten und Vorhaben rechtsfähiger Organisationen von bildenden Künstlerinnen und Künstlern in Deutschland (Bemessungszeitraum 2015)
Bewerbungsschluss: 15. September 2014(Posteingang!)

Rechtsfähige Organisationen von bildenden Künstlerinnen und Künstler in Deutschland, die auf überwiegend ehrenamtlicher Basis als Zusammenschluss von Urhebern arbeiten und seit mindestens drei Jahren in ein Vereinsregister in Deutschland eingetragen sind, können sich um einen Zuschuss zur Realisierung ihres Vorhabens bewerben. Die Fördersumme kann bis zu 80% der Gesamtkosten, maximal jedoch 20.000 Euro betragen.
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2. BERICHTE DES BUNDESVORSTANDES

Berlin, 1. Juli 2014
Fachausschuss Medien des Deutschen Kulturrates
Die Stellungnahme zur weiteren Entwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nimmt langsam konkrete Formen an. Dabei wird der Zusammenhang zwischen Akzeptanz zur Gebührenfinanzierung auch in Zukunft entscheidend durch die Formulierung des Versorgungsauftrages bestimmt werden. Neue Aufgaben im Internet machen auch Veränderungen bei der Organisation der Sender erforderlich. Rundfunk und Fernsehen sind für die Grundversorgung auch in Zukunft ein wichtiger Baustein. Aktuell ist das Internet technisch noch nicht in der Lage, alle Haushalte „gleichzeitig“ mit Informationen zu versorgen. Die technischen Engpässe konnten bei der WM von vielen live erlebt werden. Unabdingbar ist eine neue Kostentransparenz. In der kommenden Sitzung sollen die ersten konkrete Texte verabschiedet werden.
Für den Deutschen Kunstrat/BBK nahm Benjamin Schubert an der Sitzung teil.

Pilsen, 1. bis 4. Juli 2014
Jurysitzung der 9. Internationalen Biennale der Zeichnung
In Pilsen trat die Jury der 9. Internationalen Biennale der Zeichnung zusammen. Die Beteiligung war umfangreicher als jemals zuvor: Die Jury hatte 1.667 Werke von 461 Künstlerinnen und Künstlern aus 44 Ländern zu bewerten, darunter 136 aus Deutschland, das damit das mit Abstand größte Kontingent stellte. Diese große Beteiligung ist darauf zurückzuführen, dass der BBK seinen Mitgliedern anbieten konnte, die Gebühr für die Beteiligung um die Hälfte zu reduzieren. Möglich wurde dies, weil der BBK Heidelberg bereit war, einen Sammeltransport zu organisieren und zu finanzieren. Entsprechend hoch wird auch die Beteiligung deutscher Kolleginnen und Kollegen in der Ausstellung in Pilsen sein, die am 8. Oktober eröffnet wird: Von den 120 Ausstellern kommen 36 aus Deutschland. Den Grand Prix wird die deutsche Künstlerin Susanne Hieble erhalten.
In die international besetzte Jury wurde von Tschechien Werner Schaub (BBK) berufen, der auch den Transport der Arbeiten der BBK-Mitglieder durchführte.

Berlin, 7. Juli 2014
Gespräch des BBK mit der Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters
Im Bundeskanzleramt, dem Dienstsitz der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, trafen sich die BBK-Vorsitzenden Werner Schaub und Annemarie Helmer-Heichele in Begleitung der Bundesgeschäftsführerin Andrea Gysi mit der neuen Kulturstaatsministerin, um Fragen unterschiedlicher Themenbereiche zu erörtern.
Zu Beginn des Gespräches bekundete die Staatsministerin ihr großes Interesse an der Verbesserung der Rahmenbedingungen für bildende Künstlerinnen und Künstler.
Sie betonte, die Auffassung des BBK zu teilen, dass das Urhebervertragsrecht zu evaluieren sei und im Rahmen des Verfahrens zur Bestimmung der Höhe der Pauschalabgabe für die Privatkopievergütung eine Hinterlegungspflicht in Betracht gezogen werden sollte.
Der BBK stellte die neue Leitlinie zur Ausstellungsvergütung vor. Frau Staatsministerin regte an, in gewissem zeitlichem Abstand eine Dokumentation über die Praxis-Erfahrungen der Künstlerinnen und Künstler mit der Leitlinie zu erstellen.
Was die Mehrwertsteuer für den Kunsthandel betrifft, so äußerte die Staatsministerin ihr Bedauern, dass die Länder sich bislang dagegen sperren, eine kulturverträgliche Anwendungsvorschrift zur – mit Zustimmung des Bundesrats – eingeführten pauschalierten Margenbesteuerung mitzutragen.
Die Staatsministerin stimmte mit der Haltung des BBK überein, wonach die Verabschiedung der KSVG-Novelle zur Überprüfung abgabepflichtiger Unternehmen zu begrüßen ist.
Hinsichtlich der Verhandlungen zu einem Transatlantischen Freihandelsabkommen (TTIP) berichtete sie von ihren intensiven Bemühungen, eine Generalklausel zum Schutz der Kultur in allen relevanten Kapiteln zu erreichen, befürwortete aber grundsätzlich ein Abkommen zwischen USA und EU.
Neben diesen Themen wurde außerdem kurz das Projekt „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“, der Gabriele Münter Preis und das Haus der Kulturverbände in Berlin angesprochen.
Am Ende des Gespräches, das in ausgesprochen konstruktiver und angenehmer Atmosphäre stattfand, sagte Frau Prof. Grütters zu, für das BBK-Ausstellungsprojekt Zeitgleich-Zeitzeichen 2014 ein Grußwort für den Katalog zu verfassen und die Schirmherrschaft für das gesamte Projekt zu übernehmen.

Berlin, 14. Juli 2014
Konstituierende Vorstandssitzung der IGBK
Am 13. Juni (1.Teil)/14. Juli (Fortsetzung) fand die konstituierende Vorstandssitzung der IGBK in Berlin statt.
Im Herbst wird die IGBK Fragen des Urheberrechts in Europa thematisieren und zusammen mit der VG Bild-Kunst, mit European Visual Artists (EVA) und EuroMEI am 4. November ein Symposium im Europäischen Parlament in Brüssel organisieren. Werner Schaub, der das Projekt für die IGBK leitet, berichtet, dass die Europaparlamentarierin Helga Trüpel die Schirmherrschaft zugesagt hat; der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, wurde für ein Grußwort angefragt.
Der Vorstand verständigte sich u.a. auch darauf, im Jahr 2015 eine Veranstaltung zur auswärtigen Kulturpolitik zu organisieren, welche Mittlerinstitute und vor allem auch das Goethe Institut einbeziehen soll.
Internationaler Künstlerausweis der International Association of Art (IAA)
Auf Beschluss der IGBK-Delegiertenversammlung wurde die Bearbeitungsgebühr für den internationalen Künstlerausweis leicht erhöht: Professionelle Künstler/innen, die nicht Mitglied in einem der IGBK-Mitgliedsverbände sind, zahlen ab sofort eine Gebühr von € 35,-. Mitglieder der IGBK-Mitgliedsverbände zahlen jetzt € 10,- (statt bisher € 8,-). Der Ausweis ermöglicht einen freien oder reduzierten Eintritt in Museen und Ausstellungshäuser weltweit und ist für zwei Jahre gültig. Er kann postalisch oder per E-Mail (art@igbk.de) bei der IGBK-Geschäftsstelle beantragt werden.
Für den BBK nahmen Werner Schaub, Lutz Hirschmann und André Kestel an der Sitzung teil.

Berlin, 20. Juli 2014
Gedenkveranstaltung zum 70. Jahrestag des 20. Juli 1944
Die Bundesregierung hatte Werner Schaub als Vertreter des BBK zur Gedenkveranstaltung zum 70. Jahrestag des 20. Juli 1944 zur Feierstunde im Ehrenhof des Bendlerblocks und zur Kranzniederlegung in der Gedenkstätte Plötzensee eingeladen. Schaub nahm diese Einladung an und nahm an beiden Feierlichkeiten teil.

Bonn, 23. Juli 2014
KSK-Widerspruchsausschuss
Der Ausschuss behandelte 61 Widerspruchsfälle, davon 59 aus dem Versichertenbereich und zwei aus dem Unternehmerbereich. In drei Fällen wurde den Widersprüchen abgeholfen (in zwei Versichertenfälle und in einem Fall aus dem Unternehmerbereich). In einem Fall wurde die Akte mit der Bitte um weitere Überprüfung an die Fachabteilung zurückgegeben.
Annemarie Helmer-Heichele nahm an der Sitzung des Widerspruchsausschusses teil.

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3. AKTUELLES AUS DEN BBK-VERBÄNDEN
LEIPZIG
Die vielfältigen Beratungsangebote des BBK Leipzig können über dessen Internetseite unter www.bbkl.org in Erfahrung gebracht werden.

8. stein_werk Lithografie-Symposium (14. Juli – 10. August 2014)

Unter der Leitung von Thomas Franke bietet das in seiner Art in Deutschland einmalige, jährlich stattfindende stein_werk Lithografie-Symposium fünf, von einer Fachjury ausgewählten KünstlerInnen die Möglichkeit, sich intensiv an zwei Karl-Krause-Reiberpressen zu betätigen, mit Druckformaten zu experimentieren und sich gegenseitig auszutauschen.

Die TeilnehmerInnen in diesem Jahr sind:
Franziska Güttler (Leipzig)
Franziska Holstein (Leipzig)
Markus Liehr (Leipzig)
Lasma Pujate (Riga, Lettland)
Ausma Smite (Riga, Lettland)

Das Abschlussfest mit der Präsentation der Ergebnisse des Symposiums findet am Freitag, dem 8. August 2014, um 19 Uhr in den Werkstatträumen im Grafischen Hof in der Hans-Poeche-Str. 2, statt. Das Symposium wird von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, dem Kulturamt der Stadt Leipzig und dem Institut für Auslandsbeziehungen e. V. gefördert.

24. Sächsisches Druckgrafik-Symposion in Hohenossig (4. – 29. August 2014)
Veranstaltet wird das Symposion auch in diesem Jahr im nördlich von Leipzig gelegenen Künstlerhaus Hohenossig. Die sehr gut ausgestatteten Werkstätten und Ateliers im Künstlerhaus gewährleisten beste Rahmenbedingungen für ein intensives graphisches Wirken in den vier Arbeitswochen. Fachkundig unterstützt werden die fünf TeilnehmerInnen dabei nicht nur durch die versierten Graphikdrucker Jeanette und Reinhard Rößler vom Künstlerhaus Hohenossig, sondern auch von zwei Gastdruckern: Robert Schmiedel aus Leipzig und Thomas Sebening aus München.

Die TeilnehmerInnen in diesem Jahr sind:
Ondrej Drescher (Leipzig, Berlin)
Kerstin Hille (Berlin)
Fabian Lehnert (Leipzig)
Heinrich Mauersberger (Leipzig)
Mario Schott (Leipzig)

Das Fest des Zustandsdruckes mit der Präsentation erster Ergebnisse des Symposiums findet am Samstag, dem 23. August 2014, um 18 Uhr in den Werkstatträumen des Künstlerhauses Hohenossig, OT Hohenossig, Roter Weg 5, 04509 Krostitz, statt. Das Symposium wird vom Kulturraum Leipziger Raum, der Sparkasse Leipzig, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, dem Kulturamt der Stadt Leipzig, der Gemeinde Krostitz , der Firma Römerturm und privaten Unterstützern gefördert.

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4. INFORMATIONEN VON KOLLEG/INN/EN FÜR KOLLEG/INN/EN
Es liegen keine Informationen vor.
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5. Publikationen des BBK
Regelmäßig gibt der BBK Publikationen heraus, die in der Bundesgeschäftsstelle bestellt werden können:
Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen, Berlin 2014, 20 Seiten, Einzelexemplar für BBK-Mitglieder 2 € (inkl. Versand), bei Bestellung mehrerer Exemplare 0,60 € pro Exemplar (zzgl. Versand), für Nichtmitglieder: Einzelexemplar für 3 € (inkl. Versand), bei Bestellung mehrerer Exemplare 1 € pro Exemplar (zzgl. Versand)
Status quo artis. Dokumentation des BBK-Symposions STATUS QUO ARTIS zu Aspekten künstlerischen Schaffens. 25. Oktober 2013 in München. Berlin 2014. 63 Seiten (kostenlos).
ProKunsT5. Handbuch Bildenden Kunst. Steuern – Verträge – Rechtsfragen. 245 Seiten, Berlin 2012 (18 € regulär, 9 € ermäßigt für BBK-Mitglieder)
ProKunsT5. Dokumentation des BBK-Symposions anlässlich der Herausgabe von ProKunsT5 – Handbuch Bildende Kunst am 10. November 2012 in der Akademie der Künste in Berlin, 62 Seiten, Berlin 2013 (kostenlos)
Die wirtschaftliche und soziale Situation Bildender Künstlerinnen und Künstler. Zusatzaspekt: Migration. Ergebnisse der BBK-Umfrage 2011, 75 Seiten, Berlin 2011 (8 € inkl. Dokumentation 2011)
Bewegung Kunst. Leitfaden für Projekte ästhetischer Bildung, 114 Seiten mit 142 farbigen Abbildungen, Oberhausen 2011 (14,50 €, Sonderpreis für BBK-Mitglieder 10,90 €)
Künstlerinnen und Künstler können eigene Projekte zur ästhetischen Bildung in die Datenbank „Bewegung Kunst“ www.bewegung-kunst.de eintragen.
„Wie leben Sie? Was macht die Kunst?“ Dokumentation des BBK-Symposions zur Umfrage über die wirtschaftliche und soziale Situation bildender Künstlerinnen und Künstler in Deutschland, 65 Seiten, Berlin 2011 (8 € inkl. Studie 2011)
WOW – Kunst für Kids. Studie über Projekte von Künstlerinnen und Künstlern mit Kindern und Jugendlichen, 128 Seiten, 2. überarbeitete Auflage, Berlin 2010 (12 €)
WOW – Kunst für Kids. Ein Leitfaden für Projekte, die von Künstlerinnen und Künstlern mit Kindern und Jugendlichen realisiert werden, 4 Seiten (kostenlos)
40 Jahre BBK – Chronologie und Handlungsfelder des BBK in vier Jahrzehnten, 5 € (inkl. Versand)
Mit den besten Empfehlungen – Was ist aus den Handlungsempfehlungen der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ geworden? Dokumentation des BBK-Symposions, 52 Seiten, Berlin 2009 (kostenlos)
Jäger und Sammler. Dokumentation. Symposion über das Sammeln von Kunst 2008, 52 Seiten, Berlin 2008 (kostenlos)
Diverse Kataloge der Ausstellungsprojekte „Zeitgleich Zeitzeichen“ (kostenlos, je nach Verfügbarkeit)
Alle Preise verstehen sich inklusive Verpackung und Versand.
Bestellungen per Mail: info@bbk-bundesverband.de oder telefonisch: 030 2640970
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Redaktioneller Hinweis
Für die Rubriken „Von Kolleg/inn/en für Kolleg/inn/en“ und „Mitteilungen aus den Verbänden“ können jeweils bis zum 28. des laufenden Monats Beiträge an die Bundesgeschäftsstelle (info@bbk-bundesverband.de) gesandt werden. Veranstaltungen und Informationen, die nach diesem Termin stattfinden, können noch bis zum letzten Tag des Monats geschickt werden. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Texte und Ausstellungshinweise zu kürzen.

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Impressum
NEWSLETTER-REDAKTION
BBK-Bundesgeschäftsstelle / Mohrenstraße 63 / 10117 Berlin
Tel. 030 2640970, Fax 030 28099305
info@bbk-bundesverband.de / www.bbk-bundesverband.de
V.i.S.d.P.: Werner Schaub

zum pdf BBK-Newsletter Juli 2014

BBK NEWSLETTER MAI 2014

BBK‑Newsletter Mai 2014
1. Hinweise und Informationen
Die Deutsche Botschaft in Dakar/Senegal teilt mit:
Bei einer neuen Art von Internetbetrug wird vorgegeben, dass zu einem
Internationalen Bildhauer-Symposium in Dakar eingeladen wird. Die
angeschriebenen Künstler werden gebeten, eine Vorauszahlung für Flug, Unterkunft
und Verpflegung zu leisten. Dafür wird ein Honorar für die Teilnahme an dem
Symposium in Aussicht gestellt. Sämtliche Angaben entsprechen nicht der Wahrheit.
Weitere Informationen: http://www.dakar.diplo.de/contentblob/1759256/Daten/621177/_de_NigeriaConnection_Downloaddate)

Kunstwettbewerb „Kunst am Bau“ – Julius Kühn – Institut Dossenheim
Die komplette Wettbewerbsbekanntmachung, der Bewerbungsbogen und Hinweise zur Bewerbung stehen auf der Internetseite des Auslobers unter: http://www.hba-heidelberg.de als Download zur Verfügung. Für die Realisierung eines Kunstbeitrages stehen 187.000 Euro inkl. MwSt. und Honorare etc. zur Verfügung.
Bewerbungsschluss: 3.7.2014

2. BERICHTE DES BUNDESVORSTANDES
Berlin, 5. Mai 2014
Sachverständigenkreis Kunst am Bau
Bedingt durch den veränderten Zuschnitt einiger Ministerien durch die neue Bundesregierung liegt die Zuständigkeit für das Bauwesen nun im Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, BMUB. Nach der Installierung der neuen Regierung hatte der BBK gefordert, auch für diese Legislaturperiode im neu strukturierten Ministerium einen Sachverständigenrat für Kunst am Bau einzurichten. Dies ist nun geschehen, und für den BBK wurde wieder Werner Schaub in dieses Gremium berufen. Außerdem gehören dem neuen  Sachverständigenrat an: Dr. Brigitte Franzen (Direktorin Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen), Prof. Franka Hörnschemeyer (Professorin für Plastik und Bildhauerei, Hochschule für Künste Bremen), Prof. Dr. Georg Imdahl (Universität Münster), Nicola Kuhn (Kulturredakteurin beim Tagesspiegel), Prof. Thomas Locher (Kunstakademie Kopenhagen), Prof. Florian Nagler (Architekt, München) und Jo Schöpfer (Deutscher Künstlerbund).

In der ersten Sitzung am 5. Mai wurden zunächst die neuen Mitglieder in einer ausführlichen Übersicht über die bisherige Arbeit des Sachverständigenrates informiert. Werner Schaub machte dabei deutlich, dass dieses Gremium erst durch die Initiative des BBK zustande kam, der auch wesentlichen Anteil hatte an der inhaltlichen Ausrichtung des Leitfadens Kunst am Bau. Danach wurde das Arbeitsprogramm für 2014 besprochen: Am 23. Juni wird die Ministerin, Barbara Hendricks, die neue Publikation über die Kunst an Bundesbauten der Jahre 2006 bis 2013 vorstellen in einer öffentlichen Veranstaltung in ihrem Haus. Außerdem wird der Sachverständigenrat das Projekt eines virtuellen Museums der 1000 Orte begleiten, in dem nach und nach die Kunst an Bundesbauten der letzten 60 Jahre erfasst werden soll. Im August wird das Gremium zu seiner nächsten Sitzung zusammenkommen und über die inhaltliche Ausrichtung des nächsten Werkstattgesprächs beraten, das im Oktober oder November stattfinden wird.
Berlin, 5. Mai 2014

Diskussionsabend der SPD: „Europäische Einheit in kultureller Vielfalt“
Das Kulturforum der Sozialdemokratie hatte in das Willy-Brandt-Haus eingeladen zu einem Diskussionsabend unter dem Titel „Europäische Einheit in kultureller Vielfalt“. Thematisiert wurde vor allem die denkbare Rolle von Künstlern und Intellektuellen bei der Generierung einer europäischen Identität. Nele Hertling, Theaterdirektorin und Vizepräsidentin der Akademie der Künste, machte dies deutlich an zahlreichen Beispielen. Gabriella Gönczy, ungarische Journalistin, stellte die Initiative „Europa eine Seele geben“ vor, in der sie sich seit zehn Jahren engagiert, die vor allem in den Ländern im Osten Europas agiert, aber von den dortigen Medien kaum Beachtung findet. Ergänzt wurde das Podium durch Prof. Dr. Olaf Schwenke. Auch er beschwor die wichtige Rolle, die Kultur beim Zusammenwachsen Europas spielen könne, was aber von der Kommission nur ungenügend gefördert werde.
Für den BBK ist Werner Schaub der Einladung gefolgt.
Berlin, 6. Mai 2014

Bündnisse für Bildung: Evaluierungsgespräch mit der Firma Prognos
Ein fast zweistündiges Gespräch zur Evaluierung des BBK-Projekts im Rahmen des BMBF-Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ fand in der BBK-Geschäftsstelle in Berlin statt. Es ging insbesondere um Antworten auf Fragen zum Erreichen der Zielgruppe, zur Kooperation in den Bündnissen vor Ort und zwischen Bündnis und BBK sowie zu den Belastungen durch Verwaltungsprozesse.
An dem Gespräch nahmen Werner Schaub, Ulrike Westphal und Andrea Gysi teil.

Berlin, 7. Mai 2014
SPD-Frühlingsempfang
Die Bundestagsfraktion der SPD hatte Werner Schaub zum Frühjahresempfang in den Reichstag eingeladen. Schaub folgte dieser Einladung und nahm die Gelegenheit wahr, mit verschiedenen Abgeordneten und Vertretern von Ministerien ins Gespräch zu kommen über Themenbereiche, die für den BBK wichtig sind.

Pilsen, Mai 2014
Vorbereitungen der Biennale in Pilsen
Mehr als 60 Künstlerinnen und Künstler hatten ihre Bereitschaft signalisiert, sich dem Wettbewerb zur Biennale der Zeichnung in Pilsen zu stellen. Der BBK Heidelberg hatte sich bereit erklärt, die deutschen Beiträge zu sammeln und die notwendige Sortierung aller Beiträge vorzunehmen. Werner Schaub brachte jetzt die mehr als 300 Werke nach Pilsen anlässlich des Termins eines Vorgespräches über das weitere Verfahren der Biennale, die Vorbereitung der Jurysitzung im Juli sowie um die Repräsentanz der Biennale in 2015, wenn Pilsen Kulturhauptstadt Europas wird.

Bonn, 19. Mai 2014
Stiftung Kunstfonds: Stiftungsrat
In der Sitzung des Stiftungsrates in Bonn wurden nach Genehmigung des Jahresabschlusses  2013 die beiden Vorstandsmitglieder Prof. Monika Brandmeier und Prof. Bogomir Ecker für eine weitere Amtszeit von drei Jahren wiedergewählt. Die Aufnahme der künstlerischen Nachlässe von Stefan Demary und Paul Heimbach ins Künstlerarchiv Brauweiler wurde beschlossen. In Folge abgelaufener Amtszeiten erfolgten schließlich Nachwahlen für die Jurys.
Für den BBK nahm Werner Schaub an der Sitzung teil.

Bonn, 21. Mai 2014
KSK-Widerspruchsausschuss
Der Ausschuss behandelte 68 Widerspruchsfälle, davon 38 aus dem Versichertenbereich und 30 aus dem Unternehmerbereich. Es konnte keinem Fall abgeholfen werden.

Bonn, 19.-20. Mai 2014
Stiftung Kulturwerk Vergabebeirat BG I
Dies war die erste Vergaberunde der neu gegründeten Förderkommission der BG I. Bewerben konnten sich eingetragene Vereine von Gruppen bildender Künstlerinnen und Künstler, die bereits längere Zeit bestehen. Da es sich um die erste Vergabe handelte, musste festgestellt werden, dass doch einige Bewerber die Ausschreibungsbedingungen nicht erfüllt hatten und deshalb nicht berücksichtigt werden konnten. Der Vergabebeirat ist deshalb übereingekommen, dass der Ausschreibungstext noch einmal überarbeitet und konkretisiert werden muss. Insgesamt hatten sich 64 Gruppierungen beworben. Die Förderkommission hatte sich intensiv mit allen Antragstellern auseinandergesetzt und sich dann für 13 Förderungen mit einer Gesamt-Fördersumme von 139.538,60 € entschlossen.

Der BBK wurde vertreten von Annemarie Helmer-Heichele, André Kestel, Werner Schaub (Sitzungsleitung) und Ulla Windheuser-Schwarz.

Berlin, 20. Mai 2014
Verteidigt die Kultur! Das Freihandelsabkommen
„Das wird der Kampf meines Lebens, weil es um so viel geht“, so beendete Klaus Staeck, Präsident der Akademie der Künste, sein Eingangsstatement in einer interessanten Veranstaltung in der Akademie der Künste zu den laufenden (Geheim-)Verhandlungen für ein transatlantisches Freihandelsabkommen.

Zuvor hatte Kulturstaatsministerin Monika Grütters in einem Statement ihre Forderungen postuliert: Die Bundesregierung strebe zwar den Abschluss des Abkommens an, setze sich aber „für eine Generalklausel zum Schutz der Kultur innerhalb des Verhandlungsmandats ein – genau so wie die USA sie für Belange ihrer nationalen Sicherheit bereits durchgesetzt haben.“ Es müsse auch mehr Transparenz hergestellt werden. Letzteres bekräftigte Christian Höppner, Präsident des Deutschen Kulturrates, in seiner Erwiderung: TTIP müsse unbedingt als sogenanntes gemischtes oder doppelt gemischtes Abkommen eingestuft werden, damit die EU-Mitgliedsstaaten wenigstens darüber abstimmen können.

Im Folgenden, von Jürgen König (Deutschlandradio Kultur) moderierten Gespräch mit Maurice Gourdault-Montagne (Botschafter der Republik Frankreich), Verena Metze-Mangold  (Vizepräsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission), Gerhard Pfennig (Sprecher der Initiative Urheberrecht), Klaus Staeck (Präsident der Akademie der Künste), Hans-Jürgen Urban (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall) und Olaf Zimmermann (Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates) wurden konzentriert die Befürchtungen über die Auswirkungen des geplanten Freihandelsabkommen für die Kultur, aber auch insgesamt für die Gesellschaft und die Demokratie zusammengetragen. Vor allem das intransparente Verfahren und die geplante Schiedsgerichtsbarkeit, mit der ohne Grund rechtsstaatliche Verfahren ausgehebelt würden, waren Anlass für die Forderung vieler, die Verhandlungen sofort zu stoppen und allenfalls unter neuen, transparenten, u.a. die Kultur ausnehmenden Bedingungen wiederaufzunehmen.

Klaus Staeck befürchtet, dass TTIP als Blaupause für eine neue neoliberale Weltordnung dienen solle. Aus Sicht Frankreichs, so Botschafter Maurice Gourdault-Montagne, bedeute die „exception culturelle“ nicht nur die Ausnahme im Verhandlungsmandat für audiovisuelle Dienstleistungen, sondern auch für die Kultur generell, da Bezug genommen werde auf die UNESCO-Konvention für Kulturelle Vielfalt. Verena Metze-Mangold steht dieser Interpretation  hingegen skeptisch gegenüber: Die Konvention sei nur so stark, wie sie umgesetzt werde.

Gerhard Pfennig verwies anhand der Filmindustrie auf die grundsätzlich andere Blickrichtung im Urheberrecht: Während in Europa der Urheber Ausgangspunkt sei, stehe in den USA der Nutzer im Fokus. Hans-Jürgen Urban zog Parallelen zwischen Arbeit und Kultur: Beides seien keine handelsüblichen Waren, die Notwendigkeit einer Regulierung des Marktes sei ein europäischer sozialer Konsens, das Ziel von TTIP, den Handel von Hemmnissen zu befreien, funktioniere nicht bei Arbeit und Kultur. Olaf Zimmermann betonte schließlich, dass die Kultur gegenüber kommerzieller Konkurrenz keinerlei Chance habe, wenn öffentliche Förderungen wegfielen, die bis jetzt die beispiellose kulturelle Vielfalt in Europa gewährleisten. In seinem Schlusswort kündigte Klaus Staeck, der von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel als Vertreter der Kultur in den Beirat des BMWI berufen wurde, an, dort europäische Kultur und Demokratie zu verteidigen.
Für den BBK nahm Andrea Gysi an der Veranstaltung teil.

Mannheim, 22. Mai 2014
Sitzung des Fachausschusses Kultur der Deutschen UNESCO Kommission (DUK)
Das Schwerpunktthema der Sitzung war: „Kultur und Entwicklung – Die post2015 Agenda der Vereinten Nationen“. Dabei ging es besonders um die Rolle der UNESCO, die sich in der nächsten Hauptversammlung im Oktober 2014 besonders damit befassen wird. Fragen von „Kultur und Entwicklung“ sollen dabei eine wichtige Rolle spielen, ebenso wie der Themenkreis „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Alle Anwesenden konnten sich in einer ausführlichen Diskussion darauf einigen, dass die grundlegende Wichtigkeit der Kultur für die Entwicklung der Länder deutlich gemacht werden muss und der Zusammenhang besonders hervorzuheben ist. Die Mitglieder der DUK sollten sich schon jetzt damit auseinandersetzen und entsprechende Texte und Diskussionsbeiträge an die DUK senden. Weitere Themen waren die Künstlermobilität (die Broschüre „Touring Artists“ wurde vorgestellt), die UNESCO-Konvention zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes und natürlich das 10-jährige Jubiläum der bundesweiten Koalition Kulturelle „Vielfalt vielfältig feiern“.

Annemarie Helmer-Heichele nahm an dieser Sitzung für die IGBK teil.

Mannheim, 22. Mai 2014
Deutsche UNESCO Kommission: Festakt zu 10 Jahren „Bundesweite Koalition Kulturelle Vielfalt“
Nach den Begrüßungen, Eröffnung, Einführung und einem Impulsreferat wurde in einer interessanten und lebendigen Podiumsdiskussion das Thema Rückblick und Ausblick durch Weggefährten und Zeitzeugen auf die Arbeit der Bundesweiten Koalition Kulturelle Vielfalt und die Entstehung der UNESCO-Konvention zur Vielfalt kultureller Ausdrucksformen von 2005 dargelegt.
Die IGBK wurde durch Marianne Gielen und Annemarie Helmer-Heichele vertreten.

Polen, 28.-29. Mai 2014
Biennale des politischen Plakats in Polen
Die Leitung der Jugendbegegnungsstätte in Oswiecim (Auschwitz) hatte Werner Schaub gebeten, den Vorsitz zu übernehmen in der Jury des internationalen Wettbewerbs des gesellschaftspolitischen Plakats. Zu entscheiden war über die Beteiligung an der Ausstellung im September, zu der auch ein Katalog erscheinen wird, sowie über insgesamt sieben Preise. Die deutsche Beteiligung war sehr marginal, Schaub sicherte den Veranstaltern zu, beim nächsten Wettbewerb in 2016 dafür zu sorgen, dass dieser wichtige Wettbewerb in der BBK-Zeitschrift kultur politik rechtzeitig veröffentlicht wird.

 

BBKNEWSLETTER APRIL 2014

BERICHTE DES BUNDESVORSTANDES

Berlin, 2. April 2014
Gespräch mit der kulturpolitischen Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, Sigrid Hupach
Frau Hupach erläuterte ihre Positionen und Vorhaben zu den wichtigsten kulturpolitischen Themen: Sie unterstütze eine möglichst rasche Verabschiedung der verbindlichen Verpflichtung der Deutschen Rentenversicherung zur Überprüfung aller KSK-abgabepflichtigen Unternehmen. Diese sei vorrangig, die Fraktion plane aber auch ein Fachgespräch zur langfristigen Stabilisierung der KSK und zu darüber hinausgehenden Möglichkeiten einer Versicherung selbstständiger Kreativer. Hinsichtlich des Urheberrechts hoffe sie auf Vorschläge des Justizministers, nachdem in der letzten Legislaturperiode nichts wirklich Relevantes passiert sei. Werner Schaub informierte über das geplante Symposion der IGBK und der VG Bild-Kunst in Brüssel zum Urheberrecht. Andrea Gysi wies auf Forderungen des BBK hin, u.a. nach einer Hinterlegungspflicht für die Geräteindustrie. Werner Schaub berichtete von der geplanten Leitlinie zur Ausstellungsvergütung, die der BBK demnächst veröffentlichen werde. In Anbetracht der ablehnenden Position der Kulturstaatsministerin werde, so Frau Hupach, ein neuer Vorstoß zur Verankerung im Urheberrecht wohl keine Aussicht auf Erfolg haben.
Ein weiteres Thema war die kritische Beurteilung der Verhandlungen zu einem Freihandelsabkommen zwischen EU und USA. Die Linksfraktion fordere eine Einstufung als sogenanntes gemischtes Abkommen, um ein Mitbestimmungsrecht der nationalen Parlamente zu sichern.
Angesprochen wurde schließlich noch die Forderung nach dem Erhalt des Gabriele Münter Preises sowie die notwendige Zustimmung der Länderfinanzminister zu einer Verordnung, die die mühsam ausgehandelte Margenbesteuerung für den Kunsthandel ermöglicht.

Berlin, 2. April 2014
SPD-Abgeordnete besuchen Haus der Kulturverbände
Gleich drei kulturpolitisch zuständige Bundestagsabgeordnete der SPD-Fraktion statteten dem BBK im Haus der Kulturverbände in Berlin einen Besuch ab: der Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien, Siegmund Ehrmann, der kulturpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Martin Dörmann, und Prof. Dr. Lars Castelucci, Mitglied im Ausschuss für Angelegenheiten der EU, begleitet vom Referenten der Fraktion für Kultur und Medien, Thomas Friebel. In einer ersten Gesprächsrunde mit dem BBK (Werner Schaub und Andrea Gysi) wurden zentrale kulturpolitische Fragestellungen erörtert.
Auch der SPD-Fraktion ist eine möglichst rasche Verabschiedung der Gesetzesnovelle zur Stabilisierung der KSK ein wichtiges Anliegen, um endlich Abgabegerechtigkeit herzustellen. Der Entwurf solle noch vor der Sommerpause in die Ausschüsse zur Beratung verwiesen werden. Eine Erhöhung des Bundeszuschusses hielten die Abgeordneten jedoch nicht für zielführend. In puncto Urheberrecht berichteten sie, dass Bundesjustizminister Heiko Maas derzeit prüfe, welche Reformen auf den Weg gebracht werden können. Es gehe darum, nicht wieder nur anzukündigen, wie in der letzten Legislaturperiode geschehen, sondern auch umzusetzen. Voraussichtlich nach der Sommerpause würden machbare Vorschläge unterbreitet werden. Werner Schaub informierte über das geplante Symposion der IGBK und der VG Bild-Kunst in Brüssel zum Urheberrecht, für den Fall räumlicher Probleme boten die Gesprächspartner Unterstützung an.
Die Abgeordneten begrüßten die geplante Veröffentlichung einer Leitlinie zur Ausstellungsvergütung sehr. Es könne hieran viel konkreter im Sinne fairer Honorare und freiwilliger Selbstverpflichtung der Ausstellungsveranstalter diskutiert werden. Ein Vorstoß zur Verankerung im Urheberrecht scheitere derzeit an zahlreichen Widerständen. Die SPD-Fraktion beobachtet die Verhandlungen zum Freihandelsabkommen zwischen EU und USA kritisch. Sie befürwortet die Einstufung als gemischtes Abkommen zur Sicherung des Mitspracherechts der Mitgliedsstaaten.
Von Werner Schaub informiert über die Idee eines Hauses der Kulturverbände, schlugen die Abgeordneten vor ihrem Rundgang durch die Kulturetage in der Mohrenstraße einen gemeinsamen Abend mit allen im Haus ansässigen Kulturverbänden vor, bei dem über wichtige kulturpolitische Fragen, aber auch über eine längerfristige Perspektive des Hauses der Kulturverbände gesprochen werden könne.

Berlin, 3. April 2014
Gespräch mit den CDU-Bundestagsabgeordneten Marco Wanderwitz und Ansgar Heveling
Zu einem Austausch über aktuelle kulturpolitische Themen und Anliegen bildender Künstlerinnen und Künstler trafen Werner Schaub und Andrea Gysi den kulturpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Marco Wanderwitz, und den Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Kulturausschuss, Ansgar Heveling. Im Gespräch betonten die beiden Abgeordneten die Bedeutung der Künstlersozialkasse. Deshalb befürworteten sie auch eine möglichst baldige Regelung zur Überprüfung aller abgabepflichtigen Unternehmen, auch der sogenannten Bestands-Unternehmen. Die Forderung des BBK nach einer Erhöhung des Bundeszuschusses lehnten sie hingegen ab, sie hoffen darauf, dass durch die regelmäßige Überprüfung aller abgabepflichtigen Unternehmen eine Stabilisierung des Abgabesatzes erreicht werden kann.
Hinsichtlich des Urheberrechtes verwiesen sie auf notwendige Lobbyarbeit gegenüber dem Justizministerium, das zunächst einmal mitteilen müsse, welche weiteren Reformschritte vor allem mit Blick auf die Digitalisierung angegangen werden sollen. Die fortgesetzte Finanzierung des Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ bis zum Jahr 2017 hielten beide für sinnvoll und gesichert.
Werner Schaub informierte über die Idee eines Hauses der Kulturverbände in Berlin. Beide Abgeordneten schlugen vor, noch vor der Sommerpause dem „Grundstein“ eines solchen Hauses der Kulturverbände in der Mohrenstraße einen Besuch abzustatten, um mit allen dort ansässigen Kulturverbänden die Perspektive dieser Idee diskutieren und mögliche Unterstützungsmaßnahmen beraten zu können.

Berlin, 7. April 2014
Kulturpolitische Gesellschaft zum transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP
In Berlin diskutierten Dr. Hans-Jürgen Blinn vom rheinlandpfälzischen Kulturministerium, Thomas Friebel, Kulturreferent der SPD-Fraktion, die CDU-Abgeordnete Groden-Kranich und Gabriel Pfennigs vom Referat Internationale Zusammenarbeit bei der BKM über die Risiken insbesondere für die Kultur. Scharf kritisiert wurde vor allem die mangelnde Transparenz der Verhandlungen. Und zahlreiche Informationen über andere Handelsabkommen machten deutlich, dass – wenn es denn politisch gewollt wäre – sehr wohl Schutzmaßnahmen für den Erhalt der kulturellen Vielfalt möglich wären.
Für den BBK beobachtete Andrea Gysi die Veranstaltung.

Berlin, 9./10. April 2014
„Vor-Ort-Besuch“ des Projektträgers Deutsches Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) beim BBK
Auch wenn es sich nicht sofort aus dem Namen erschließt: Das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) ist vom BMBF damit beauftragt, das Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ mit den Programmpartnern, so auch dem BBK, umzusetzen. Im Rahmen eines sogenannten Vor-Ort-Besuchs machten sich die fachliche Betreuerin und die für die Administration zuständigen Mitarbeiter mit den Projektprozessen beim BBK vertraut.
An dem dreistündigen Abschlussgespräch, in dem auch Möglichkeiten der Nachsteuerung erörtert wurden, nahmen Ulrike Westphal, Julian Hoffmann und Andrea Gysi teil.

Berlin, 10. April 2014
Fachausschuss Arbeit und Soziales des Deutschen Kulturrates
Bei diesem Fachausschuss ging es um den Stand der Verhandlungen zum Thema USA-EU-Freihandelsabkommen (TTIP). Die Informationen über diese Verhandlungen sind sehr spärlich, das Verfahren ist sehr intransparent und daher sehr unbefriedigend.
Der Vertreter des BMAS berichtete von einem neuen Gesetzentwurf zur Stabilisierung des Künstlersozialabgabegesetzes (KSA-StabG). Zu diesem Referentenentwurf sollten die Verbände Stellungnahmen abgeben. In dem Gesetzentwurf geht es darum, dass die KSK stabilisiert und Abgabegerechtigkeit hergestellt werden soll. Die Bestands-Unternehmen sollen wieder alle vier Jahre von der Deutschen Renten-Versicherung überprüft werden, kleinere Unternehmen alle zehn Jahre. Für Kleinunternehmer soll außerdem eine Bagatellgrenze von 450 € KSK-Abgabe p.a. eingeführt werden. Der BBK hat sich dazu positiv geäußert. Der Deutsche Kulturrat – und ebenfalls der BBK – fordern, dass der entstehende Fehlbetrag von der Bundesregierung übernommen wird und dass die Bagatellgrenze ebenfalls für Abgabepflichtige aus dem Kultur- und Medienbereich gelten muss.
Ein weiteres intensiv diskutiertes Thema war die Einführung des Mindestlohns für Praktikanten, das besonders im Kulturbereich zu ziemlichen Schwierigkeiten führen wird. Eine Einigkeit in der Stellungnahme dazu konnte nicht erreicht werden.
An der Sitzung nahm für den Deutschen Kunstrat/BBK Annemarie Helmer-Heichele teil.

Berlin, 11. April 2014
Auftaktgespräch zur Kultur- und Kreativwirtschaft
Zu diesem Gespräch wurde von Frau Brigitte Zypries (MdB und Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) und Frau Prof. Monika Grütters (MdB und Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien) eingeladen. Bei der Begrüßung wies Frau Zypries u.a. auf die sehr gute Arbeit der Kreativwirtschaft hin und darauf, dass „die mit der formalen Kompetenz an den Tisch“ (Zitat) müssten. Frau Prof. Grütters sprach in ihrer Begrüßung von der KSK (sie sei auf einem guten Weg, allerdings gebe es viele General-Kritiker, eine Erhöhung des Bundeszuschusses sei wenig aussichtsreich), dem TTIP-Freihandelsabkommen (sie vertritt weiterhin unsere Interessen, kritisiert Verhandlungen, die keinesfalls transparent abliefen), dem Problem Urheberrecht (dieses müsse eingefordert werden, weitere Verhandlungen müssten erfolgen) und der Wichtigkeit der Kultur und den Künstlern in unserer Gesellschaft. Ca. 50 Teilnehmer waren der Einladung gefolgt und sollten sich nach den Begrüßungen in drei Minuten Sprechzeit persönlich und mit den aktuellen Problemen ihrer Verbände vorstellen. Leider hat das so nicht wirklich funktioniert – die drei Minuten waren meistens einfach zu knapp. Die Veranstaltung war für die Zeit von 14 – 16 Uhr geplant, die Vorstellungsrunde war jedoch erst kurz vor 16 Uhr beendet – viele hatten den Raum schon vorher verlassen – das Interesse der Teilnehmer hielt sich stark in Grenzen. Viele Handy-Nutzer während der Veranstaltung lassen wenig Interesse vermuten – auch ein kleines Nachmittags-Schläfchen fand schon mal statt. Man kann gespannt sein, welches Resultat die Veranstalterinnen aus diesen zwei Stunden erzielen können. Im Abschlusswort hat Frau Prof. Grütters noch einmal auf die Probleme KSK, TTIP-Freihandelsabkommen und Urheberrecht hingewiesen. Ebenso hat Frau Zypries ihre Einführungsworte noch einmal bestätigt.
Für den BBK nahm an dieser Veranstaltung Annemarie Helmer-Heichele teil.

Bonn, 23. April 2014
KSK-Widerspruchsausschuss
Der KSK-Widerspruchsausschuss behandelte 47 Widerspruchsfälle, davon 34 aus dem Versicherten- und 19 aus dem Unternehmerbereich. Zwei Fällen aus dem Verwerterbereich konnte abgeholfen werden.
An der Sitzung nahm für die Versichertenseite Annemarie Helmer-Heichele teil.

Berlin, 28. April 2014
adhoc AG Immaterielles Kulturerbe
Einige der von Mitgliedsverbänden des Deutschen Kulturrats gestellten Anträge wurden als länderübergreifende Anträge eingestuft, wie z.B. der Antrag zum Welttanzprogramm, der Antrag zur historischen gewachsenen Vielfalt des Orchestertheaters, zur Tanzforschung Vermittlungstradition, zur Pflege der Deutschen Amateurchormusik. Der BBK hatte einen Antrag zu Drucktechniken gestellt, aber leider sind die Informationen über diese Anträge sehr intransparent und zwar was die Verfahrungsfrage betrifft als auch den Stand der Beurteilungen. In der adhoc-Gruppe wurde die Frage aufgeworfen, ob der Deutsche Kulturrat in den Ablauf eingreifen solle, um eine Diskussion anzufachen. Das Ziel, ein stärkeres Bewusstsein für Immaterielles Kulturerbe zu schaffen, wurde als Aufgabe des DKR definiert. Das Ergebnis dieser Diskussion ist, dass dem Sprecherrat des DKR vorgeschlagen wird, eine öffentliche Veranstaltung zum Thema am 21. Mai 2015 zu organisieren, und zwar mit diversen Partnern, wie z.B. der Kultusministerkonferenz (KMK), der BKM , der Deutschen Unesco-Kommission. Damit würde die adhoc-AG Immaterielles Kulturerbe bestehen bleiben und zur Vorbereitungsgruppe für diese Veranstaltung mutieren. Eine weitere Forderung der AG ist, dass für das Immaterielle Kulturerbe eine finanzielle Unterstützung vorzusehen ist. Ein weiteres Thema war die Gründung einer neuen Sektion Kulturerbe. Der Vorschlag für den Sprecherrat ist, dass ein Fachausschuss Kulturerbe gebildet werden soll.
An der Sitzung nahm Annemarie Helmer-Heichele teil.

AKTUELLES AUS DEN BBK-VERBÄNDEN

BAYERN
BBK NIEDERRHEIN
Alter Vorstand wieder bestätigt – BBK Niederrhein mit neuen Aufgaben betraut
Gute Arbeit wurde dem nach zwei Jahren wieder zur Wahl stehenden Vorstand des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler Niederrhein (BBK Niederrhein) auf der letzten Mitgliederversammlung am 30. März 2014 ausgestellt. Ein gutes Drittel der Mitglieder aus einem der größten Flächenverbände innerhalb des Bundesverbands traf sich im Südbahnhof in Krefeld, um Vorstand, Delegierte, sowie Organisationsteams neu zu wählen. Bestätigt wurden Gilbert Scheuß (Kempen) als erster Vorsitzender und Nicole Peters (Goch) als zweite Vorsitzende, weiter im Amt Martin R. Becker als Finanzvorstand und Eva Roux als Beirätin (beide Krefeld). Peter M. Hasse (Krefeld) und Petra Wittka (Mönchengladbach) wurden neu in den Vorstand berufen. Sigrid Beuting (Duisburg) vertritt die Bezirksinteressen beim BBK Landesverband in Köln. Nicole Peters arbeitet weiterhin im Arbeitskreis Regionalkultur des Kulturraums Niederrhein. Als Vertreterin des BBK Niederrhein im Frauenkulturbüro NRW wurde zum zweiten Mal Karin Besser (Krefeld) berufen. Brigitte Baldauf (Krefeld) ist weiterhin Vertreterin des BBK Niederrhein im Kunstbeirat der Stadt Krefeld.
Weitere Informationen: www.bbk-niederrhein.de

RHEINLAND-PFALZ
Kunst am Bau-Wettbewerbe
Zur fachgerechten Begleitung der zahlreichen Kunst am Bau-Wettbewerbe, die in Rheinland-Pfalz für die landeseigenen, LBB eigenen, öffentlich geförderten Hochbaumaßnahmen auf den Weg gebracht werden, gibt es innerhalb des BBK RLP einen speziellen Ausschuss, den sogenannten Wettbewerbsausschuss – WA. Mit Blick auf jede Einzelsituation und auf Grundlage der Verwaltungsvorschrift 631 sowie der Richtlinie K7 zur künstlerischen Ausgestaltung baulicher Anlagen des Landes berät er die Auslober in Fragen von Verfahrensgrundlagen, beim Erstellen von Auslobungstexten und dem Aufstellen von Zeitschienen zur sachgerechten Abwicklung. Zudem entsendet er aus dem eigens dafür eingerichteten Jurorenpool Fachvertreter in die Jurys der Wettbewerbe. Die Bandbreite der Wettbewerbsarten erstreckt sich von Verfahren mit der Möglichkeit zur sogenannten freihändigen Vergabe bei Auslobungssummen unter 25.000 Euro über offene bis hin zu beschränkten Wettbewerben in Größenordnungen um mehr als 200.000 Euro in Einzelfällen. Um die Kunst am Bau möglichst vielfältig aufzustellen und den Jungen Positionen den Zugang zu diesem Segment zu erleichtern, setzt sich der BBK RLP für die Durchführung von offenen Wettbewerben ein. Aktuell begleitet der WA des BBK RLP neun Kunst am Bau-Wettbewerbe. Fünf weitere Verfahren sind angekündigt.

SCHLESWIG-HOLSTEIN
Kiel
Neuer Vorstand im Bundesverband Bildender Künstler Landesverband Schleswig-Holstein
Am 12. 4. 2014 wurde in den Räumen des BBK Schleswig-Holstein die Jahreshauptversammlung durchgeführt. Bei der Versammlung waren ca. 50 Mitglieder anwesend. Durch turnusmäßige Wahlen wurde ein neuer Vorstand bzw. Arbeitsausschuss gewählt. Als 1. Vorsitzende wurde Frau Monika Rathlev, als Schriftführerin Frau Imme Feldmann, als Kunst-im-öffentlichen-Raum-Beauftragter Herr Roger Tetzlaff, als Bundesbeauftragte Frau Ute Diez gewählt. Weiterhin wurden als Beauftragte für Ausstellungen Frau Ute Höpner-Neutze, Frau Regine Haack und Herr Jürgen Baum gewählt.

THÜRINGEN
Bund Bildender Künstler Vogtland e.V.
Am 9. Januar hat der BBKV e.V. mit Andreas Rudloff als erstem Vorsitzenden, Bianca Hallebach als zweiter Vorsitzender, Andreas Leonhardt als Schatzmeister und Christhard Richter als Schriftführer einen neuen Vorstand gewählt. Der Verein unterstützt während der nächsten zwei Monate die Durchführung eines Wettbewerbs, der junge Kreative fördert. „Spitzenklamotten im Jahr 2025“ formuliert eine Vision, die innovatives Textildesign für moderne Stickereien bringen wird.

Publikationen des BBK

Regelmäßig gibt der BBK Publikationen heraus, die in der Bundesgeschäftsstelle bestellt werden können:
– Status quo artis. Dokumentation des BBK-Symposions STATUS QUO ARTIS zu Aspekten künstlerischen Schaffens. 25. Oktober 2013 in München. Berlin 2014. 63 Seiten (kostenlos).
– ProKunsT5. Handbuch Bildenden Kunst. Steuern – Verträge – Rechtsfragen. 245 Seiten, Berlin 2012 (18 € regulär, 9 € ermäßigt für BBK-Mitglieder)
– ProKunsT5. Dokumentation des BBK-Symposions anlässlich der Herausgabe von ProKunsT5 – Handbuch Bildende Kunst am 10. November 2012 in der Akademie der Künste in Berlin, 62 Seiten, Berlin 2013 (kostenlos)
– Die wirtschaftliche und soziale Situation Bildender Künstlerinnen und Künstler. Zusatzaspekt: Migration. Ergebnisse der BBK-Umfrage 2011, 75 Seiten, Berlin 2011 (8 € inkl. Dokumentation 2011)
– Bewegung Kunst. Leitfaden für Projekte ästhetischer Bildung, 114 Seiten mit 142 farbigen Abbildungen, Oberhausen 2011 (14,50 €, Sonderpreis für BBK-Mitglieder 10,90 €)

Künstlerinnen und Künstler können eigene Projekte zur ästhetischen Bildung in die Datenbank „Bewegung Kunst“ www.bewegung-kunst.de eintragen.
– „Wie leben Sie? Was macht die Kunst?“ Dokumentation des BBK-Symposions zur Umfrage über die wirtschaftliche und soziale Situation bildender Künstlerinnen und Künstler in Deutschland, 65 Seiten, Berlin 2011 (8 € inkl. Studie 2011)
– WOW – Kunst für Kids. Studie über Projekte von Künstlerinnen und Künstlern mit Kindern und Jugendlichen, 128 Seiten, 2. überarbeitete Auflage, Berlin 2010 (12 €)
– WOW – Kunst für Kids. Ein Leitfaden für Projekte, die von Künstlerinnen und Künstlern mit Kindern und Jugendlichen realisiert werden, 4 Seiten (kostenlos)
– 40 Jahre BBK – Chronologie und Handlungsfelder des BBK in vier Jahrzehnten, 5 € (inkl. Versand)
Mit den besten Empfehlungen – Was ist aus den Handlungsempfehlungen der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ geworden? Dokumentation des BBK-Symposions, 52 Seiten, Berlin 2009 (kostenlos)
– Jäger und Sammler. Dokumentation. Symposion über das Sammeln von Kunst 2008, 52 Seiten, Berlin 2008 (kostenlos)

Diverse Kataloge der Ausstellungsprojekte „Zeitgleich Zeitzeichen“ (kostenlos, je nach Verfügbarkeit)

Alle Preise verstehen sich inklusive Verpackung und Versand.
Bestellungen per Mail: info@bbk-bundesverband.de oder telefonisch: 030 2640970

Redaktioneller Hinweis
Für die Rubriken „Von Kolleg/inn/en für Kolleg/inn/en“ und „Mitteilungen aus den Verbänden“ können jeweils bis zum 28. des laufenden Monats Beiträge an die Bundesgeschäftsstelle (info@bbk-bundesverband.de) gesandt werden. Veranstaltungen und Informationen, die nach diesem Termin stattfinden, können noch bis zum letzten Tag des Monats geschickt werden. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Texte und Ausstellungshinweise zu kürzen.

Impressum
NEWSLETTER-REDAKTION
BBK-Bundesgeschäftsstelle / Mohrenstraße 63 / 10117 Berlin
Tel. 030 2640970, Fax 030 28099305
info@bbk-bundesverband.de / www.bbk-bundesverband.de
V.i.S.d.P.: Werner Schaub

MITGLIEDERVERSAMMLUNG AM 10.12.2016 IN DER GALERIE DER KÜNSTLER

Die nächste Mitgliederversammlung des BBK München und Oberbayern e. V. findet am 10. Dezember 2016 um 10 Uhr in der Galerie der Künstler statt.

Den Mitgliedern wird an diesem Tag ein erster Blick in die alljährliche Mitgliederausstellung möglich sein, die am 13.12.2016 offiziell eröffnet wird.

Informationen über die Geschäftsstelle des BBK:
Adelgundenstraße 18, 80538 München, Tel.: 089 – 21 99 60-0, E-Mail info@bbk-muc-obb.de email

PORTAL „EUROPA FÖRDERT KULTUR“

Das Portal „Europa fördert Kultur“ informiert über ca. 40 EU-Programme verschiedener Politikbereiche, die auch für kulturelle Vorhaben nutzbar sind: neben dem Kulturprogramm auch weitere aus den Bereichen Bildung, Jugend, Strukturförderung, Tourismus, Soziales und Kooperation mit Drittländern und viele andere.

www.europa-foerdert-kultur.info extern

ATELIERPROJEKT – KÜNSTLER UNTERRICHTEN

Malerei | Zeichnung | Bildhauerei | Mappenvorbereitung | Kinderkurse

Das Atelierprojekt ist ein Zusammenschluss von KünstlerInnen, die Kunst und künstlerische Techniken unterrichten. Das Kursangebot wendet sich an alle Altersgruppen mit unterschiedlichen Voraussetzungen.

www.atelierprojekt.de extern

KÜNSTLERSOZIALVERSICHERUNG

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, hat eine Broschüre herausgegeben, die umfassend über die Künstlersozialversicherung informiert. Sie kann beim Ministerium, Referat Information, Publikation, Redaktion 53107 Bonn unter der Nr. A 298 bestellt werden.

Telefon: 0180 – 51 51 51 0 (*)
Fax: 0180 – 51 51 51 1 (*)
schriftlich: an Herausgeber
E-Mail: info@bmas.bund.de email
Internet: www.bmas.bund.de extern

(*)kostenpflichtig. Es gilt der Preis entsprechend der Preisliste ihres Telefonanbieters- in der Regel 0,14 Euro/Min. aus dem deutschen Festnetz.

AUFNAHME IN DIE KÜNSTLERDATEI DES BUNDES

Bewerbungen zur Aufnahme in die Kartei nimmt das

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat IV G 3,
Fasanenstraße 87, D-10623 Berlin
entgegen.

INTERNATIONALER KÜNSTLERAUSWEIS

Seit vielen Jahren stellt die Internationale Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK) den Ausweis der International Association of Art (IAA) an in Deutschland lebende professionelle bildende Künstlerinnen und Künstler aus. Er ermöglicht freien oder reduzierten Eintritt in zahlreiche Kunstmuseen und Ausstellungshäuser – sowohl in Deutschland, als auch weltweit. Der Ausweis ist zwei Jahre gültig und muss danach erneut beantragt werden. Studierende haben keinen Anspruch auf den internationalen Künstlerausweis.

In Deutschland lebende bildende Künstler/innen können den Ausweis bei der Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK) beantragen. Auch in Zukunft erhalten BBK-Mitglieder den Ausweis für eine ermäßigte Bearbeitungsgebühr in Höhe von EUR 10,– (statt EUR 35,–).

Internationale Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK)
Office of IAA Europe
Mohrenstr. 63
D – 10117 Berlin
Tel.: +49 (0)30 23 45 76 66
E-Mail: art@igbk.de
www.igbk.de

Internationaler Künstlerausweis (pdf) intern

KÜNSTLERBERATUNG

War das SPD-Bürgerbüro in der Belgradstraße bisher eine eingeführte Adresse für Künstler, die dort ihre Werke ausstellten, wird es nun auch zur Anlaufstelle für Künstler, die Rat suchen.

Ab dem 17. Januar bietet das Büro in Zusammenarbeit mit dem Paul-Klinger-Künstlersozialwerk e. V. jeden Mittwoch zwischen 16 und 17 Uhr wöchentlich und kostenlos eine Künstlerberatung an.

Das ergänzt die ebenfalls kostenlosen Beratungsangebote für Mieter (Donnerstag, 17.30 bis 19 Uhr) und Schuldner (Mittwoch, 17 bis 19 Uhr).

Ute Belting, Geschäftsführerin des Paul-Klinger-Künstlersozialwerks e. V. berät u. a. über die mitunter schwer verständlichen Gesetzestexte und Verordnungen der Sozialgesetze, die Künstlersozialkasse, die Entwicklung bei den privaten und gesetzlichen Kranken- und Rentenkassen, eben alle Themen, die für die Berufsgruppe der freien Künstler wichtig sind; darüber hinaus bietet sie Hilfe und Informationen beim Berufsstart und zur Rente.

www.paul-klinger-ksw.de extern